Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Und wer hat das Buch jetzt geschrieben?, 5. August 2008
Mal Hand aufs Herz: Auch als Nicht-Teenager habe ich die Teile 1-3 verschlungen und ohne Abstriche geliebt. Ich war schon ganz gespannt, was der letzte Teil so bringt, und wurde überrascht, denn ich kam überhaupt nicht in die Geschichte rein.
Zum einen passiert über weite Strecken nicht wirklich viel. Aber das, was geschieht, erfolgt ohne grosse Tiefe und Nähe zu den Figuren.
Was mich zudem gestört hat, war das Einbringen zahlreicher neuer Vampire (sodass ein Anhang mit Namenregister notwendig wurde), die inhaltlich die Geschichte jedoch nicht weiterbringen. Sprich: Viel Bewegung, aber nichts wird bewegt.
Leider kann ich hier nicht deutlicher werden, ohne den Inhalt zu offenbaren, und das möchte ich nicht, denn jeder sollte das Buch für sich selbst entdecken können.
Mein persönlicher Eindruck war jedoch, dass dieser letzte Teil in großer Eile geschrieben wurde. Einige wichtige Szenen wurden in meinen Augen nachlässig behandelt, Figuren nur skizziert, statt sie auszumalen. Durch manche Kapitel wurde hindurchgerast, während ich mir als Leserin mehr Gefühlstiefe gewünscht hätte. Und: die Rolle von Jacob habe ich als sehr unglücklich empfunden, und kann mir irgendwie nicht vorstellen, ob die Autorin das wirklich richtig durchdacht hat.
Auch hatte ich den starken Eindruck, dass es dem letzten Teil der Twilight-Saga geschadet hat, dass die Autorin zwischendurch "The Host" (Seelen) geschrieben hat. Ich hatte grosse Schwierigkeiten ihre Handschrift - ihren Stil wiederzuentdecken. Für mich war das Lesen eine einzige Berg- und Talfahrt; zweimal war ich kurz davor abzubrechen, denn z.B. die Schilderung von Renesmees brutaler Geburt mit Sturzbächen aus Blut und Schmerz ist wirklich nichts für zarte Gemüter.
Insgesamt war mich die Story zu dünn und die Aussage fehlte teilweise ganz.
Das letzte Viertel der Geschichte hat mich ein wenig mit der Twilight-Saga versöhnen können, denn letztendlich habe ich Stephenie Meyers Stil wiederfinden können. Aber das ist für mich nur ein keiner Trost für teilweise lange Durststrecken im Roman.
Aber wie immer muss sich jeder selbst ein Bild machen, die Eindrücke sind ja von Leser zu Leser unterschiedlich.
Ich bin jetzt jedenfalls mal auf "Midnight Sun" gespannt, Edward's Version von Twilight. Vielleicht findet sie ja hier zu ihrem ursprünglichen Stil zurück.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Also, ich finde es gut ... trotz Widersprüchen, 15. September 2008
Bücher sind Geschmackssache, das ist denke ich mal jedem klar. Nicht jedem gefällt ein Buch, das sich sehr von seinen Vorgängern unterscheidet. Dies tut Breaking Dawn. Meiner Meinung nach waren die ersten drei Teile der Saga Romantik mit einem Sahnehäubchen Dramatik. Bei BD, finde ich, ist es umgekehrt: Dramatik, mit gelegentlichem Auftauchen der Romantik der ersten drei Bände. Es geschieht sehr viel, was (sowohl für Leser als auch Charaktere) sehr unerwartet ist, es folgen Verzweiflung und Agonie. Die Charaktere entwickeln sich (so soll es ja auch sein), ob zum Guten oder zum Schlechten soll jedem selbst überlassen sein.
Viele Menschen haben dieses Buch sehr kritisiert, das ist ihr gutes Recht. Es ist allerdings vor allem Stephenie Meyers Recht, das Ende zu schreiben, das IHR für IHRE Buchreihe am geeignetsten erscheint. Ich gebe zu, ich habe es mir auch anders vorgestellt und habe sicher mal mit skeptischem Gesichtsausdruck von meinem Exemplar aufgeschaut und mich gefragt: Hm, was wird das jetzt??!! Aber macht das dieses Buch schlecht? Wenn es nicht Jedermanns Erwartungen erfüllt? Ich denke nicht.
