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Das Spiel des Engels
 
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Das Spiel des Engels (Gebundene Ausgabe)

von Carlos Ruiz Zafón (Autor), Peter Schwaar (Übersetzer)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (190 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 720 Seiten
  • Verlag: S. Fischer; Auflage: 3 (10. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100954009
  • ISBN-13: 978-3100954008
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,8 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (190 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.878 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden.

Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel?

Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. -- Ulrike Künnecke, Literaturtest


Interview: 5 Fragen an Carlos Ruiz Zafón

Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels?

Das Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt, die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen.

Wie arbeiten Sie an einem Roman?

Zafon Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.




In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster Roman. Woran, glauben Sie, liegt das?

Zafon "Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten.


Wann haben Sie angefangen zu schreiben?

Zafon Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben.



Was ist Glück für Sie?

Zafon Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.





Über den Autor

Carlos Ruiz Zafón Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.














Amazon.de-Hörbuchrezension

Eigentlich hat David Martín kaum eine Chance, ein bedeutender Schriftsteller zu werden. Im Barcelona vor dem spanischen Bürgerkrieg wächst er in einer Umgebung auf, die man heute einen „bildungsfernen Haushalt“ nennen würde. Und als ihm ein väterlicher Freund einen Band von Charles Dickens in die Hand drückt, wird der Ich-Erzähler von seinem Vater windelweich geprügelt. Trotzdem zieht es David zum Schreiben: zuerst zur abgehalfterten Zeitung „Stimme der Industrie“, die aber doch nicht so abgehalftert ist, dass ihre „Edelfeder“ Pedro Vidal nicht das große Talent des Jungen erkennen würde. So wird David doch noch ein Autor, und zwar ein schlecht bezahlter Schreiberling von Trivialromanen. Dann bedroht eine Krankheit sein Leben, die große Liebe seines Lebens geht verloren. Und dann gibt es da noch den Verleger Andreas Corelli, den niemand kennt und der Martín bittet, mit einem Buch für gutes Geld eine Religion zu begründen. Ein Pakt mit dem Teufel?

Einem internationalen Publikum wurde der spanische Erfolgs-Autor Carlos Ruiz Zafón 2001 mit seinem Besteller Der Schatten des Windes bekannt: Inzwischen ist das Buch in dreißig Sprachen übersetzt. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an den Nachfolgeband Das Spiel des Engels, und Zafón hat die Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. Episch breit angelegt, entführt der Roman seine Leser in ein verzaubertes, phantastisches und labyrinthisches Barcelona. Das hat große Klasse und Poesie.

Umso glücklicher ist der Umstand, dass der Argon Verlag für seine Hörspiel-Produktion den bekannten Schauspieler Gerd Wameling gewinnen konnte, der unter anderem in Wim Wenders’ In weiter Ferne so nah sowie in der Serie Wolffs Revier mitspielte. Denn Wameling liest den Text (wenn auch nicht den gesamten Text, sondern eine autorisierte Lesefassung) routiniert und schnörkellos, ohne sich allzu sehr in Szene zu setzen, sodass das Lyrische durch eine klare, unaufgesetzte Stimme schimmert. Auch wenn man sich fragen darf, warum der Ich-Erzähler in direkter Rede mit „anderer Stimme“ (also anderem Timbre) spricht: Nicht zuletzt Wamelings Leistung macht Das Spiel des Engels zu einem bezaubernden Hörgenuss. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

9 CD, 611 Minuten -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .


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279 von 329 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Surreal, aber ohne "Magie", 21. Dezember 2008
Von D., Heidemarie ""Buchling"" (Leonberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nein, es ist nicht fair, ein Buch an einem anderen zu messen. Aber Tatsache ist nun mal, dass Leser so etwas tun. Bewusst oder unbewusst vergleichen sie Werke miteinander, umso mehr, wenn es sich dabei um Werke desselben Autors handelt. Wie käme also "Das Spiel des Engels" um einen Vergleich mit dem "Schatten des Windes" herum? Darauf gibt es nur eine Antwort: gar nicht!
Ein Rezensent weiter oben meinte - übrigens sehr originell und treffend ausgedrückt - er sei nicht nur ein Fan vom "Schatten ..." sondern ein "Jünger" desselben. Mit Ihrer Erlaubnis, liebe(r) M. Thomas, möchte ich mich dieser sicherlich nicht kleinen "Jünger"-Gemeinschaft zugehörig bezeichnen.
Unter diesen Voraussetzungen hatte der "Engel" kein leichtes "Spiel": Die Erwartungen waren enorm, und dann sind bekanntlich Enttäuschungen ja meist vorprogrammiert.

