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The Capitalist Manifesto: The Historic, Economic and Philosophic Case for Laissez-Faire
 
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The Capitalist Manifesto: The Historic, Economic and Philosophic Case for Laissez-Faire (Taschenbuch)

von Andrew Bernstein (Autor)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 500 Seiten
  • Verlag: Romanian Missionary Soc (30. Juli 2005)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0761832211
  • ISBN-13: 978-0761832218
  • Größe und/oder Gewicht: 22,9 x 15,5 x 2,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 146.299 in Englische Bücher (Die Bestseller Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"The Capitalist Manifesto" defends capitalism as the world's most moral and practical social system. This book is written for the rational mind, whether the reader is a professional intellectual or an intelligent layman. It makes the case for individual rights and freedom in terms intelligible to all rational men.


Synopsis

"The Capitalist Manifesto" defends capitalism as the world's most moral and practical social system. This book is written for the rational mind, whether the reader is a professional intellectual or an intelligent layman. It makes the case for individual rights and freedom in terms intelligible to all rational men.

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Rechtfertigung des Kapitalismus, 24. November 2008
Von Frank Reibold (Rinteln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Dieses "Kapitalistische Manifest" soll eine Antwort auf das "Kommunistische Manifest" von Marx sein und dieses widerlegen.

Zunächst wird beschrieben, dass kapitalistische Länder reicher sind als andere. Daraus ergibt sich die Frage, warum die Intellektuellen im Widerspruch zu den Fakten gegen den Kapitalismus eingestellt sind. Die Antwort lautet, dass die Erfolge des Kapitalismus mit einer falschen Vorstellung von Moral (d. h. einer fehlerhaften Philosophie) gemessen werden. Deshalb kann man die Kritiker nicht mit wirtschaftlichen Fakten überzeugen; man muss sie philosophisch / moralisch widerlegen. Die folgenden Teile des Buches erörtern dieses Problem auf vier Ebenen.

1. Geschichte: Im Zuge der Aufklärung wurden überlieferte Vorstellungen von Natur, Staat und Gesellschaft in Zweifel gezogen. Wie in den Naturwissenschaften wollte man auch im Bereich der Gesellschaft den Aberglauben ausmerzen und der Vernunft zum Durchbruch verhelfen. Statt einer Herrschaft aus göttlichem Auftrag ging man dazu über, dass mit gleichen Rechten ausgestattete Menschen sich selbst eine Regierung schaffen können (siehe Gründung der USA). So entstand die Demokratie; der Kapitalismus ist deren Entsprechung im Bereich der Wirtschaft. Der Autor beschreibt die Beiträge der Philosophen, Politiker und Erfinder des 18. und 19. Jahrhunderts, welche für eine bis dahin beispiellose Verbesserung des Lebensstandards sorgten. Die steigenden Löhne machten es z. B. möglich, die Jahrhunderte lang übliche Kinderarbeit abzuschaffen. Der Kapitalismus hat das Elend der Industrialisierung nicht erzeugt, sondern geerbt und sichtbar gemacht (die Leute schufteten in den Fabriken der Städte, statt von den Behörden unbemerkt auf dem Land durch Krankheiten oder Hungersnöte zu sterben).

2. Philosophie: Die Intellektuellen vertreten eine kollektivistische Position und können darum das Wesen des Kapitalismus nicht erkennen. Eine individualistische moralische Basis für den Kapitalismus bietet die Philosophie von Ayn Rand, der "Objektivismus". -- Alles, was der Erhaltung des eigenen Lebens dient, ist gut. Die menschliche Natur ist so beschaffen, dass jeder selbst für seinen eigenen Lebensunterhalt zu sorgen hat (Egoismus ist geboten). Dazu muss er, weil er im Gegensatz zu Tieren keine entsprechenden Instinkte hat, denken. Daraus ergeben sich Tugenden (u. a. Arbeit, Ehrlichkeit) und die Menschenrechte (Leben, Freiheit, Eigentum). In einer arbeitsteiligen Gesellschaft muss es eine Institution geben, welche Zwang unterbindet und die Menschenrechte schützt: Das ist die Regierung, welche im Objektivismus lediglich Inneres, Justiz und Verteidigung umfasst ("Minimalstaat"; mehr würde die Menschenrechte verletzen). Das einzige Wirtschaftssystem, das die Menschenrechte achtet und auf Zwang verzichtet, ist der Kapitalismus. Der von vielen Intellektuellen unterstützte Kollektivismus schränkt den Geist des Einzelnen durch Zwang ein und ist deshalb nicht mit der menschlichen Natur vereinbar. -- Das Standardwerk zum Objektivismus ist Peikoff: "Objectivism"; die objektivistische Rechtfertigung des Kapitalismus ist Rand: "Capitalism: The Unknown Ideal". Statt über den Objektivismus kann die Menschenrechte mit allen beschriebenen Konsequenzen auch aus dem (christlichen) Naturrecht ableiten (siehe Rothbard: "Ethik der Freiheit" / "Ethics of Liberty").

