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The Nikopol Trilogy: The Carnival of Immortals/The Woman Trap/Equator Cold
 
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The Nikopol Trilogy: The Carnival of Immortals/The Woman Trap/Equator Cold [Illustriert] (Gebundene Ausgabe)

von Enki Bilal (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Humanoids Publishing,US; Auflage: illustrated edition (Juni 1999)
  • Sprache: Französisch
  • ISBN-10: 0967240123
  • ISBN-13: 978-0967240121
  • Größe und/oder Gewicht: 32,1 x 24,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 268.516 in Englische Bücher (Die Bestseller Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

From Publishers Weekly

The Nikopol Trilogy brings together three previously published volumes Carnival of Mortals, Woman Trap and Cold Equator all impressive works of imagination meticulously written, drawn and colored by European comics artist Bilal. It's the year 2023 and Alcide Nikopol has been revived from a state of suspended animation after 30 years orbiting Earth. In the meantime, the planet has suffered two nuclear wars, and France is ruled by the ruthless dictator J.F. Choublanc. The immortal gods of Egyptian antiquity have also reawakened to revive their rule over humanity, and they now hover above the crumbling technopolis of Paris in a massive stone pyramid/airship. Horus, the renegade falcon god, takes possession of Nikopol's body, rendering him immortal, and concocts a conspiracy to overthrow the Choublanc regime. When Nikopol cracks under the pressure of Horus's possession, he is reduced to muttering the poetry of Baudelaire while he wanders the halls of a mental hospital. "Woman Trap" picks up two years later in a war-torn London. Blue-haired news correspondent Jill Bioskop dispatches stories 30 years into the past using a device called a scriptwriter, while she takes pills to eradicate the bloody memories of men she has murdered. In "Cold Equator" the story is further complicated as Nikopol's son boards a train bound for Equator City, an African metropolis afflicted with a freezing micro-climate of minus-six degrees, but surrounded by desert and surrealistically populated by sub-Saharan wildlife. Intricate plot twists and stunning color artwork mark this work as both an extraordinary comics literary achievement and a crackling good story.

Copyright 2001 Cahners Business Information, Inc.

From Booklist

In 2023, Paris is controlled by a fascist near-dictator whose reelection is interrupted by an immense pyramid hovering above the city. The thing's denizens want it fueled and could be nasty if the answer is no, because they are the gods of Egypt. Meanwhile, Alcide Nikopol, a soldier sentenced for desertion to cryogenic hibernation in outer space, involuntarily comes home. The god Horus, in rebellion against his fellows, finds him, patches him up, and cohabits his body in an attempt to turn developments to his advantage. There is a Nikopol clone around--Alcide's son--to make things more interesting, as well as, eventually, two femmes who are pretty fatale but nicely available. The story skips from Paris to London to Berlin to an inexplicably cold city on the equator in Africa, changing much of the cast, including viewpoint characters, as it does. The two Nikopols and the Egyptian deities comprise the continuing cast. Performing against the brilliant Blade Runner-meets-Star Wars backdrop that premiere French graphic novelist Bilal gives them, they look marvelous. Ray Olson
Copyright © American Library Association. All rights reserved

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5.0 von 5 Sternen Ein Highlight von Comic und Endzeitliteratur, 16. März 2006
Von Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: The Nikopol Trilogy (Taschenbuch)
Nach dem großen Krieg: In Paris herrscht eine Diktatur. Über der Stadt trifft ein Raumschiff ein. An Bord die ägyptischen Götter, Unsterbliche auf Reisen durch Raum und Zeit - leider ohne Benzin, denn das ist Ihnen ausgegangen. Während so Götter mit Sterblichen um eine Lösung schachern, gibt es Friktionen auf beiden Seiten, ein Gott macht sich selbständig, während auf der Erde das System durch einen Astronauten (Nikopol) ins wanken gerät.

