Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hervorragender Abriss über die analytische Philo. des Geiste, 13. Juli 2001
Von Ein Kunde
Beckermanns Buch führt einem verständlich und klar durch das Gewirr des Körper-Geist-Problems. Von Platon und Descartes ausgehend, führt er den Substanz-Dualismus ein. Wegen dem Problem des Interaktionismus kommt er zum Physikalismus: Semantischer Physikalismus, Identitätstheorie, Funktionalismus, anomaler Monismus, Supervenienz, Emergenz, eliminativer Materialismus... Natürlich werden alle Theorien verständlich erklärt (keine Angst vor diesen Ausdrücken!). Nebenbei streift er Probleme der Person, Privatsprache und andere verwandte Themen. Schliesslich geht es noch um intentionale Systeme und die Frage, ob und wie Mentales physisch realisiert sein kann. Besonders hilfreich sind die zusammenfassenden Kästen am ende des Kapitels und das Glossar am Ende des Buches, wo Begriffe definiert werden. Alle in allem eine gute, umfangreiche, spannende Landkarte im Problem um Körper und Geist!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gute Einführung in die Philosophie des Geistes, 30. August 2006
Beckermanns Einführung in die Philosophie des Geistes ist das beste momentan vorliegende Werk. Pauens "Grundprobleme..." und Schröders "Einführung..." können überhaupt nicht mithalten. Während ersteres am Umfang krankt und letzteres ein Sammelsurium wirrer Gedanken darstellt, hat Beckermann es geschafft, eine strukturierte Einführung zu verfassen, die sowohl Problemen als auch Theorien ausreichend Raum gewährt und nach deren Lektüre man weiter ist als zuvor.
Zu den Rezensenten, die dem Buch aufgrund mangelnder Klarheit schlechte Noten gegeben haben:
1. Beckermann verwendet analyt. Terminologie. Das sagt bereits der Titel. Also ist eben notfalls eine Einarbeitung nötig.
2. Wenn die Sätze schwierig sind, liegt das in diesem Fall nicht am Autor, sondern am Thema. Phil. d. Geistes ist nunmal ein schwieriges Gebiet.
3. Ebenso siehts mit vagen Begriffen aus: Bewusstsein, Ich, Qualium, Intentionalität, Phänonemalität(?) sind problematische Termini. Sie werden von unterschiedlichen Autoren unterschiedlich verwendet.
Aber wenn beispielsweise ein Rezensent schreibt, dass das physische Buch sich auf etwas bezieht, sollte er darüber nachdenken, ob dieses Buch sich noch auf etwas beziehen würde, wenn es eine zufällige Anhäufung von Molekülen wäre und niemand die Zeichen darin verstehen könnte.
Solches mangelnde Denken führt natürlich zu Problemen mit diesem Buch, aber das ist nun wirklich nicht Beckermann vorzuwerfen, der zwar recht trocken, aber dafür klar, ausführlich und richtig schreibt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Umfangreich, mitunter aber unpräzise, 22. September 2004
Von Ein Kunde
Beckermann liefert eine Einführung die, das ist der positive Aspekt, sehr umfangreich ist. Dementsprechend wird der Leser zu den meisten Aspekten, die mit der Philosophie des Geistes zu tun haben, ein Kapitel in diesem Buch finden. Ob dieses Kapitel dem Leser allerdings hilft diese Aspekte dann auch zu durchdringen, das ist der negative Aspekt dieses Buches, sei dahingestellt. Diese Eigenart bringen natürlich alle Einführungen ihrer Natur nach mit sich. In diesem Werk wird dies allerdings dadurch verschleiert, dass es hübsch analytisch daher kommt, ohne dies freilich stets zu sein; zumindest ist es das nicht, wenn ein Kriterium analytischer Philosophie ist, Sachverhalte klar und vorallem präzise darzustellen. Kennt man die Originaltexte, fragt man sich so manches Mal, ob Beckermanns Darstellung ihnen auch nur annähernd gerecht wird. Gut hingegen ist die ausführliche Bibliographie, die auf relativ neuen Stand ist. Uneingeschränkt empfehlen kann ich dieses Buch daher keinem Leser. 2 Sterne.
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