Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein Konzept mit *einem* Ziel, 30. Oktober 2006
Das 15x21 qcm "große" Büchlein umfasst - wie die anderen Bände aus der Reihe - 125 fadengebundene Seiten guten Papiers. Obwohl es sich nicht um hochglänzendes Kunstdruckpapier handelt, hat es eine sehr hohe Feinporigkeit und dadurch eine angenehm homogene Oberfläche.
Didier Carré verfolgt in diesem Band ein Konzept - er präsentiert seine Modelle zuerst in einer Ganzkörperaufnahme und konzentriert sich danach schrittweise auf engere Ausschnitte. Leider ist dabei nur all zu häufig der Intimbereich des Modells das Ziel. Andere, ebenfalls wunderschöne Details des weiblichen Körpers finden - bis auf wenige Ausnahmen, hierbei vor allem Füße - keine Erwähnung. Durch die stete Wiederholung wirken die Bilder irgendwann beliebig, austauschbar, ja bislang banal.
Die Aufnahmen selbst sind - im Rahmen der geringen Möglichkeiten dieses kleinen Formats - größtmöglich präsentiert, wobei auch hier einige Tableaus darunter sind, die 2x2 Bilder auf einer Seite zeigen.
Neben den allgegenwärtigen Glasobjekten findet sich sogar etwas spärliche Kleidung auf einigen der Bilder: ein paar Slips und ganz selten auch ein paar Schuhe.
Die Konzentration auf Details kommt dem kleinen Format sehr entgegen - allerdings bleibt hierbei das Bild der kompletten Person auf der Strecke, was Carré durch die einleitenden Übersichten auszugleichen versucht.
Die Studioaufnahmen sind mit recht einfachen Beleuchtungsmitteln erstellt worden. Hier wurde keine Lichtmagie angewandt und keine Materialschlacht betrieben: ein oder zwei Lichtquellen (eine harte und eine weiche) genügen dem Photographen hier, um die Posen seiner Modelle einzufangen. Allerdings erkauft er sich diese Einfachheit teilweise durch all zu harte Schlagschatten, die etwas moderate Aufhellung hätten vertragen können.
Im Vergleich zu "Stainless Ladies" durch das erwähnte Konzept (von der Übersicht hin zu Details) leicht besser, jedoch noch immer weit von den Klassikern und Künstlern der erotischen Aktphotographie entfernt. Leider wird sein Werk seiner eigenen Ankündigung im Vorwort nicht gerecht, dass man durch die diversen Details die gesamte Persönlichkeit kennen lernen könnte.
Ein weiblicher Körper besteht aus weit mehr als nur einem Genital.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein aufregendes Buch, 6. September 2006
Es ist spannend in den Bildbänden von Didier Carré zu blättern.
Das trifft sowohl auf "Come Closer", wie auch auf "Stainless Ladies" zu.
Man könnte dem Photographen zwar vorwerfen, dass er in "Come Closer" nur sein eigenes vorangegangen Werk kopiert, aber das würde an der Qualität seines Werkes nichts ändern.
Didier Carré traut sich sehr nahe an seine Modelle heranzugehen und sie geben dadurch viel Intimes preis. Für Manchen wird dies sicherlich schockierend sein und es ist natürlich legitim zu fragen, wo die Kunst endet und Pornographie beginnt.
Aber die Ästhetik seiner Bilder ist umwerfend. Selbst die explizitesten Bilder machen das Modell nie einfach zum Objekt.
Darüber hinaus finde ich es faszinierend wie Carré mit Details und Licht arbeitet.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Fortsetzung folgt....., 19. April 2006
Offenbar verkauft sich sein Werk "Stainless Ladies" so gut, dass "der Erfolg ihn ermutigte, seine Arbeit fortzusetzen", so schreibt Didier Carré selbst in der Einleitung seines neuen Buches "Come closer". Und bei der Titelwahl ist man erwartungsfroh gestimmt, oh ja gerne kommt man näher, vor allem, wenn man "Stainless Ladies" schon kennt. Das Buch hat wieder dieses "Taschenbuchformat" von etwa 21 x 16 cm, diesen festen goldfarbenen Hardcover-Einband und ist 126 Seiten stark. Die thematische Gliederung ist diesmal modelbezogen, etwa 20 Modelle (die meisten erkennt man wieder) werden einzeln in Fotosequenzen von vier bis acht teils ganzseitigen Schwarz-Weiss-Bildern präsentiert. Gezeigt werden nicht nur Ganzkörperposen, sondern auch Körperlandschaften oder einzelne Ausschnitte. Natürlich darf man wieder durch detaillierte und tiefste Einblicke die Schönheit des weiblichen Lustzentrums geniessen. Die häufige Verwendung dieser komischen Glasdildos ist sicher Geschmacksache. Insgesamt ereilt dieses Werk das Schicksal einer jeden Fortsetzung, irgendwie kennt man es schon, hätte vielleicht mehr oder etwas anderes erwartet...na ja. Demjenigen, der noch keinen der beiden Bildbände hat, würde ich zum Erstlingswerk "Stainless Ladies" raten, der dies schon besitzt, braucht nicht mehr näher zu kommen, so, keep away.
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