Als Zafons neuer Roman angekündigt wurde, war meine Freude riesengroß, doch je näher der Erscheinungstermin rückte, mischte sich zu meinen Erstaunen immer mehr -wie soll ich es nennen? - Angst in die freudige Erwartung. Endlich war es soweit: Der Tag X war da, das Lesevergnügen konnte beginnen. Zunächst war die Welt noch in Ordnung: ein vielversprechender Anfang, die Sprache wunderschön fließend (ein dickes Lob an dieser Stelle an Herrn Schwaar!!!) - also alles wie gewohnt.
Und als dann klar war, was für eine Art Buch David Martin für Andreas Corelli (Initialen "A.C." - Antichrist = Zufall?) schreiben soll, konnte ich nur ehrfürchtig staunen: Wow!!! Er (Herr Zafon) hat's mal wieder geschafft, der Geschichte einen genialen Dreh zu geben. Respekt!
Ab da waren meine letzten Zweifel verflogen, und ich las mit der "positivsten" Einstellung (man entschuldige diese unmögliche Steigerung) weiter.
Zwischendurch las ich die ersten Rezensionen der "schnelleren" Leser durch und dachte bei den etwas zurückhaltenderen, welche die "losen Enden" bemängelten oder sich an dem Übernatürlichen/ Surrealen/ Irrealen störten, zunächst noch: Sooo schlimm wird's wohl nicht sein, das wird sich sicher alles noch finden. Leider sollte ich damit Unrecht haben. Nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte (und meine Zuversicht mit fortschreitender Seitenzahl immer mehr dahinschwand), musste ich diesen Rezensenten (allesamt "Schatten" -Jünger anscheinend), die ihre Enttäuschung bestimmt auch nur schweren Herzens zu Papier (sprich "ins Netz") gebracht hatten, zustimmen.
Wo sich beim "Schatten des Windes" der Kreis schließt, und sich zum Schluss alles makellos ineinander fügt, wie in einem Mosaik (und jedes scheinbar übernatürliche Ereignis eine völlig natürlich-rationale Erklärung hat), bleiben beim "Spiel des Engels" so manche lose Enden übrig, die den Leser unbefriedigt zurücklassen.
Das Eindringen des surrealen Elements in die Realität hat mich letztlich sehr irritiert - da helfen auch die ganzen Faust-Mephisto - Parallelen nicht. Dabei bin ich als Walter Moers' Zamonien - Fan und "Herr der Ringe" - Jünger dem Fantastischen durchaus wohlgesonnen. Doch das muss in sich selbst stimmig sein, oder aber es funktioniert nicht.
Nun ein paar (sehr persönliche) Anmerkungen zu den Charakteren: Im "Schatten ..." habe ich sie alle geliebt - die "Guten" sowieso und die "Bösen" auch (Was ist doch Fumero für eine grandios gelungene Gestalt - auch wenn man ihm im wirklichen Leben nie und nimmer begegnen möchte!) Doch die besten sind die, die sich einem Schwarz-Weiß-Schema entziehen (Julian Carax).
Diese Ambiguität spürt man auch bei manchen der "Spiel des Engels"-Charaktere, doch hilft sie einem nicht wirklich dabei, sie zu "mögen", und manchmal fällt einem sogar das Verstehen ihrer Handlungsmotivation schwer.
David Martin hat mich nicht "berührt". Und wenn man mit der Hauptperson eines Romans nicht "warm werden" kann, dann stimmt etwas nicht.
Es gab im "Schatten ..." mehr als eine Szene, die mich buchstäblich zu Tränen gerührt hat - und ich habe sie niemals als kitschig oder konstruiert empfunden, obwohl es Vorwürfe in diese Richtung gab. (Schließlich bietet die reale Wirklichkeit manchmal "Zufälle", dass man ob deren Unwahrscheinlichkeit nur staunen kann.)
Dieser Faktor des "die Seele Berührens" fehlt meiner Meinung nach dem "Spiel ..." völlig. Die Tragik der einzelnen Schicksale mag nicht recht überzeugen und geht einem nicht unter die Haut (so lässt einen Davids und Christinas Liebe seltsam kalt). Woran das liegt, kann ich nicht auf den Punkt bringen. Es ist einfach (k)ein Gefühl (da).
Wenn die schönsten und berührendsten Momente des Buches sich (ebenfalls meiner subjektiven Meinung nach) allein in der Buchhandlung von Sempere und Sohn abspielen (also im "alt-geliebten Milieu"), dann weiß ich auch nicht: entweder bin ich gnadenlos voreingenommen (was ich wirklich nicht sein will), oder aber "Das Spiel des Engels" hat dem unvermeidlichen Vergleich mit seinem großartigen Vorgänger - ganz objektiv betrachtet - nicht standhalten können.
Hierzu möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden!

