Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Original, 29. November 2007
Pink Floyd sind eine Band, deren Darstellung in der Öffentlichkeit lange Jahre im Wesentlichen in der Herausgabe einer zeitlosen, herrlichen Musik bestand. Namen, Geschichte, Vorbildung waren Schall und Rauch (im Wahrsten Sinne des Wortes), es gab keinen "Frontman" im Sinne eines Mick Jagger. Im Konzert "genoß man einfach" der Rest war egal.
Erst nach der Trennung von Waters gab es ein paar Pressetermine mehr und die Protagonisten der Band, Gilmour und Waters wurden auch bei "Normalfans" bekannte Namen.
Es gab wenige Daten oder Biographien, die herausragendste über Jahre wohl von Nicholas Schaffner. Wer aber könnte besser Auskunft über die Geschichte geben, als jemand, der von Anfang an dabeigewesen ist? Nick Mason war nicht nur der Drummer, er war die ausgleichende Persönlichkeit zwischen den starken Charakteren, von allen akzeptiert und auch heute noch mit allen befreundet.
Nick berichtet sehr ausführlich von den ersten Anfängen der Bandgeschichte, dem Aufstieg und der Zeit nach der Trennung. Seine Geschichte reicht bis zum Live8 - Konzert und er steuert eine Menge teils privater Fotos zur Geschichte bei. Dabei ist er kein trockener Erzähler, kein steifer Engländer (vielleicht neigt er zum Understatement), sondern er berichtet augenzwinkernd mit sehr viel Selbstironie, erzählt offen, daß die bekannten langen Stücke eigentlich dadurch entstanden sind, daß das frühe Repertoire nicht reichte und man in den Clubs improvisieren mußte.
Er läßt mit seiner Erzählung die legendäre Szene Londons in den 60er und 70er Jahren begreifbar werden und all das auf sehr amüsante Art.
Ich habe Nick Mason anläßlich der Litcologne in Köln kennengelernt, als er zu einer Art Talk Show angetreten war, und ich darf sagen, daß er genauso locker, freundlich und witzig ist, wie er in seiner Schreibe rüberkommt.
Für Fans ist es sowieso ein Muss, für Freunde von Pink Floyd ein sehr interessantes und wissenswertes Buch.
Liebhaber großformatiger Fotos sind sicher gut mit der gebundenen Ausgabe bedient, aber für den praktischen Gebrauch, zum Nachschlagen, zum Schmökern im Bett, ist die Taschenbuchausgabe die richtige Wahl!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Informativ, für Fans unentbehrlich und zum Schreien komisch, 10. Juli 2006
Wer bisher geglaubt hat, Pink Floyd sind von einem anderen Stern oder haben sonst eine seltsam kosmische Aura um sich, der wird mit diesem Buch eines besseren belehrt. Der Schlagzeuger der Band ist der einzige, der von Anfang an dabei war, daher war es nur zu logisch, dass er sich auch irgendwann daran gemacht hat, diese Geschichte nieder zu schreiben. Vorneweg: Wer sich in der Bio von Floyd eh schon auskennt, erfährt nicht sehr viel neues. Das, was das Buch wirklich ausmacht ist der Humor, den ich Nick Mason nie zugetraut hätte. Man nimmt sich selbst auf die Schippe, relativiert viele der frühen seltsamen Ansichten, geht kritisch mit der eigenen Band Geschichte ins Gericht. Und es ist wirklich so, dass man manchmal aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Diverse Mythen, die sich immer um die Band gerankt haben, sind auf einmal ganz anders. Auch der Streit, der zur Trennung zwischen Waters und dem Rest der Band führte, hatte wohl doch eher banale Gründe (Geld, Solokarriere, etc.) als die, die von beiden Seiten immer herausgegeben werden. Die Band wirkt nach der Lektüre viel menschlicher und nicht mehr so entrückt und seltsam, wie man sie immer aufgrund der Plattencover, der Texte und des Verhaltens gegenüber der Presse gesehen hat. Der Wälzer gehört in das Regal eines jeden Menschen, der sich für ernsthafte und gute Musik interessiert. Die Floyd Fans, von denen man weiß, dass sie eine nahezu religiöse Veehrung für Pink Floyd hegen, haben es so oder so schon längst. Wahrscheinlich auf Englisch und auf Deutsch... ;-)
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr empfehlenswert!, 22. Dezember 2004
Das ist nicht einfach ein "hübscher Bildband zum Verschenken" sondern ein dicker, schwerer Wälzer mit vielen, nie gesehenen Fotos aus der Grabbelkiste von Nick Mason, dazu eine ausgesprochen amüsant geschriebene Geschichte über die Entstehung der Supergroup. Oft mit feiner Selbstironie versehen, versteht es Nick Mason, die Zeit der Londoner Sixties plastisch aufleben zu lassen und den lange Zeit mühsamen Weg zum Erfolg zu beschreiben. Wenn es nicht auf englisch wäre, könnte man sogar 9 Sterne vergeben! ;-)
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