Im zweiten Teil taucht dann eine Frau auf, die etwas zuviel mit Ihrer eigenen Erinnerung gespielt hat. Als Journalisten versucht sie Ereignisse zu verstehen, die kaum zu verstehen sind. Schließlich wird mit dem Gott (in Nikopol) ein Kind gezeugt.

Der letzte Teil zeigt schließlich den Drehort eines Films in Afrika, der Sohn der Frau und des Gottes taucht kurz auf und der Nikopol gewinnt mit Unterstützung des Gottes, von dem er nach wie vor besessen ist, die Weltmeisterschaft im Schachboxen.

Wer diese Rezension bis hierher gelesen hat, wird sie möglicherweise nicht für hilfreich halten. Aber so rätselhaft die Handlung hier erscheint, ist sie auch im Buch. Vieles scheint offenkundig und gerade heraus erzählt zu sein, aber umso weiter man in die Geschichte einsteigt, um so mehr wird es rätselhaft, myteriös, Wege von Göttern und Menschen verschlingen sich zu einem undurchschaubaren Dickicht. Die Stärke der Geschichte: Weiterhin fühlt man aber mit den Protagonisten, man leidet mit ihnen, man freut sich für sie, man erlebt Liebe, ein bißchen Erotik und ganz viel Sehnsucht. Am Ende hat man Tränen in den Augen.

Generell ist Bilal als Autor wohl einer der Höhepunkte der europäischen Comicliteratur. Er verbindet hervorragende Zeichnungen mit einer besonderen, vielleicht sogar typisch osteuropäischen Melankolie. Die Bilder sind kleine Kunstwerke für sich. Oft hat man den Reflex, sie vergrößern, rahmen und sofort an die Wand hängen zu wollen. Gesichter erscheinen of versteinert, als ob das Leben alle Gefühle aus ihnen herausgetrieben hätte. Nicht zuletzt wird in dem Buch eine Krankheit beschrieben: Zementitis, die Gesichtszüge in Stein verwandelt.

Das Buch hat inzwischen nicht nur einen Film nach sich gezogen, sondern inzwischen gibt es sogar eine Meisterschaft der für das Buch erfundenen Sportart Schachboxen. So wird die Geschichte um Nikopol langsam zu einem kleinen, aber wesentlichen Bestandteil unserer Kultur. Schauen, lesen und rätseln! Es lohnt sich.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Zunehmende Verwirrung in einer erstaunlich dreckigen Welt, 6. Dezember 2006
Von Riyad Salhi "Riyad Salhi" (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: The Nikopol Trilogy (Taschenbuch)
Das Opus Magnum von Bilal sollte man von ihm kennen, auch noch "Treibjagd" zusammen mit Pierre Christin, eine Polit-Parabel aus der Endzeit des alten Kommunismus. Durch die verkleinerten Seiten in der DC-Ausgabe der Nikopol-Trilogie wirken die Zeichnungen noch detaillierter, und grafisch dürfte das sowieso ein Höhepunkt sein im europäischen "Comic" (der mitnichten "komisch" ist). Bilal gelingt es spielend, eine eigene Welt zu erschaffen - auch mittels Farbe - und eine spezielle Atmosphäre der Fäulnis. Der erste Teil ist großartig, zumal die Story nachvollziehbar bleibt und trotzdem enigmatisch. Erst Jahre später entstand der Folgeband (auf deutsch merkwürdigerweise "Die Frau in der Zukunft"), und hier wird es zum Schluss hin etwas wirr, wie die Handlungsstränge doch etwas plötzlich zusammen geführt werden. Auch ist die blauhaarige Journalistin, die sich einbildet, ihre Lover umzubringen, aus meiner Sicht eine Figur ohne echte Konturen. Und was soll der "Eierkrieg" in Berlin? Soll das Satire sein? Mit dem dritten, zerfahrenen Teil kümmert es Bilal noch viel weniger, wo all seine Ideen hindriften - vornehmlich ins narrative Nichts. Trotzdem vor allem aufgrund der zeichnerischen Qualität eine wichtige Anschaffung.
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