Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Ende ist nah.... Wow I'm stunned =), 30. Oktober 2009
Schon 2 Tage nach der Veröffentlichung hielt ich mein Exemplar von "Gathering Storm" in den Händen - was für ein Wälzer! GS ist der erste von 3 Bänden, welche die lange epische Reise von Rand Al'Thor und seinen Freunden abschließen werden. Was - um es den Unkenrufern gleich vorweg zu nehmen - NICHT an Abzocke seitens des Verlages etc. liegt, sondern daran, dass es schlicht technisch UNMÖGLICH ist, alles in ein Buch zu packen. Und ganz ehrlich, wer will schon, dass die Auflösung einer Reihe von Nebenplots gestrichen wird, nur damit es in ein Buch passt?!
Da die unzähligen Handlungen sich jetzt fast 20 Jahre lang auf ein Ereignis zubewegten, sind die Erwartungen verständlicherweise sehr hoch, besonders unter dem Aspekt, dass Brandon Sanderson die Arbeit des verstorbenen Robert Jordan fortführt.
Deshalb das Wichtigste vorweg: Brandon Sanderson hat eine Meisterleistung abgeliefert!
Zwar müsste ich lügen wenn ich sagen würde, dass man keinen Unterschied merkt, aber wie es im Vorwort so schön heißt "ich wollte nie RJ's Stil kopieren, sondern war stets bemüht meine Worte so zu wählen, dass sie den Charakteren, dem Plot und der Atmosphäre gerecht werden" - und das ist ihm voll und ganz gelungen!
Das Buch knüpft nahtlos an "Knife of Dreams" an und uns wird bereits im Prolog klar: Tarmon Gai'don ist näher als jemals zuvor.
Endlich werden lang überfällige Handlungsstränge gelöst und/oder zusammengeführt und Vorbereitungen für die letzte Schlacht getroffen. Es passiert entsprechend vordergründig deutlich mehr als in "Winters Heart" oder "Crossroads of Twilights", aber ich möchte eigentlich nichts verraten um die Spannung zu wahren =).
Jedoch wird eines in diesem Band besonders deutlich: unsere Emond's Fielder sind definitiv weit gekommen und haben sich entsprechend verändert. Sie alle sind ein Stückchen härter (besonders Rand) aber vorallem auch weiser geworden (besonders Nynaeve und Egwene).
Dank der guten Arbeit von Brandon Sanderson und RJ's Frau Harriet McDougal, dürfen wir endlich das Ende einer der größten Fantasy-Reihen überhaupt erleben - Danke schön!
Aber das größte Geschenk hat uns Fans wohl RJ selbst gemacht, indem er - selbst als er wusste, dass seine Zeit vielleicht bald gekommen war - alles menschenmögliche getan hat um sicherzustellen, dass seine Geschichte nahezu so beendet werden kann, wie er sie auch geschrieben hätte...
Alles in allem ein super spannender und überwältigender Lesegenuß und der Beginn eines mehr als würdigen Abschlusses!
***** 5 Sterne, und besonders ein Muss für all jene, die die Hoffnung auf Fortsetzung schon aufgegeben haben!
Btw: der nächste Band heißt "Towers of Midnight" - welcher längst überfällige Plot hier beendet wird sollte eigentlich kein Geheimnis mehr sein ;)
|
|
|
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endspurt zu Tarmon Gai'don..., 31. Oktober 2009
Nach dem Tod von Robert Jordan hatte Brandon Sanderson die extrem schwierige Aufgabe vor sich, die Bücher ohne deutlichen Bruch weiterzuführen. In den ersten Kapiteln schien mir der Stil mehrfach untypisch für die Reihe zu sein und die Charaktere schienen z.T. etwas anders zu reden und zu denken. Das hat sich im weiteren Verlauf aber weitgehend gegeben. Die Charaktere sind gut getroffen, nur Mat ist z.T. etwas "out of character". Ansonsten war kaum zu erkennen, welcher Autor welche Kapitel geschrieben hat. Großes Lob an Brandon Sanderson!
Insgesamt finde ich das Buch ähnlich wie Knife of Dreams (das mir sehr gut gefallen hat): Alles steuert deutlich auf Tarmon Gai'don zu. Ein paar Kapitel sind nicht besonders aufregend, andere haben hohen Suchtfaktor. Besonderes Gewicht liegt dabei auf den Geschehnissen um Egwene (sehr fesselnd) und Rand (sehr düster). Lange erwartete Ereignisse treten endlich ein, es werden wichtige Handlungsstränge abgeschlossen, die sich über viele Bücher hingezogen haben, und ein paar lange diskutierte Fragen werden beantwortet. Es gibt außerdem ein paar einfallsreiche Überraschungen. Auf den letzten 200 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Ein Buch mit ein paar Schwächen, die aber durch die sehr guten Stellen mehr als ausgeglichen werden.
|
|
|
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
und wieder warten..., 7. November 2009
auf die Gefahr hin, Robert Jordan Fans vor den Kopf zu stoßen: Sanderson kann einfach besser schreiben. Der Plot ist eindeutig Jordan, die konzise, flüssige und gut durch strukturierte Sprache Sandersons vermeidet aber einige unnötige Längen, die Jordan spätestens ab Band fünf ausgezeichnet haben. Bei ihm hatte ich manchmal schon das Gefühl, dass er die Serie selbst kaum noch ertragen hat und sie vor allem auch aus Pflichtgefühl uns LeserInnen gegenüber fortsetzte. Bei Sanderson hingegen ist Schreiblust und Übersicht über alle Bände spürbar, wie sie den jungen Jordan ausgezeichnet haben. Um einen anderen Vergleich zu wählen: Jordan war exzellent in der Komposition des verschachtelten und verwobenen Plots, die Umsetzung der komplexen Handlungen in Sprache hat ihn aber manchmal überfordert. Hier ergänzen sich die zwei hervorragend, und ja, im Juni war Sanderson mit Band 12/2 schon halb fertig, es steht zu hoffen, dass wir nicht allzu lange auf den nächsten Band warten müssen.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|