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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eintauchen in eine fein gewobene Fantasy Geschichte, 21. April 2007
Wieso haben Fantasyschriftsteller diese langen Namen, mit diesen Abkürzungen zwischendrin? J.R.R. Tolkien, R.A. Salvatore ... George R.R. Martin.
Was zum Geier will der Boolk jetzt mit einem weiteren Fantasyautor hier? Sagen wir es mal so. George Raymond Richard Martin hat mir wieder das Gefühl gegeben, wie es damals vor 10-14 Jahren war ein Buch zu lesen, es in "no time" zu verschlingen. Man fühlt sich ziemlich jung - vor allem, wenn man parallel "King Lear" liest... in einem Tempo von 1 Akt pro Monat (höchstens). Da freut man sich, dass so ein Schinken von rund 600 Seiten in zwei Wochen verschlungen wird.
"The Song of Ice and Fire" ist ein monumentales Spätwerk eines Mannes, der es schafft auf Basis von verschiedensten Charakteren eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Das was mir sehr gefallen hat ist, wie er oft von einem Ereignis spricht aus der Sicht von unterschiedlichen Protagonisten - und Antagonisten. Martin treibt ein Spiel mit dem Leser, vor allem mit dem Sich ein Bild machen von Personen. Finstere, brutale Charaktere werden eingeführt, beschrieben von einem der "Guten", um Kapitel später um einige Details erweitert zu werden, die das Bild der Person gänzlich umwerfen. Das ist eine der größten Lustbarkeiten, die der Autor seinen Lesern bereitet. Ein wahres Fest von eindrucksvollen, gewinnenden und neuartigen Charakteren!
"A Game of Thrones" handelt von den Rivalitäten von Einzelpersonen und Königtümern auf dem Kontinent einer Fantasywelt, während eine sehr lange Winterperiode nach einem mehrjährigen Sommer erwartet wird. Die Familie Stark, die den Norden mit der titanischen Grenzmauer gegen die wilden Nordländer beherrscht, bildet den Mittelpunkt des ersten Buches. Während der Vater Lord Eddard Stark auf den Königshof berufen wird, um seinen alten Freund den König zu beraten, verfolgt der Leser das Leben der vielen Söhne und Töchter der Familie Stark, sowie deren Lady Catelyn. Magie und Übernatürliches wird in dem ersten Band nur zart angedeutet - und ist eine der großen Stärken des Buches. Schließlich erwartet die Leserschaft eine Welt voller Magie, insbesondere nachdem Lord Stark sich an die Drachenskelette erinnert, die in der Königshalle gehangen haben, und seine Tochter im Keller über die riesigen Köpfe stolpert. Die Einstellung der Menschen gegenüber Magie und Heldenmärchen ist ähnlich der unseren. Die Kinder werden ausgelacht, als sie von wiederkehrenden Toten und Träumen sprechen. Dennoch begleitet das Übernatürliche den Leser von den ersten Seiten mit, und taucht ab und zu auf, um die Personen und den Leser zu verstören, ängstigen, und ein Gefühl der brodelnden Gefahr zu hinterlassen, die gleich zu explodieren scheint - es aber bis zur letzten Seite nicht tut. Fantastisch!
Ebenso das Talent George R.R. Martins Stimmungen, Geschehnisse, Gefühle und Gedanken von unterschiedlichen Männern, Frauen und Kindern zu beschreiben, und uns mitfühlen zu lassen, um ein Kapitel weiter eben das Geschehen in einem anderen Licht zu präsentieren. Spannung garantieren die verteufelten Cliffhanger, und manch einer übersprang schon Kapitel, um weiter zu lesen - es bleibt spannend.
Ich habe das Buch empfohlen bekommen und bin dankbar dafür. Es ist auch schön ein zerlesenes Exemplar zu lesen - das verbindet. Im Herbst erscheint der fünfte Band der Saga, mal schauen, ob ich bis dann aufgeholt habe.
All den anderen sei gesagt, dass diese Reihe genau richtig ist für Fans der Fantasyliteratur, die mehrere Wochen und Monate in eine detaillierte und fein gewobene Geschichte eintauchen wollen, viele Momente unterschiedlichster Lesegenüsse erfahren wollen und auch einiges über Menschen lernen möchten.
Die Saga ist auch auf Deutsch erschienen. Der erste Band heißt:
Die Herren von Winterfell. Das Lied von Eis und Feuer 1
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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Excellent, but not for everyone, 28. Juli 2000
Having just finished reading AGoT, I can honestly state that I have very rarely read a fantasy as imaginative and daring as this one. I have read lots of fantasy (Tolkien, Williams, Donaldson, Feist, Weis & Hickman, Goodkind, Jordan, Eddings, ad nauseum.), and this stands out from the crowd.The storyline is incredible and always keeps you guessing. Martin will do whatever it takes to further the story in a realistic way. As so many reviewers have stated in the past, there is a moral greyness surrounding the characters that adds interest to the story. You may have noticed that in the title, I stated that this book was not for everyone, and indeed, it is not. If violence and/or sexual situations make you uncomfortable, then you may find this book unsettling. The violence and sex are not gratuitous; instead, they help show you the realities of the world as it was. I have no problem with this, but I have seen several reviewers who are looking for an escape to a happy fairy-land fantasy, which this most definitely is not. Also, if you enjoy having every character in a novel capable of levelling a city with a thought or tossing fireballs about like confetti (i.e., The Wheel of Time and Sword of Truth books, among others), then you will be disappointed; the magic in this book is subtle and mysterious, to both the characters and the reader. I have read only three other works of Fantasy that are on par with Martin's work, and they are Tad Williams' Memory, Sorrow and Thorn Trilogy, Donaldson's Chronicles of Thomas Covenant, and of course, Tolkien's Lord of the Rings. Of all of these, Martin's works remind me most of Memory, Sorrow and Thorn, which he claims was part of his inspiration for writing in this genre. Martin's prose is extremely well written, with the descriptions bringing things to life in your mind. The dialogue is also brisk and clever. The story is told from multiple points of view, which adds suspense and flavor to the story, as well as allowing the author to bring each character to life, making us love them sometimes and hate them at other times. If you are sick of bloated and repetitious fantasy where everyone is omnipotent and characters are static and boring, pick of A Game of Thrones and its sequel, A Clash of Kings - I promise that you won't be disappointed.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfektion, 18. Januar 2002
Fuer mich waren Game of Thrones, Clash of Kings und Storm of Swords die besten Fantasy-Buecher, die ich je gelesen habe - inklusive Tolkien (fuer diese Meinung werde ich zwar wahrscheinlich gesteinigt werden, aber das ist nun mal die Wahrheit:). Martin schreibt unglaublich elegant und fesselnd. Er weiss, wie man den Leser an ein Buch bindet. Ich ahbe Naechte lang gelesen und hatte kaum etwas anderes im Kopf als diese natuerlich erscheinenden, komplexen, faszinierenden Charaktere und ihre Abenteuer. Ich wurde geschockt, mit Gaensehaut ueberzogen, und fast zu Traenen geruehrt. Diese Serie, A Song of Ice and Fire, ist Perfektion in Sachen Fantasy-Literatur. Der einzige Kritikpunkt ist vielleicht, dass die Gestalten und die Bedrohung, die auf den allerersten Seiten von GoT beschrieben werden, am Ende des dritten Buches immer noch nicht sehr wichtig geworden sind. Aber die Schicksale der mehr oder weniger sympathischen Charaktere lassen einen das schnell vergessen.
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