PS. Ich bin mir dessen bewusst, dass dies keine Rezension im eigentlichen Sinne ist (und bestimmt nur wenig hilfreich - wenn überhaupt), sondern vielmehr eine ziemlich wilde Ansammlung ureigener subjektiver Eindrücke, die ich mir einfach mal von der Seele schreiben wollte.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Außer Spesen nix gewesen, 14. Oktober 2009
Voller Vorfreude und als glühender Anhänger des Zafon'schen Erstlings "Die Schatten des Windes" habe ich die Lektüre seines nächsten Buches "Das Spiel des Engels" begonnen. Und wirklich, die ersten Zeilen und Kapitel scheinen den sensationellen Erfolg des Erstlings zu wiederholen. Doch mit zunehmendem Fortschreiten wird das Gesicht des Lesers ob der gebotenen Langeweile länger und länger.
Dieses Buch krankt wie so viele daran, daß der Autor einen überragenden Erfolg zu kopieren versucht. In der Sprache und dem Rhythmus gelingt ihm dies ja vielleicht auch, aber der Inhalt ist dann doch mehr als fragwürdig. Die Phantasien der Hauptperson, David Martin, vermitteln mit zunehmendem Fortgang der Handlung die Vermutung, daß man es hier mit einem hochgradig Schizophrenen zu tun hat und wenn der Autor gar nicht mehr weiter weiß, bedient er sich der Anleihen aus seinem Erstling (z.B. der "Friedhof der vergessenen Bücher"). Das alles aber dürfte in letzter Konsequenz wohl eher den Neuropsychiater interessieren als die Freizeitleser (zu denen ich mich zähle).
Fazit: Für den Schreibstil gibt's 2 Sterne, aber für den Inhalt heißt es "Außer Spesen nix gewesen".
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Zwiespalt, 7. Mai 2009
Wahrscheinlich bin ich der letzte Mensch auf der Welt, der den Schatten des Windes noch nicht gelesen hat. Insofern hatte ich bei der Lektüre von Das Spiel des Engels auch keine Erwartungen, die enttäuscht werden konnten. Und enttäuscht bin ich auch nicht. Nur vollkommen zwiegespalten.

Einerseits habe ich das Buch gerne und zügig gelesen, und insbesondere die schaurig-schönen Beschreibungen von Barcelona, das hier keineswegs als sonnendurchflutete Mittelmeerstadt daherkommt (wie ich es mir vorgestellt hatte), haben mir gut gefallen. Andererseits denke ich seit Tagen darüber nach, was genau ich in diesem Buch nicht begriffen habe - oder ob es vielleicht gar nichts zu begreifen gab.

Die Handlung: Der junge, ehrgeizige weil aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Schriftsteller David Martin bekommt von einem geheimnisvollen Verleger den geheimnisvollen Auftrag ein geheimnisvolles Buch zu schreiben. (Das Buch ist so geheimnisvoll, daß wir, die Leser, nie auch nur eine einzige Zeile aus dem Buch im Buch zu lesen bekommen. Das an sich finde ich bei einem Buch über das Bücherschreiben schon etwas befremdlich). Sowohl David als auch der Leser erkennen schnell, daß es sich um den klassischen Teufelspakt handelt, weshalb die verspäteten Versuche Davids, sich daraus zu befreien, für ihn und alle um ihn herum nur im Unglück enden können.