3. Polemik: Da der Kapitalismus für freien Handel und Menschenrechte eintritt, muss er gegen Kriege sein. Das wird durch die Geschichte bestätigt; Kriege gehen von sozialistisch orientierten oder diktatorischen Staaten aus. Die Begründung Lenins, dass Kolonien neue Märkte für den Kapitalismus darstellten, ist widerlegt (hungernde Menschen in den Kolonien kaufen beispielsweise keine Autos). Auch hier ist der Einfluss des Staates historisch belegt -- Sklaverei verstößt gegen die Menschenrechte und ist wirtschaftlich ineffizient. Deshalb führte der Kapitalismus zum Ende der Sklaverei. (Natürlich gibt es immer Unternehmen, die von den Eingriffen des Staates profitieren. Das sind jedoch Unternehmen, die unter marktwirtschaftlichem Wettbewerb nicht überleben würden.)

4. Wirtschaft: Im 20. Jahrhundert konnte man die Auswirkungen verschiedener Wirtschaftssysteme wie in einem Labor untersuchen: Die USA (Kapitalismus) hatten Wohlstand, die Sowjetunion (Sozialismus) nicht. Es werden u. a. noch Taiwan, Kuba und Schweden dargestellt. -- Die theoretischen Ausführungen basieren auf der von Ayn Rand bevorzugten "Österreichischen Schule" (ÖS) der Volkswirtschaftslehre. Der Autor empfiehlt Mises: "Human Action" (ÖS + Utilitarismus) und Reisman: "Capitalism" (ÖS + Objektivismus); m. E. kann man auch Rothbard: "Man, Economy and State" (ÖS + Naturrecht) lesen. Hier zeigt sich, dass in unseren Mischwirtschaften die Marktwirtschaft für Probleme verantwortlich gemacht wird, die vom Staat verursacht wurden (u. a. Inflation, Monopole und Arbeitslosigkeit). Die Herausarbeitung der Ursachen der Weltwirtschaftskrise von 1929 und ihres weiteren Verlaufs ist besonders ausführlich (die Weltwirtschaftskrise wurde vom Staat verursacht, vertieft und verlängert).

In allen vier Teilen des Buches wurde klar, dass Probleme dem Kapitalismus meist zu Unrecht zugeschrieben werden; sie rühren vielmehr vom Kollektivismus. Das gilt auch für den Umweltschutz (siehe dazu die Anmerkungen am Ende des Buches),

Im Nachwort zeigt der Autor nochmals auf, dass bei der Bewertung des Kapitalismus die Fakten keine Rolle spielen; vielmehr wird ein philosophisches Urteil abgegeben. Das Buch hat jedoch nachgewiesen, dass eine kollektivistische Philosophie falsch ist und der Kapitalismus das einzige denkbare Wirtschaftssystem ist.

Im Nachwort wird die Geschichte der so genannten "Räuberbarone" (z. B. Carnegie und Morgan) dargestellt. Die bekannten Geschichten sind entweder übertrieben, entstellt oder schlichtweg falsch. Das Gesamturteil muss lauten, dass diese Unternehmer der Gesellschaft einen hohen Nutzen brachten.

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es Philosophie (Objektivismus) und Volkswirtschaftslehre (ÖS) miteinander verbindet. Literaturverzeichnis und Anmerkungen zeigen, was man noch lesen könnte. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich gegen Sozialisten und andere Kollektivisten verteidigen möchte. (Leider wird die Arbeitswerttheorie von Marx nicht hinreichend widerlegt.)
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