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Parzival. Auswahl.
 
 

Parzival. Auswahl. (Taschenbuch)

von Wolfram von Eschenbach (Autor), Walter Schafarschik (Herausgeber), Wolfgang Mohr (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Reclam (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150074517
  • ISBN-13: 978-3150074510
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 9,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 701.946 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Parzival
EZ zwischen 1200 und 1210 DE 1833 (neuhochdt.)Form Reimpaarepos Epoche Mittelalter
Im Parzival verbindet Wolfram von Eschenbach wie seine Hauptquelle, Li Contes del Graal (1180/90) von R Chrétien de Troyes, die rein religiöse Grals- mit der säkularen Parzival-Geschichte aus dem Sagenkreis um König Artus. Kennzeichnend für Wolframs Bearbeitung ist u. a. die enge Verzahnung zwischen Rittertum, Religion (speziell Sündenlehre), weltlicher Liebe und vor allem Eheliebe. Auffälllig ist die besondere Rolle, die der Genealogie bei Wolfram zukommt: Zwischen den zahlreichen Personen, die er teils aus seinen Quellen übernommen, teils selbst eingeführt hat, werden immer wieder Verwandtschaftsverhältnisse konstruiert.
Struktur: In Anlehnung an die durch Initialen gekennzeichnete Einteilung einiger Handschriften hat der erste Herausgeber das knapp 25 000 Verse umfassende Epos in 16 »Bücher« eingeteilt. Die Handschriften verfahren aber nicht alle gleich, und es ließen sich auch andere sinnvolle Großabschnitte bilden. Kennzeichnend für die Struktur des Epos ist ein mehrfacher Perspektivenwechsel durch das Nacheinander von personendominierten Hand- lungsblöcken. Die Grenzen dieser Blöcke decken sich oft mit denen der sog. Bücher oder von Buchgruppen, verlaufen aber teilweise auch innerhalb von Büchern. Wie Wolfram selbst sich die Struktur gedacht hat, ist nicht mehr rekonstruierbar, da keine vom Autor selbst stammende Handschrift erhalten blieb. Auffällig ist in einigen Handschriften auch noch eine Mikrostruktur, die von der Zahl 30 bestimmt wird (Absetzung von je 30 Versen durch Kleininitialen, Teilbarkeit der Gesamtverszahl vieler Bücher durch 30).
Inhalt: Parzivals Vater Gahmuret stirbt im Kampf. Die Mutter Herzeloyde isoliert den Sohn, um ihm ein ähnliches Schicksal zu ersparen, von jedem Kontakt mit der adligen Gesellschaft. Nachdem er aber im Wald drei Ritter getroffen hat, will er an den Artushof ziehen. Trotz seines naiven Wesens erregt er dort auch positive Beachtung. Indem er einen Ritter mit seinem Jagdspieß tötet, erwirbt sich Parzival eine Rüstung und wird wegen deren Farbe »der rote Ritter« genannt. Der alte Gurnemanz nimmt ihn in seine Obhut und unterweist ihn im Kampf und im höfischen Benehmen. Danach zieht Parzival aus, um sich zu bewähren, hilft der Königin Condwiramurs, deren Stadt von einem Bewerber belagert wird, und heiratet sie anschließend. Obwohl sie von ihm schwanger wird, zieht er weiter. Er findet die Gralsburg Munsalvaesche und erlebt das Zeremoniell eines Speisewunders mit. Den kranken Gralskönig Anfortas nach dem Grund für sein Leiden zu fragen, unterlässt er, weil er bei Gurnemanz gelernt hat, im Gespräch zurückhaltend zu sein. Durch diese Frage hätte Anfortas jedoch erlöst werden können. Am nächsten Morgen ist die Gralsburg verschwunden.