Das Buch hat meiner Meinung nach zwei Schwächen: Erstens verzettelt es sich in zu vielen phantastischen Elementen, von denen kein einziges schlüssig aufgelöst wird. Und da auch dem Autor die Lösungen fehlen, läßt er alles einfach in Mord und Totschlag enden.
Zweitens, und das ist wirklich fatal bei einem Roman, der in der ersten Person erzählt wird: Für den Ich-Erzähler David Martin kam bei mir bis zur letzten Seite keine Sympathie auf. Er wirkte auf mich eigenartig passiv und schwach, abhängig von stärkeren Charakteren wie seinem väterlichen Freund Don Pedro oder dem sympathischen Senor Sempere, und wird damit ein williges Opfer des "Engels". Selbst die eingeflochtene Liebesgeschichte berührte mich überhaupt nicht, weil ich den Protagonisten nicht liebenswert fand.

Und dann, andererseits, auch wieder starke Szenen: David hat endlich sein erstes Buch unter seinem eigenen Namen veröffentlicht. Voller Stolz läßt er seiner Mutter, die ihn als Kind verlassen hat, ein Exemplar zukommen. Er beobachtet, wie sie das Buch verständnislos anschaut und dann wegwirft. - Und während ich ernsthaft bis zur letzten Seite erwartet habe, daß die Mutter nochmals auftaucht, hat David die Kränkung innerhalb weniger Absätze vergessen und kommt nie wieder darauf zurück.

Mein Gesamteindruck ist, daß der Autor - der echte, Ruiz Zafon - sehr viele nette Ideen, aber keine Zeit, keine Lust oder keine Energie hatte, sie in einem logisch aufgebauten Roman zu verarbeiten. Folglich hat er einfach einzelne Szenen und Gedanken durch Fantasy-Elemente miteinander verbunden. Sehr clever. Frage ist nur, ob Klappentext und Kritik so wohlwollend gewesen wären, wäre dies der Erstling eines unbekannten Autoren und nicht der Nachfolger eines Weltbestsellers gewesen. Den werde ich übrigens als nächstes lesen... sehr gespannt und voller Erwartungen.
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Vor 4 Tagen von Coconut2608 veröffentlicht

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"Der Schatten des Windes" ist mein Lieblingsbuch der vergangenen Jahre. Gerade darum habe ich es aus Angst vor einer Enttäuschung - ich hatte eher negative Kritiken gelesen - "Das... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von boilu7 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Warnung: Düster und nichts für schwache Gemüter!
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Vor 1 Monat von Glückskeks-Redaktion veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ein typischer Zafón - und doch ganz anders...
...zumindest wenn man von 'Der Schatten des Windes' ausgeht.
Nach einer unglückseligen Jugend darf der 17jährige David Martin, dessen Leidenschaft das Schreiben ist, seine... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Xirxe veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Klasse Buch!
Habe dieses Buch meiner Freundin geschenkt, da sie ein richtiger Bücherwurm ist.
Sie fidet das Buch einfach nur super.
Vor 1 Monat von A. Kosytorz veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Mystische Geheimnisse mit Ecken und Kanten
Erneut Barcelona und seine dunklen, verwinkelten Gassen, erneut der Friedhof der vergessenen Bücher und seine Werke, erneut eine finstere Macht, erneut Sempere und Sohn - hier in... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Esther veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Magisch, mysteriös - schwer durchschaubar
Inhalt:

Spanien ein Jahrzehnt vor dem großen Bürgerkrieg. Der junge David Martín hat das Privileg, seinen Lebensunterhalt schon früh mit dem geschriebenen Wort... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Julian Wangler veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Schön, einfach nur schön
...wie auch schon das Buch Schatten des Windes ist auch Spiel des Engels ein wunderschönes Buch, das an Schatten des Winds erinnert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Volker Jäkel veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Spannend und düster
Das Spiel des Engels ist nun das zweite Buch, das ich von Ruiz Zafon gelesen habe.
Anfangs viel es mir schwer, mich hinein zu lesen und in die Handlung zu versetzen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von A. Linke veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ich finde es besser als den Schatten
In meinen Augen, ist der Schatten sowieso stark überbewertet.
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Vor 1 Monat von Birger Rath veröffentlicht

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