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Reclam Universal-Bibliothek, Nr.64, Maria Stuart
 
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Reclam Universal-Bibliothek, Nr.64, Maria Stuart (Taschenbuch)

von Friedrich von Schiller (Autor)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Reclam, Ditzingen; Auflage: Durchges. Aufl. (1. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150000645
  • ISBN-13: 978-3150000649
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 9,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 65.055 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 73 in  Bücher > Belletristik > Dramen > Deutschland

Produktbeschreibungen

Klappentext

"Nach meiner Ansicht ist Maria Stuart die pathetischste und am besten durchdachte von allen deutschen Tragödien. Das Schicksal dieser Königin, deren Leben so glückverheißend begann, die ihr Glück durch zahllose Fehler verscherzte und endlich nach neunzehnjähriger Gefangenschaft das Schafott bestieg, erregt ebensoviel Schrecken und Mitleid wie Ödipus, Orest oder Niobe." Germaine de Stael

Autorenporträt

Friedrich von Schiller (1759-1805) lebte nach seiner Flucht aus Würtemberg seit 1782 in Sachsen, wo er zum Professor der Philosophie ernannt wurde. In seinen Werken befaßt er sich immer wieder mit dem Urkonflikt, von Trieb und Geist, von Neigung und Pflicht.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Zeitlose Gefühle zweier Frauen, 19. Dezember 2007
Die schottische Königin Maria Stuart, die auch auf den englischen Thron Anspruch erhebt, wird aufgrund von Intrigen und Falschaussagen in England festgehalten. Das Todesurteil ist bereits gesprochen, muss nur noch von Königin Elisabeth abgesegnet werden. Diese tut sich aufgrund der verwandtschaftlichen Verhältnisse schwer, obwohl sie ihre Rivalin, auch aufgrund ihres offenherzigen Lebenswandels verachtet. Während Maria Stuart also im Kerker wartet und eigentlich überzeugt ist, dass das Todesurteil nicht vollstreckt werden wird, berät sich Elisabeth nach allen Seiten, wird von versteckten Freunden Marias gedrängt, Gnade walten zu lassen, von anderer Seite wiederum, dass Urteil unverzüglich vollstrecken zu lassen. Auch planen einige Freunde Maria Stuarts bereits deren Flucht und in weiterer Folge auch die Machtübernahme. Zu all dem kommt es schließlich nicht, denn als sich die Rivalinnen im 3.Akt gegenüberstehen, kommt es zu einem wilden Wortgefecht, aus dem Maria Stuart zwar als moralische Siegerin hervorgeht, es Elisabeth allerdings fast unmöglich gemacht wird, Gnade walten zu lassen. Nach einigen weiteren Intrigen von verschiedenster Seite wird Maria schließlich hingerichtet, geht aber voller Stolz und christlicher Überzeugung in den Tod.

Schillers Drama geht sehr persönlich und wahrscheinlich auch spekulativ auf das Gefühlsleben der zwei Frauen ein, zeigt ihre Stärken und unzählige menschliche Schwächen, gibt allerdings auch den Nebenfiguren ausreichend Gelegenheit sich zu entwickeln und Fragen aufzuwerfen. Da werden aus den scheinbaren Feinden der Maria Stuart ihre größten Verehrer und so mancher möchte für sie in den Tod gehen. Im Mittelpunkt bleiben jedoch die Gefühle und Gewissenskonflikte der beiden Hauptpersonen, die Zuneigung, ja, sogar das Verständnis für das Handeln der jeweiligen Gegenspielerin. Auch Maria Stuart wir von Schiller nicht ausschließlich als diese Märtyrerin gezeichnet, als die sie in die Geschichte einging, sondern als Frau mit Makel und auch blutigen Sünden. Elisabeth bleibt jedoch auch in Schillers Abhandlung die moralische Verliererin, sowohl beim Zaudern um eine Entscheidung, als auch im direkten Duell der beiden. So gelingt dem Autor beides: Den historischen Stoff abzuhandeln und Menschlichkeit und damit verbundene menschliche Schwächen einzubringen.

Schillers Werk erscheint mir dadurch zu gewinnen, dass er zwar historische Andeutungen macht, sich jedoch zu jeder Zeit genug Spielraum für Interpretationen lässt, auch persönliche Befindlichkeiten der Personen in die Machtpolitik der damaligen Zeit einfließen zu lassen und teilweise Absurdes einfließen zu lassen. Der Staatssekretär, der die Befehle seiner Königin nicht versteht, eigentlich nicht verstehen kann, denn die Königin ist außerstande den Befehl zur Hinrichtung zu geben, der Streit der Rivalinnen, in der das Gefühlsleben über jede Taktik oder politische Vernunft obsiegt, die Intrigen der jeweiligen Gefolgsleute - heute würde man sie vielleicht Lobbyisten nennen - dies alles macht Schillers Interpretation des Stoffs in höchstem Maße lebenswert, spannend und - trotz der Tragik - amüsant. Ich würde meinen, der Autor war sich seiner Sache sicher, stand dem Stoff positiv" gegenüber, gibt dem Drama nicht nur Verlierer, sondern (fast) jede Person wird auch positiv gezeichnet. Der moralischen Gewinnerin Maria steht am Ende die politische Gewinnerin Elisabeth gegenüber und auch der Leser ist ein Gewinner, denn hier wurde historischer Stoff kurzweilig, spannend, amüsant und - meiner Meinung nach - ohne erhobenen Zeigefinger abgehandelt.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Höhepunkt des Weimarer Klassizismus, 11. Mai 2007
Friedrich Schillers Tragödie "Maria Stuart" behandelt den Konflikt zwischen der englischen Königin Elisabeth I. und Maria Stuart, ehemals Königin von Schottland, die einen berechtigten Anspruch auf den Thron Britanniens hat. Darum wurde Maria auch als Asylsuchende von Elisabeth gefangen gesetzt. Zu diesem politischen Konflikt kommen noch verschiedene andere Aspekte, die das Verhältnis der Königinnen zueinander prägen; Moral und Unmoral sowie eine erotische Konkurrenz zwischen den beiden Figuren. Diese Konflikte werden von Schiller in genialer Weise umgesetzt. So findet das Treffen der beiden Königinnen als Höhepunkt der Handlung exakt in der Mitte des Dramas statt. Formal folgt Schiller insgesamt antiken Mustern, denn die Form ist hier nur Mittel zum Zweck; nämlich der Ausarbeitung der Charaktere der beiden Königinnen. Interessante Wendepunkte der Geschichte werden immer wieder in genialer Weise dramatisch realisiert.
Dazu kommen noch Aspekte von Schillers ästhetischen Abhandlungen zum Tragen. Insgesamt gibt es einen großen Interpretationshintergrund, doch den sollte jeder für sich selbst entdecken. Die Sprache des 18. Jh.s ist heute sicher nicht für jeden im ersten Lesen zu verstehen, doch ist sie eine literarische Reise wert und man ist gleichsam gefangen, wenn man sich auf sie eingelassen hat.