Parzival kehrt wieder zum Artushof zurück und wird in die Tafelrunde aufgenommen. Bei einem Fest erscheint die Gralsbotin Cundrie und verflucht ihn wegen der unterlassenen Frage. Viereinhalb Jahre zieht er umher, um den Gral zu finden, fühlt sich von Gott verlassen und sagt ihm sogar Fehde an. An einem Karfreitag kehrt er bei dem Einsiedler Trevrizent ein. Dieser klärt ihn sowohl über die Geschichte des Grals als auch über Details seiner Familiengeschichte auf: Trevrizent und Anfortas sind Brüder von Herzeloyde, und auch der Ritter, den Parzival getötet hat, um seine Rüstung zu erhalten, war mit ihm verwandt. Parzival ist erschüttert, aber es gelingt Trevrizent, ihn von der Barmherzigkeit Gottes zu überzeugen.
Bei seinem nächsten Kampf unterliegt Parzival. Der Sieger ist, wie sich herausstellt, sein Halbbruder Feirefiz, Sohn Gahmurets und der Heidenkönigin Belakane. Gemeinsam ziehen sie zum Artushof, wo erneut Cundrie erscheint – diesmal aber, um zu verkünden, dass Parzival zum Gralskönig berufen worden sei. Feirefiz und Parzival reiten los und finden die Gralsburg wieder. Diesmal stellt Parzival die »Erlösungsfrage«. Er holt Condwiramurs zu sich und lebt mit ihr zusammen als neuer Gralskönig.
In die Parzivalgeschichte ist die Geschichte Gawans, des »Musterritters« der Tafelrunde, eingelagert. Auch Gawan bricht vom Artushof auf, weil ihn eine schwere Beschuldigung getroffen hat: Er soll ein Mörder sein und wird zum Zweikampf gefordert. Auf dem Weg dorthin wird er in mehrere Kämpfe und Abenteuer verwickelt, gewinnt die Liebe Orgeluses und lädt Artus und seinen Hofstaat zu einem Fest ein. Ohne sich gegenseitig zu erkennen, kämpfen Parzival und Gawan gegeneinander und können nur mit Mühe getrennt werden. Dann gelingt es Artus, alle Feindschaften zu beenden. Es folgt ein Fest, bei dem einige Hochzeiten stattfinden. Parzival verlässt schließlich die feiernde Gesellschaft.
Wirkung: Die große Wirkung des Parzival im Mittelalter lässt sich aus der Zahl der Handschriften ebenso erschließen wie aus Bildzeugnissen, Erwähnungen einzelner Personen in anderen Werken und der Tatsache, dass Adlige ihre Kinder nach Figuren des Epos benannt haben. Im 14. Jahrhundert entstand eine erheblich erweiterte Neubearbeitung. Seit 1783 haben Editionen und Übersetzungen für ein reges Weiterleben des Stoffs gesorgt, wobei die Übersetzungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts eine oft erstaunliche Zahl von Auflagen erreichten. Noch höher ist die Zahl der dichterischen Bearbeitungen, unter denen die von Johann Jacob Bodmer (1698–1783), Friedrich de la Motte Fouqué (1777–1843), Ludwig Uhland (1787–1862), Gerhart R Hauptmann, Tankred Dorst (*1925), Dieter R Kühn und Adolf R Muschg die literaturwissenschaftlich bekanntesten, wenn auch nicht immer folgenreichsten sind. Hinzu kommen eigene Fassungen für die »Jugend«, mindestens 15 Dramatisierungen und etwa ebensoviele lyrische, aber auch zwei parodistische Bearbeitungen. Eine Bühnenfassung mit Musik von D. L. Meinecke (1905) ist heute so gut wie vergessen; anders natürlich das »Bühnenweihfestspiel« Parsifal von Richard Wagner (UA1882), in dem der Komponist zwar – wie in allen seinen Bearbeitungen mittelalterlicher Stoffe – massive individuelle Umdeutungen vorgenommen, zugleich aber das Interesse am Stoff bis in unsere Zeit wachgehalten hat. R. B. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Der Megaeins Verlag setzt mit Auguste Lechners „Parzival“ seine Sagenreihe fort: Der wohl aufregendste und vielschichtigste Ritterroman der mittelalterlichen höfischen Literatur erscheint erstmals als spannendes Hörbuch.