Stephenie Meyer hat eine in sich (bis auf kleine Ausnahmen) schlüssige Saga verfasst, die ich im Großen und Ganzen als eine der gelungensten überhaupt bezeichnen würde. Selten hat mich ein Buch so sehr berührt, mich so sehr die Realität um mich herum vergessen lassen. Wem es auch so erging, der sollte Stephenie Meyer dankbar sein, dass sie uns an ihrer Fantasie teilhaben lies.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die erste Hälfte hat mir gefallen..., 5. August 2008
Erstmal vorne weg: Diese Rezension könnte einige Spoiler enthalten.
Ich muss sagen, dass ich die anderen Teile der Saga liebe, im wahrsten Sinne des Wortes! Sie haben mir ein gutes Gefühl gegeben und die Charaktere waren (obwohl Fantasy) authentisch.
Als ich BD angefangen habe, schien noch (!)alles gut zu sein. Die emotionale Stärke war da, auch Jacobs Teil fand ich sehr ansprechend, da man ihn endlich besser verstanden hat. Trotzdem: Schon in dieser ersten Hälfte passierten einige seltsame Dinge... (Spoiler!!!)
1. Bella wird schwanger?
Wie bitte geht das? Die Erklärung, die uns hierfür geliefert wird, ist sowas von unlogisch und fadenscheinig, dass man sich doch fragen muss, ob da jemand im Biologieunterricht nicht aufgepasst hat und sich an seine eigenen Romane nicht richtig erinnern kann... *räusper*
2. Warum wächst das Kind so schnell?
Tja, finden wir uns damit ab, manche Dinge sollten nicht hinterfragt werden, weil die Antwort sowieso unbefriedigend ist.
Soviel zum ersten Teil. Ja, ich weiß, das ist Fantasy, aber eine goldene Regel gilt: Der Plot muss trotzdem in sich stimmig bleiben. Außergewöhnliche Dinge können passieren, aber völlig Unlogische...?Hmmm.
Die zweite Hälfte des Buchs ist, sagen wir es mal galant, ein Einziges Blablabla. 200 Seiten komplett gekürzt und es wäre eine hübsche Geschichte geworden. Das große Problem an der Sache ist, dass Bella einfach nicht mehr Bella ist. Schön, sie ist Mutter geworden. Erwachsener vielleicht auch. Vielleicht liegt es an mir, aber mir war nicht klar, dass man deswegen seine ganze Persönlichkeit verändert... noch ein hmmm.
Die Liebesgeschichte zwischen Jacob und Bella wird dann auch einfach mal zu den Akten gelegt. Sie ist ja jetzt ein Vampir. Und Jake prägt sich auf ihre Tochter. Nicht, dass ich das nicht stimmig fand (im Ernst, nicht die schlechtetste Lösung), aber Bellas Liebe zu Jake gehörte einfach zu ihr und dann ist sie so einfach weg??? Obwohl sie vorher so gelitten haben? Simsalabim, so einfach geht das in Meyers Welt. Wozu hab ich mir dann in Eclipse so viele Sorgen gemacht, wenn doch alles sooooooo einfach ist.... doppel-hmmmm.
Und dann das Ende: Warum in Gottes Namen tauchen die Volturi noch mal auf? Ich meine, ich weiß wieso, aber wo ist der Sinn??? Wo??? Ich glaube es zu wissen: Ein spannendes Ende musste her, also konstruieren wir mal eins, dass sich genausowenig in die Series fügt, wie die ganze 2.Hälfte. Und dann kommt es noch nicht mal zum Kampf! Ich bin kein brutaler Typ, aber mal im Ernst, nach einer 300-seitigen Durststrecke, in der wirklich nix interessantes passiert ist, außer, dass man das Gefühl hat, sämtliche Vampirfamilien um den Erdball zu kennen und mit ihnen auch noch jede einzelne Superkraft, erwartet man doch etwas Action. Und was ist? Über ca. 100 Seiten wird einfach nur beraten. BERATEN! Um den Kampf dann abzublasen. HÄH? Das soll's gewesen sein? Meine Stimmung die sich aufgrund dieses Schwachsinns entwickelte hatte, lächzte aber nach einem Gemetzel. Irgendjemand sollte dafür büßen. Das war zumindest mein Gefühl... Naja, wie dem auch sei, keiner wird verletzt, ALLE (!!!) sind glücklich, hmmm, vielleicht nicht Bellas Ma, aber die lässt SM einfach mal unter den Tisch fallen. Herzlichen Glückwunsch. Der einzige Grund, 2 Sterne zu geben ist der, dass Bella und Edward sich zum Schluss kriegen. Ich bin halt romantisch, aber nicht naiv genug zu glauben, dass es so einfach sein sollte.
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