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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
A grim warning, 23. Oktober 2006
This is a story that, unfortunately, seems to be slowly coming true. Many science fiction titles are escapist literature that either imagine a very different world(s) from our own, or at the very least, hold out some hopeful message - in other words, the good guys usually manage to win. This is neither kind of book. And it is science fiction because the sinister use of technology is what allows Big Brother to invade everyone's privacy and dictate what the characters can do or say, with severe, nightmarish punishment for "disobedience." There have other novels that have seized upon this idea of an anti-utopia, but Orwell was one of the first to place it in a realistic future, and in a chilling this-is-all-too-possible way.
And the parallels with our modern world are especially profound, parallels that are obvious all around us. The growing number of surveillance cameras on street corners, the ironic (but deliberately) named Patriot Act in the U.S., the rise of political and religious intolerance in the world...all of it does not bode well for the future of our basic liberties. Orwell got in right back in 1948, and although he was primarily referring to the "red menace" of his era, the tactics used by suppressive governments are tempting for any government because of the control such tactics provide, liberties be damned. Your agenda- whatever it is- can more easily be achieved if you can identify your enemies early on and thwart their every move. The problem is, when your enemies are law-abiding citizens whose political (or religious) views don't match your own- and that's the only "crime"- you've stepped over the boundary of national security and entered the realm of repression. And to stop open criticism of these tactics, these governments (including the repressive one in 1984) invariable claim that the critics are "unpatriotic," "traitors," maybe even "terrorists." Sound familiar? Repressive governments have been using these tactics for centuries; only now, modern technology makes it a whole lot easier- and yes, unfortunately, a lot more tempting.
Of course we don't want real terrorists. The problem is, a "quick fix" of sweeping powers put into the hands of a relatively few like-minded individuals- with checks and balances muted if not totally brushed aside- can, will, and has lead to abuse of those powers, primarily for political and personal gains. That was the real message of 1984, and it's one we should never forget. And if the citizens of a repressive government either don't recognize the danger- or worse yet, vigorously defend it under some mistaken notion of being "patriotic" themselves, surrendering their own liberties in the process- that just makes it all the easier for the incumbents to remain in power, with little chance for genuine reform or change.
It's all there in this great book, 1984, which deserves to be widely read forever and amen.
-Mark Wakely, author of An Audience for Einstein
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein sehr interessantes und zugleich schockierendes Buch, 9. März 2005
In George Orwells science-fiction Roman geht es um eine futuristische totalitäre Welt, die in 3 große Staaten unterteilt ist: Oceania, Eastasia und Eurasia. Diese führen untereinander permanent Krieg. Winston Smith, die Hauptperson dieses Buches, wohnt in Oceania, genauer gesagt in London. Dort regiert "Ingsoc", dessen Oberhaupt sich Big Brother nennt. Die Bewohner leben in sehr ärmlichen Verhältnissen und werden Tag und Nacht von großen "Telescreens" überwacht. Dazu gibt es auch noch die "Thought police", die die gedanken der Menschen überwachen kann. Wer auch nur den geringsten Anschein macht, gegen die Partei und deren Dogma zu sein, wird zu 20 Jahren Arbeitslager oder mit dem Tod bestraft. Allerdings übt die Partei auch noch ganz andere Methoden aus... Es gibt 3 Schichten von Menschen: "Inner und Outer Party members" und die sogenannten "proles", das Proletariat. Als "outer Party member" ist Winston dazu verpflichtet, für die Partei zu arbeiten. Seine Aufgabe ist es, die Vergangenheit zu Gunsten von Big Brother zu verändern... Insgeheim hat er die Partei und deren System durchschaut und verabscheut diese, doch er scheint mit seiner Meineung alleine zu sein... Ein sehr beeindruckendes, aber auch deprimierendes Buch, wenn man bedenkt, dass es ähnliche politische Systeme gab oder gibt... Dieses Buch ist wirklich ein Muss, auch wenn man wie ich eigentlich nichts mit Politik zu tun hat... Sprachlich ist das Buch nicht sehr einfach, aber auch nicht so schwierig, sodass ein Schüler der 11. Klasse es durchaus lesen und verstehen könnte.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Mutter aller Dystopien!, 22. Februar 2007
"1984" ist und bleibt die Mutter aller Dystopien. Die Welt besteht nur noch aus drei totalitären Regimen: Oceania, Eurasia und Eastasia, die sich in einem permanenten Krieg mit ständig wechselnden Allianzen befinden. Winston Smith, der Protagonist des Romans, arbeitet im "Ministry of Truth" von Oceania. Seine Aufgabe ist es, sämtliche Dokumente der jeweiligen gewünschten Wahrheit des Regimes unter der Führung von "Big Brother" anzupassen. Ist man gerade in einer Allianz mit Eurasia, müssen aus allen Zeitungen, Büchern und Zeitschriften sämtliche Belege entfernt werden, dass man kurz vorher noch mit Eastasia verbündet war.
Um die Massen zu kontrollieren, hat das Regime eine neue Sprache entwickelt: Newspeak. Die Idee ist einfach aber genial. Man streiche einfach alle Wörter, die unerwünschte Konzepte zum Ausdruck bringen, wie zum Beispiel Liebe oder Freiheit. Mit der Zeit verschwinden nicht nur die Wörter sondern auch die damit verbundenen Inhalte aus dem Bewusstsein der Massen. Jemand, der nicht weiß was Freiheit ist, wird seinen gegenwärtigen Zustand der Unterdrückung als naturgegeben akzeptieren. Sprache dient somit als Mittel zur Verkümmerung des menschlichen Verstandes.
Dementsprechend lautet die Maxime der Partei auch "War is Peace. Freedom is Slavery. Ignorance is Strength". Wie der Rest der Bevölkerung west auch Winston bei lebendigem Laibe dahin, bis etwas unerhörtes geschieht: Er verliebt sich. Das ist natürlich ein Kapitalverbrechen, so dass er und seine Geliebte Julia sich einer großen Gefahr aussetzen. Die beiden verleben eine schöne Zeit, bis es kommt, wie es kommen muss. Winstons Verhör mit dem eiskalten O'Brian gehört zu den ganz großen Augenblicken der Literaturgeschichte. Nach einigen tagen mit O'Brian ist Winstons Wille gebrochen. Er gibt auf und akzeptiert die Wahrheit der Partei: 2+2=5!
Selten ist ein totalitäres Regime, dass selbst die Gedanken der Bevölkerung kontrollieren will, derart furchteinflößend und realistisch dargestellt worden. An manchen Stellen lassen sich Parallelen zur heutigen Situation erkennen. Winston trinkt "Victory Gin" und raucht "Victory Cigarettes", eine Wortwahl, die an das Vokabular von Bush jr. erinnert. Dieser versucht ja auch verzweifelt, mit seiner Rhetorik die von ihm gewünschte Wahrheit herbei zu reden.
Fazit: Ein großer Roman und ein Plädoyer für die Freiheit eines jeden Menschen. Ein ewig gültiges Meisterwerk.
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