Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sci-Fi-Feuerwerk, 18. Juli 2006
Mit Engines of Destiny ist Gene Deweese ein spannender und mit interessanten Ideen angereicherter Roman gelungen.
Die wichtigste Frage, die der Roman aufwirft, lautet: Was wäre, wenn der erste Kontakt, wie er in ST VIII geschildert wird, niemals stattgefunden hätte, sondern die Borg die Erde bzw. die gesamte Menschheit schon vor diesem Ereignis assimiliert hätten?
Um diese Frage herum, wird eine mit vielen Überraschungen gespickte Story entwickelt, in deren Verlauf man mehr über die Geschenisse nach dem Jungfernflug der Enterprise-B, die Beziehung zwischen Guinan und Picard, Scottys Erlebnisse im 24.Jh nach seiner Begegnung mit der NCC-1701-D und vieles anderes erfährt. Alle diese Handlungsstränge laufen schließlich zusammen, wenn Scotty versucht Captain Kirk vor dessen Tod im Nexus zu bewahren! Die Zeitreise, die Scott und die Enterprise-D unternehmen, um Kirk zu retten, führt letztendlich zum Ende der bekannten Zeitlinie und so müssen sich Picard, Scott, die Besatzung der Enterprise und der gerettet Kirk nicht nur mit der Allianz, dem Äquivalent zur Föderation in der alternativen Zeitlinie, und den Borg herumschlagen, sondern auch versuchen, den Grund für die Veränderung der Zeitlinie zu finden und rückgängig zu machen...!!
Fazit: Ein faszinierender Roman, der nicht so sehr aufgrund von Spannung und Action überzeugt, sondern vielmehr durch eine komplexe und gut durchdachte Geschichte. Lesenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was, wenn die Borg die Erde assimiliert hätten..., 11. Mai 2005
Gene DeWeese spielt in diesem Buch, dessen Veröffentlichung lange verzögert wurde, gekonnt mit einer alternativen Zeitlinie, in der die Borg die Erde kurz vor dem ersten Kontakt (ST VIII: First Contact) tatsächlich assimiliert haben und nie eine Föderation entstand und in der Sarek von Vulkan die restlichen Völker der "Allianz" in einem verzweifelten Kampf gegen die Borg führt. Verantwortlich für die Entstehung dieser alternativen Zeitlinie ist niemand anderes als der gute alte Scotty. Dieser konnte sich nämlich mit dem Tod von James T. Kirk nicht abfinden und versucht diesen per Zeitreise zu verhindern. Die Einzigen, die Scotty noch stoppen können sind Captain Picard und die Crew der Enterprise-D - inklusive Guinan, die aber eigentlich ihre ganz eigenen Pläne verfolgt..."Engines of Destiny" ist auf jeden Fall sein Geld wert. Es werden gekonnt Ereignisse aus verschiedenen Filmen und TV Episoden (ST VII: Generations, ST VIII: First Contact, TNG: "Relics", TOS: "City on the Edge of Forever") zu einer ungewöhnlich interessanten Geschichte verknüpft, die den Leser immer wieder miträtseln lässt. Man erfährt einiges Neues über Guinan (u.a. woher die Vorahnungen stammen, die sie auch in der TNG-Serie mitunter hatte) und auch die Überlegungen der Borg Queen werden uns enthüllt (und dabei gibt es sogar endlich mal eine ausführliche und einleuchtende Erklärung für das mitunter sehr seltsame Verhalten der Borg - z.B. das Ignorieren von Eindringlingen). Kurzum ist das Buch sowohl TOS- als auch TNG-Fans zu empfehlen. Lediglich das Ende schwächelt ein ganz klein wenig. Aber das kann den sehr positiven Gesamteindruck nicht mindern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Interessante Zeitreisegeschichte, 24. Januar 2008
2393: Captain James T. Kirk rettet während einer seiner heroischen Abenteuer die Enterprise-B und die kürzlich an Bord gekommenen Flüchtlinge der Lakul, als das Föderationsraumschiff - genauso wie davor die Lakul - in einem Energieband gefangen wird, das hinterher als "Nexus" bekannt werden wird. Während die Enterprise-B sicher dank Kirks Eingreifen aus dem Band entkommen kann, wird Kirk hinaus in den Nexus geschleudert... Offiziell wird er für tot erklärt.
Einige Monate später versinkt Captain Montgomery Scott in Selbstmitleid und ertränkt diesen in Alkohol, fühlt er sich doch für den Tod seines kommandierenden Offiziers und seines Freundes verantwortlich. Eine charismatische Frau namens Guinan hält ihn jedoch lange genug in einer Bar auf, sodass er Ensign Matt Franklin kennen lernt. Durch diesen kommt er an Bord der Jenolan.
