Aus der Amazon.de-Redaktion
Dieser Titel ist in englischer Sprache. "Ich bin Maler geworden, weil ich die Malerei auf die gleiche Stufe des Ergreifenden wie die Musik und die Dichtung heben wollte." Geboren als Marcus Rothkowitz in Dvinsk, einer kleinen Stadt in Rußland, emigrierte Mark Rothko 1913 im Alter von 10 Jahren nach Portland, Oregon. "Sie können sich gar nicht vorstellen, wie es ist, als jüdisches Kind in einem Anzug -- der der Dvinsker Vorstellung eines Anzugs entspricht, nicht der amerikanischen -- durch Amerika zu fahren und nicht Englisch sprechen zu können", erzählte er Jahre später einem anderen Vertreter des Abstrakten Expressionismus, Robert Motherwell. Rothko war ein schwaches Kind, ein verlassener Sohn (sein Vater war bereits 1910 nach Amerika gegangen und starb gerade sieben Monate, nachdem die Familie wiedervereint wurde, an Krebs), ein Jude, der von den High-School-Vereinen ausgeschlossen wurde, und ein Yale-Erstsemestler auf Stipendium, der das Studium abbrach, um ein großer Künstler zu werden.
James Breslin hat eine umfassende Biographie des Malers geschrieben. Er hat sämtliche Fakten über Rothkos Leben zusammengefaßt und vorsichtig alle Schichten seiner Persönlichkeit untersucht -- Rothkos Sensibilität, sein Gefühl des Vertriebenseins, seinen Stolz und seine Zurückhaltung, seine Streitlust, seine Liebe für seine Kinder, seinen Haß gegenüber dem Direktor der Marborough Gallery, Frank Lloyd, und seine Schwierigkeiten im Umgang mit Geld. Der einzige Makel dieses Buchs ist Breslins penetranter Gebrauch der Kursive, der einem den Eindruck vermittelt, der Autor wolle an unserem Ärmel zupfen, um uns unnötigerweise klarzumachen, daß "Rothkos letzte und extremste Selbstverleugnungen nicht gemacht wurden, um Hindernisse zwischen dem Betrachter und der Idee aus dem Weg zu räumen, sondern als Geste des Sichzurückziehens". Aber dies ist eine relativ geringe Lappalie, die dieses großartige und lebendige Buch über einen gequälten, brillanten Künstler nicht übermäßig beeinträchtigt. --Peggy Moorman
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"I became a painter because I wanted to raise painting to the level of poignancy of music and poetry." Born Marcus Rothkowitz in a small Russian town, Mark Rothko immigrated to Portland, Oregon, in 1913, when he was 10 years old. "You don't know what it is to be a Jewish kid dressed in a suit that is a Dvinsk, not an American, idea of a suit traveling across America and not able to speak English," he later told fellow abstract expressionist Robert Motherwell. Rothko was a weak child, an abandoned son (his father had gone to America in 1910 and died of cancer just seven months after the family was reunited), a Jew excluded from high school clubs, a Yale freshman on scholarship, and a college dropout determined to become an Artist with a capital
A. James Breslin has written an exhaustive biography of the painter. He pulled together all the facts of Rothko's life and carefully examined all the strata of the artist's personality--Rothko's sensitivity, his sense of displacement, his pride and his diffidence, his combativeness, his love for his children, his hatred for Marlborough Gallery director Frank Lloyd, and his difficulties with money. The book is flawed only by Breslin's ticlike use of italics, which give the sense of the author tugging at our sleeve in an unnecessary effort to persuade: "Rothko's last and most severe renunciations were made not to remove obstacles between the observer and the idea but in a gesture of personal
withdrawal." But this is a relatively minor trifle that does not unduly detract from this large--and large-spirited--book about a tormented, brilliant Artist.
--Peggy Moorman