Das große Epos um Ritterehre, Minne und Abenteuer erzählt die Geschichte des jungen Parzival: Von seiner Mutter Herzeloide fern der Ritterwelt in der Einsamkeit des Waldes aufgezogen, ist Parzival nicht mit den ritterlichen Tugenden und Idealen vertraut. Dennoch scheint es für ihn die höchste Ehre, Mitglied der Tafelrunde von König Artus zu werden.

Als er sich im Narrengewand und mit falschen Ratschlägen ausgestattet auf den Weg zur Artusburg macht, gelangt er scheinbar zufällig zur Gralsburg Montsalvat. Doch sein unwissendes Verhalten dem kranken König Amfortas gegenüber zeigt, dass er noch nicht die Reife erlangt hat, den König zu erlösen und selbst zum Hüter des Grals zu werden.

Und so muss Parzival weiterziehen, mit seinem Schicksal hadernd, und er begibt sich auf die verzweifelte Suche nach dem Heiligen Gral – ohne zu ahnen, dass er zunächst sein Herz finden muss. Doch wird es ihm gelingen, den richtigen Weg einzuschlagen und auf die Liebe zu vertrauen?

Dieses Hörbuch beweist aufs Neue, wie spannend antike und mittelalterliche Begebenheiten, Sagen und Legenden auch für den heutigen Leser und Zuhörer sein können. Der junge Sprecher Till Firit verleiht der Geschichte eine überraschende Lebendigkeit und macht das Hörbuch zu einem ganz besonderen Abenteuer. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Prosaübertragung, 25. September 2004
Von Carmen (München Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Diese Rezension stammt von: Parzival (Gebundene Ausgabe)
Eines vorneweg: Ich habe den "Parzival" mit viel Freude gelesen. Das Folgende bezieht sich speziell auf die Ausgabe im Müller Langen Verlag in der Prosaübertragung von Wilhelm Stapel:

Besonders gut an dieser Ausgabe gefällt mir zum einen, dass sie für mich gut lesbar war, da es ein Prosatext ist, wogegen Wolfram sich der Form des Kurzverses bedient hat. Dabei ist es, wie W. Stapel schreibt, interessanterweise so, dass der Kurzvers im Mittelalter für längere Erzählungen verwendet wurde, die heute in Romanform geschrieben würden. Das spricht ebenfalls dafür, den Parzival in Romanform und nicht in Gedichtform zu übersetzen.

Zum anderen finde ich gut, dass die Übersetzung durch möglichst originalgetreuen Satzbau und Wortwahl implizit ein lebendiges Bild mittelalterlichen Fühlens und Denkens vermittelt. Auch wenn das ein etwas aufmerksameres Lesen erfordet, hat es sich wirklich gelohnt.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zum Mitleiden schön...., 17. Februar 2007
Von R., Ute (Essen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Parzival (CD-ROM)
So lang und leidensvoll Parzivals Weg zum Gral auch ist - für den Geniesser dieses Hörbuchs ist er definitiv zu kurz!
Federleicht führt uns der Vorleser durch die Aventiure, in der Parzival ritterlich kämpfend, rastlos minnend und ratlos handelnd seinem Schicksal entgegen reitet.
Vergnüglicher "Wachhauer" im Stau oder mittelalterliches "Betthupferl" vor'm Einschlafen.
Klasse!
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Einfach ein Klassiker, 30. Juli 2005
Parzival gehört zur Weltliteratur- auch heute noch dank guter Übersetzung aus dem Mittelhochdeutschen angenehm zu lesen und unterhaltsam!
Auf jeder Seite findet man den mhd. Text und daneben die Übersetzung, die jedoch nicht in Versform ist, was übersichtlicher wäre. Das Vorwort ist sehr lang, man verliert den Überblick, aber es ist eben eine Studienausgabe...
Inhaltlich ist das Buch top, vom Layout her ließe sich noch mehr daraus machen.
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3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig...
Ich habe dieses Werk für mein Studium erworben und war nur mäßig davon begeistert. Die Übersetztung von Peter Knecht ist mir persönlich zu frei und oftmals zu abstrakt (z. B. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Nadine veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen - Abendländisches Kulturgut -
Parzival ist kein Stück dem man vier oder weniger Punkte geben kann oder darf. Hier sind 5 Sterne ein MUSS. Diese Geschichte ist ein Stück abendländischer Kultur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2004 von Meisterleser

5.0 von 5 Sternen eins der wichtigsten Werke des Mittelalters
Wolframs "Parzival" ist eines der komplexesten und interessantesten Werke des Mittelalters, und die Übersetzung von Peter Knecht ist die beste, die auf dem Markt ist. Lesen Sie weiter...
Am 11. Oktober 2004 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, schwer zu interpretieren
Diese Auswahl aus den Texten Parzivals faßt die wesentlichen Momente im Leben des Parzival zusammen. Lesen Sie weiter...
Am 14. November 1998 veröffentlicht

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