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Prost Mahlzeit!
 
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Prost Mahlzeit! (Taschenbuch)

von Henriette Gupfinger (Autor), Gabriele Mraz (Autor), Klaus Werner (Autor)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


6 gebraucht ab EUR 9,75

Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Deuticke (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 321630549X
  • ISBN-13: 978-3216305497
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 832.435 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.at-Redaktion

Die Feinschmeckergesellschaft von heute entdeckt eine neue Kategorie des Genießens. Wenn schon schlemmen, dann soll es dabei ethisch und ökologisch korrekt zugehen. Denn nicht nur auf die Gesundheit wird in den reichen Ländern zunehmend geachtet, sondern auch auf Konsum mit gutem Gewissen. Immerhin leiden 15 Prozent der Weltbevölkerung noch immer an Hunger. Und für die Befriedigung der kulinarischen Bedürfnisse in den Industriestaaten werden in der Dritten Welt die Erntearbeiter ausgebeutet. Damit sich also in das Einkaufskörberl keine "bösen" Produkte verirren, gibt es jetzt das Buch mit dem genüsslich sarkastischen Titel Prost Mahlzeit!.

Es bietet für alle Lebensmittel Ökobilanzen, die sowohl den Rohstoff- und Energieverbrauch als auch die Belastung von Luft, Boden und Wasser sowie die soziale Verträglichkeit ersichtlich machen. Resultate daraus, die erst einmal verdaut werden müssen: Für den Energieaufwand von einem Kilogramm Neuseeland-Kiwis könnten 6.800 Kilogramm regionales Obst geschmaust werden. Oder: Ein Kilogramm Tafelspitz belastet die Atmosphäre doppelt so stark wie ein Kilogramm Hühnerfleisch.

Besonders schlimm: Die Kühe der Reichen fressen das Brot der Armen, da Futtermittel für unsere Tierzucht in der Dritten Welt gekauft werden. Und: Die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln verbraucht doppelt so viel Energie wie deren Erzeugung. Den Lesern den Genuss vermiesen möchte das Buch jedoch keinesfalls. Das fachkundige Autoren-Trio plädiert vielmehr für gutes, aber naturbelassenes Essen, also für die sogenannten Bio-Produkte.

Bio-Codes und -Gütezeichen garantieren hierzulande die Einhaltung der gültigen Qualitätskriterien. Beruhigend übrigens für Freunde eines guten Tropfens: Österreich hat seit 1985, dem Jahr des Glykol-Skandals, das strengste Weingesetz der Welt. Viel Hintergrundwissen steckt in diesem Buch, in dem über Bio und Fair Trade aktuell informiert wird. Zu finden sind wertvolle Anregungen für den Speiseplan einer neuen Generation von "glücklichen Essern" bis hin zum skurillen Kult des personal fooding -- ein sorgliches Naheverhältnis zum Tier, das man einmal zu verspeisen gedenkt. Guten Appetit! --Mathis Zojer


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gutes Umweltbuch ohne mahnenden Zeigefinger, 17. August 2000
Von Ein Kunde
Ein Rind trägt während seiner Lebensdauer genau so viel zum Treibhauseffekt bei wie ein Mittelklasseauto. Auch in Europa werden Gemüsearbeiter noch immer wie Sklaven gehalten. Das und noch mehr interessantes erfährt man aus diesem leicht lesbaren und dennoch gründlich recherchierten, umfassenden Buch. Doch es bleibt nicht bei der Anklage: die Autoren zeigen auch, wie sich gesunde und genussvolle Ernährung mit sozialer und ökologischer Verantwortung vereinen lässt. Dazu dient auch ein praktisches "Öko-Ranking", mit dem man beim Einkauf Lebensmittel nach ihrer Umweltwirkung testen kann. Kaufen, essen, es sich schmecken lassen, und dann mit ruhigem Gewissen schlafen.
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