Diese wird über 70 Jahre später zerschmettert auf einer Dyson-Sphäre gefunden. Im Transporterpuffer gefangen, konnte Scotty so die lange Zeit bis ins 24. Jahrhundert überdauern ohne einen Tag älter zu werden. Kurz nach der Rettung der Enterprise-D, die durch die Dyson-Sphäre in Gefahr geraten ist, erhält er von Picard einen Shuttle geliehen. Sind diese Ereignisse durch den Film "Star Trek VII - Generations" und die Folge aus der TNG-Reihe "Relics" noch bekannt, setzt der Roman richtig erst damit ein, dass Scotty ein Notsignal auffängt, das von zwei Narisianern abgeschickt wurde. Sie werden von den Proctors verfolgt, selbst eingesetzte Obrigkeit, die im Luxus leben und mitbekommen haben, dass die Narisianerin ihr Implantat entfernt hat. Einst haben mysteriöse Wesen,"die Weisen" den technisch rückständigen Narisianern Technologie verschafft, mit dem sie den Warpflug in kürzester historischer Zeit erreichen konnten. Dann wurde es still um sie. Die übrigen Bewohner ihrer Welt haben keine Ahnung von den neuen technischen Errungenschaften, es gibt nur wenige Auserwählte. Da Scotty sie rettet und sie mit einem klingonischen Bird of Prey, mit dem beide unterwegs waren bis dessen Warpantrieb ausfiel, zur nächstgelegenen Starbase bringt, darf er das klingonische Schiff behalten. Da kommt ihm in den Sinn, dass er doch schon einmal einen Bird of Prey repariert hat, die Bounty, mit dem er und seine Freunde ins 20. Jahrhundert zurückgereist sind ("Star Trek IV - The Voyage Home"). Er fasst einen Plan: wenn er mit dem Schiff, das ihm zur Verfügung steht, in die Vergangenheit, nämlich das Jahr 2293 reist, und Kirk nach Rettung der Enterprise-B aus dem Schiff beamt bevor er in den Nexus gezogen wird, verändert er damit nicht die Zeitlinie, da Kirk so oder so für tot gehalten wird und im 24. Jahrhundert wird diese geringfügige Änderung kaum auffallen... Die notwendigen Daten für einen solchen Katapultsprung holt er sich aus den Enterprise-D-Datenbanken, die Picard ihm nichts ahnend zur Verfügung stellt. Guinans merkwürdige Vorahnungen konfrontieren Picard viel zu spät damit, was der gewitzte Ingenieur vorhat. Sie können ihm nur noch in die Vergangenheit folgen. Dort angekommen, stellt die Crew der Enterprise-D fest, dass es keine Föderation mehr gibt, sondern der gesamte Quadrant mit Borg überschwemmt ist. Eine kleine Zweckallianz aus Klingonen, Romulanern, Cardassianern und Vulkaniern stellt sich dem Eindringling auf verlorenem Posten entgegen. Picard fragt sich, was der Chefingenieur da angestellt hat und ob seine Zeitlinie wieder herstellbar ist, bevor sich die jetzige Zeitlinie unauslöschbar stabilisiert...
Wenn etwas sich innerhalb der annähernd letzten 40 Jahre der mit der Serie einhergehenden Romangeschichte von Star Trek herauskristallisiert hat, dann dieses:
- seitdem die Borg aufgetaucht sind, sind sie Garant für einen guten Widersacher
- Zeitreisen können mit dem "offiziellen" Canon spielen ohne ihn zu verletzen, da letzten Endes wieder alles so wird, wie es vorher war.
- Crossover von verschiedenen Serien sind immer gerne gesehen.
Der vorliegende Roman vereint gleich die drei beliebtesten Themen miteinander. Die Borg sind wieder mitten im Geschehen. Er beinhaltet eine Zeitreise, eigentlich mehrere, wenn man von den verschiedenen Protagonisten ausgeht. Und Kirk und Scotty dürfen auf der neuen Enterprise mitmischen...
Das Problem an beliebten Konstellationen ist, dass sie sehr schnell übersättigend wirken. Nahezu jeder Roman nach dem Erscheinen von First Contact erwähnt mindestens einmal die Borg. Und seit ihrer wöchentlichen Dosis in Voyager seit dem Ende der dritten Staffel sind sie beinahe bis zum Erbrechen ausgelastet. Weniger wäre mehr gewesen, da jede Spezies in Star Trek - so interessant sie auch sein mag - mehr und mehr an Faszination verliert, wenn nahezu sämtliche Facetten beleuchtet werden und damit das Geheimnisvolle genommen wird... Zeitreisen können unterhaltsam sein, wie in "The City of the Edge Forever", "Star Trek IV - The Voyage Home", "Star Trek VIII - First Contact", wenn man nicht näher darüber nachdenkt, wieso im letzteren Fall die Borg nicht gleich vom Deltaquadranten eine Invasion in der Vergangenheit starten, wenn sie keiner aufhalten kann. Aber dann wäre ja auch kein Roman mehr möglich. Wer will schon was über "Borg Trek" lesen? Sie können aber auch verwirrend aufgrund ihrer Kürze sein wie in "Star Trek VII - Generations". Zuviel Zeitreisen übersättigen auch.
Seitdem es "Star Trek VII - Generations" gibt, versucht auch fast die Hälfte aller Romane irgendein Crossover diverser Serien zusammenzulegen. Auch hier findet nach und nach eine Übersättigung statt. Somit hat nicht nur die TV/Filmgeschichte neuen Wind nötig, sondern auch so manche Romankonstellation. "Engines of Destiny" ist ebenfalls ein zweischneidiges Schwert: Zum Einen findet das Treffen der Generationen zunächst genauso unspektakulär und unbefriedigend statt wie im gleichnamigen Film, auch wenn sich der Autor kurz vor Schluss eines Besseren besinnt und das Treffen zwischen Picard und Kirk wieder gerade rückt. Zum Anderen hofft man die ganze Zeit auf eine andere Erklärung, weshalb die Zeitlinie derart mutiert ist, da diejenige, die auf der Hand liegt, viel zu offensichtlich ist.
Es gibt trotzdem vier Punkte, da der Roman gut geschrieben wurde und keine Minute Langeweile aufkommt. Dem Cover kann man zwar nicht sofort entnehmen, dass es sich um Star Trek handelt, es passt aber ausgezeichnet zur Geschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|