|
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wieder ein sehr gutes Buch der "History of Middle-earth", 3. April 2005
Von Ein Kunde
In diesem fünften Band der "History of Middle-earth" werden wieder unveröffentlichte Texte von JRR Tolkien zusammen mit Kommentaren seines Sohnes Christopher herausgegeben.Im ersten Teil des Buches sind zwei unvollendete Erzählungen enthalten: "The Fall of Númenor" und "The Lost Road" - zusammen mit Kommentaren. Im zweiten Teil widmet sich Christopher Tolkien den Texten, die Valinor und Mittelerde noch vor der Erzählung des "Herrn der Ringe" beschreiben. Dazu zählen die zweiten Versionen der Annalen von Valinor und Beleriand, aber auch frühe Formen der "Ainulindale" und des "Quenta Silmarillion", die im "Silmarillion" bereits veröffentlicht wurden. Zudem wird hier die "Lhammas" gegeben, ein interessanter Aufsatz über die Entwicklung der verschiedenen Sprachen - ein Teil, der besonders für die große Gruppe an Tolkien interessierter Linguisten wichtig sein dürfte. Im dritten Teil stehen die "Etymoglogies", ein extrem wichtiges Lexikon mit den Wurzelnformen der elbischen Sprachen und sich aus ihnen entwickelte Wörter in Sindarin, Quenya und Telerin. Abgeschlossen wird das Buch durch eine Liste der erwähnten Namen, Verwandtschaftsbeziehungen und die zweite Karte zum Silmarillion, sowie durch einen ausführlichen Index. Dieses Buch reiht sich in die "History of Middle-earth" gut ein. Wer zuvor nur anderes Material von Tolkien gelesen hat, wird auf Grund der zahlreichen Kommentare von Christopher Tolkien sicher erst einmal verwirrt sein - aber dieses Buch ist eben eine Sammlung unvollendeter Materialien, um so die Entwicklung von Mittelerde anschaulich zu machen. Auf jeden Fall kann dieses Buch nicht wie ein Roman gelesen werden, es ist viel mehr ein Nachschlagewerk.
|