Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Witzig, spritzig - eine wunderschöne Komödie, 29. Mai 2001
Von Ein Kunde
Ich habe das erste Mal seit Jahren wieder ein Bühnenstück in die Hand genommen; nicht zuletzt aufgrund des gleichnamigen Filmes mit Gerard Depardieu. Und obwohl ich in der Regel kein Fan von Sprache in Versen bin, wollte ich dieses Buch schon nach den ersten paar Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Schnell identifiziert man sich mit dem sympathischen und edelmütigen Helden, dessen Witz, Schlagfertigkeit und aufbrausendes Temperament einen zum Lachen bringen. Man freut sich immer schon auf sein nächstes Wortgefecht mit einem seiner zahlreichen Feinde, die von ihm in Grund und Boden gesprochen werden. Wer auf Herzschmerz steht, kommt ebenfalls auf seine Kosten, spätestens bei den Szenen, in denen Cyrano in filigraner Sprache Roxane seine Liebe erklärt. Ein mitreißendes und absolut lesenswertes Stück.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
romantisches Heldenliebesgeflüster, 9. November 1999
Ein wirklich lesenswertes Buch. Die romantische Wortgewandheit ist sozusagen umwerfen. Schon sieht man sich selbst unter dem Fenster von Roxane stehen, Christian nur eben noch Einhalt gebietend, um dieser Schönheit alle Liebe der eigenen Seele einzuflüstern, die sie mit einem anderen verbindet. Dennoch, leicht befremdlich, im Gesamtbild aber durchaus schlüssig und durchgängig, ist das sehr heroische Auftreten des Helden. Den wirft niemand um, und wer es wagen sollte, seine Nase zu benennen, der wird mit einem gezielten Degenstreich, eine kühnen Alexandriner auf den Lippen, aus dem Dieseits befördert. Nun, man glaubt ihm den Edelmut, sieht man sich doch von seinen Worten bereichert. Um die Schönheiten der romantischen und natürlich tragischen Liebe auszukosten, sollte man dieses Buch mit Sicherheit lesen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine wunderbare Komödie, 29. November 1999
Von Ein Kunde
Im Literaturunterricht war es Vielen ein Greuel, wenn ein Drama oder eine Komödie auf dem Lehrplan stand. Nicht nur, weil man damals noch nicht reif genug für das Werk war, sondern vor allem, weil es solange zerredet wurde, daß man vergaß, sich an der Schönheit des Werkes zu erfreuen. Vielen wurde damals das Lesen von Bühnenstücken für alle Zeit vergällt. Rostands „Cyrano von Bergerac" eignet sich hervorragend, in die Welt der Komödien zurück zu finden. Es ist leicht, hat Geist und Witz, kurzum Esprit. Um sich die Freude am Buch nicht allzu schnell nehmen, muß man aufpassen, es nicht in einem Zug zu lesen. Worum es geht? Cyrano, der Dichter und Gardist, ist unsterblich in die schöne Roxane verliebt. Doch trägt er eine sehr große Nase, weswegen er glaubt, niemals einer Frau Herz gewinnen zu können. Roxane liebt, wenig noch, den schönen aber unkultivierten Christian, und Christian liebt Roxane. Cyrano schreibt Christians Liebesbriefe. Und Roxane läßt sich durch sie verführen. Am Ende stirbt Christian, Roxane entdeckt, daß sie eigentlich den wahren Schreiber der Briefe geliebt hat, doch die Liebe findet keine Erfüllung mehr. Zum Buch gibt es einen Film mit Gérard Depardieu, wo man die Verse beibehalten hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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