Insgesamt stellt das Stück einen Höhepunkt klassizistischer Dichtung dar, und ist nur zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Drama: Maria Stuart- Friedrich Schiller, 6. Mai 2007
Rezension Maria Stuart- Friedrich Schiller

Das Buch Maria Stuart von Friedrich Schiller ist ein Spiegelbild der Gegebenheiten die sich im 16. in Schottland aber vor allem in England ereigneten. Das Drama beschreibt hauptsÃchlich den Machtkonflikt zwischen den beiden damaligen Königinnen Maria Stuart (Königin von Schottland) und Elisabeth I. (Königin von England), der zunehmend durch das Mitwirken der verschiedenen Bediensteten geprÃgt wird.
Aufgrund der auftretenden Intrigen und LÃgen, die schon damals wie auch heute Ãber Leben und Tod entscheiden, gelingt Schiller ein sehr spannendes Drama mit einem wichtigen geschichtlichen Hintergrund

Persönlich finde ich das Buch interessant, da es einen Einblick in das heute nicht mehr allzu aktuelle Geschehen der KönigshÃuser gibt und zudem auch eines der berÃhmtesten Werke der Weimarer Klassik darstellt.

Nichtsdestotrotz ist das Buch meiner Meinung nach ohne jeglichen geschichtlichen Hintergrund nicht all zu einfach zu verstehen, daher empfehle ich eine eventuelle kleine Recherche Ãber die VerhÃltnisse Europas im 16. Jahrhundert.


Dennoch fÃr dieses besondere Drama 4 Sterne!

M.f.G.

H.W.
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5.0 von 5 Sternen Wieder ein klassisch aufgebautes Drama von meinem Dramenkönig ;)
Neben Wilhelm Tell, ist dies mal wieder ein typisches Drama von Schiller. Auch gut für den Unterricht geeignet
(habe es auch in der Schule behandelt). Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bücher-Liebhaberin veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Schullektüre - muss nicht sein.
Wir wurden von unserer Lehrerin gezwungen dieses Buch über die Ferien zu lesen.
Das war ja schon blöd genug, weswegen natürlich schon alle ihr Negativ-Urteil verhängt haben... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Krämer Benjamin veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen "Ermorden lassen kann sie mich, nicht richten" (Z. 971).
Es gibt kaum einen Stoff, der die Dramatiker aller Länder mehr in ihren Bann gezogen hat, als die Geschichte rund um das Leben und Sterben der schottischen Königin Maria Stuart... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Michael Dienstbier veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Rezension von Maria Stuart- Schiller
Das Drama "Maria Stuart" handelt von dem Konflikt zwischen der schottischen Königin Maria Stuart und ihrer englischen Rivalin Elisabeth, der Königin von England. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2007 von Hannah Ringwald

3.0 von 5 Sternen Maria Stuart
Das Drama "Maria Stuart" von F. Schiller hat mir persönlihc nicht so gut gefallen.
Die Geschichte des Buches ist zwar interressant und es ist teilweise spannend den Konflikt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2007 von Clara Berndt

5.0 von 5 Sternen Davon kann man noch lernen...
Das Buch "Maris Staurt" von Friedrich Schiller ist nicht nur ein Buch, dass auf einer wahren Begebenheit geschrieben wurde, sondern dient auch als Lehrmittel für das tägliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Martina Steinebach

4.0 von 5 Sternen Eine interessante Charakterdarstellung
Also kurz gesagt ist Maria Stuart ein sehr interessantes Werk Schillers. Ich bin drauf gekommen, da ich (wie die meisten wohl) es in der Schule behandele. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2006 von Kornelia Mannherz

4.0 von 5 Sternen ...ist halt typisch klassisch!!
Typisches Drama aus der guten alten Klassik! Für anfängliche Schiller Leser jedoch gut geeignet, leicht verständlich, spannender Inhalt!!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2005 von honigkuchenbiene

5.0 von 5 Sternen Schiller ist einfach einer der Besten!
Dieses Buch habe ich von der Schule aus lesen müssen, es war mein erstes Schiller-Buch. Es hat mir sehr gefallen, und ich habe noch viele weitere Schiller-Stücke gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2004 von maria_kol

1.0 von 5 Sternen Nichts für Schüler
Es mag vielleicht etwas seltsam klingen, aber ich habe noch nie ein so langweiliges Buch lesen müssen! Lesen Sie weiter...
Am 12. November 2001 veröffentlicht

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