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Der erste Weltkrieg. Eine neue illustrierte Geschichte
 
 
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Der erste Weltkrieg. Eine neue illustrierte Geschichte [Gebundene Ausgabe]

Hew Strachan
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Gebundene Ausgabe, 22. April 2004 --  

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (22. April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570007774
  • ISBN-13: 978-3570007778
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 16 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 867.685 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hew Strachan
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 19.05.2004
Gerd Krumeich bespricht vier neue Bücher über den Ersten Weltkrieg und lobt sie, jedes für sich und "auf seine eigene Weise", als nützliche Orientierung über ein komplexes Gebiet. An dem Buch von Hew Strachan imponiert dem Rezensenten vor allem die "wahrhaft übernationale Perspektive". Es ist aus einer 10-teiligen englischen Fernsehreihe entstanden, erklärt der Rezensent, der auf die gelungene Übersetzung ins Deutsche hinweist. Der Militärhistoriker Strachan erzählt von den Schlachten des Ersten Weltkriegs auf eine Art, die auch "Zivilisten" die Lektüre leicht macht, so Krumeich, der vor allem die Julikrise von 1914 sehr "anschaulich" dargestellt findet. Auch die beigegebenen Fotos und Karten lobt der Rezensent als erhellend und "nützlich". Strachan gelinge es in seiner Darstellung, auch "komplizierteste Zusammenhänge" klar und "einfach" zu vermitteln, preist der begeisterte Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

"Phänomenal. Die alten Schlachtlinien der Geschichte des 1. Weltkrieges sind für immer verändert ... Eine herausragende Leistung... (Niall Ferguson)
"A book to end all books ... Verdient es, zu den eindrucksvollsten modernen Geschichtswerken einer Generation gezählt zu werden ... Hervorragend." (Max Hastings, Evening Standard)
"Hew Strachan, Militärhistoriker aus Oxford, präsentierte den Briten vor kurzem einen Ersten Weltkrieg in Farbe; er sorgte ... für Aufsehen." (Der Spiegel)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von O. Miller TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Zum Thema "1.Weltkrieg" bekommt man ja eine Unmenge an Literatur nachgeschmissen. Leider ist nur sehr wenig davon qualitativ hochwertig.

Hier nun das Buch von Hew Strachan, welches in Folge einer BBC-Reihe über den Krieg entstand - also eine Art "Guido Knopp" des englischen Raumes.
In diesem Stil ist das Buch auch gemacht. Viele Bilder, relativ einfache Sprache, keine zu komplizierten Sachverhalte.
Das ganze macht das Buch zu einem wirklich guten und auch bilhaften Einstieg in das Thema, wer sich schon etwas intensiver mit der Materie auseinandergesetzt hat, findet nichts Neues oder wird sogar über eine gewisse Plattheit enttäuscht sein.
Was mich wirklich an diesem Buch stört, sind die fehlenden Karten. Liebslos sind ist zwar einiges Kartenmaterial an den Anfang des Buches geklatscht worden, aber wie gerne hätte man, gerade bei militerischen Operationen statt dem 100. Shützengrabenbild eine erklärende Karte.
Als Tipp kann ich hier noch die anderen Werke des Militärhistorikers Strachan nennen, der zu diesem Thema schon viel mehr und weitaus besseres veröffentlicht hat.
FAZIT: Als Einstieg: ja, als wissenschaftliches Werk: nein!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
81 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fehlende Objektivität! 24. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch glänzt mit eine großen Anzahl sowohl an farbigen als auch schwarz-weiß Aufnahmen. Sehr schön ist auch der angenehme gut lesbare Schreibstil des Autors. Des weiteren versucht das Buch alle Aspekte und Kriegsschauplätze des Großen Krieges einzufangen.

Leider hat es Hew Stracham m.E. aber nicht geschafft, die Ereignisse mit der, gerade als Historiker, gebotenen Objektivität
darzustellen, dazu ein paar Beispiele:

Strachan berichtet gern und wertend über Untaten deutscher Soldaten (Löwen, Ardenne und Reims, plündernde und räuberischer Rückzug aus Frankreich 1918) was auch berechtigt ist. Über britische oder französche Fehlverhahlten findet man höchestens eine kleine und vor allem nicht merkwürdigerweise dann aber nicht wertende Fußnote.

So kann man mit Fug und Recht behaupten das der Handelskrieg und die Seeblockade wohl völerrechtswidrig waren, auch wenn Großbritannien 1908/09 auf der Londoner Seerechtskonferenz hier nicht zustimmnen wollte.

Bei Kriegsausbruch haben die USA eine Anfrage an die Mittelmächte und die Alliierten gerichtet, ob sie willens sind, sich an den Kodex der o.g. Londoner Konferenz halten. Die Mittelmächte antworteten sofort positiv mit dem Einwand der Gegenseitigkeit. Auch die Alliierten antworteten mit einigen Vorbehalten positiv.

Sehr bald zeigte sich aber, das England entschlossen war, alle sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen und sich nicht lange um bestehendens Recht (Seerecht) zu scheren. Die Sperrung und Verminung der Nordsee widersprach den damals gültigen Blockaderecht. Hier wurde keinerlei Rücksicht auf die Sicherheit der neutralen Staaten genommen, die Ware an Deutschland lieferten wollten. Auch die Freiliste der Waren der Londoner Deklarationen,insbesondere die der lebensmittel, wurde Schritt für Schritt ausgehöhlt. Das gleiche gilt auch für das Prisenrecht und die Konterbande. So hat dann die Royal Navy völlig hemmungslos neutrale Schiffe gestoppt um Kontrollstationen in London anzulaufen. So gelang es den Alliierten die Lebensmittel importe Deutschlands weitestgehend zu unterbinden.
Aus praktischen Gründen haben die Alliierten dann 1916 die Londoner Deklarationen einseitig für ungültig erklärt.

Davon schreibt Strachan kein Wort. Er führt lediglich aus, das die Engländer viel Ware aufgekaut haben.

Strachan fürht beispielsweise aus, das die Hungersnot wegen der sehr effektiven Seeblockade Englands wohl auch hausgemacht sei.
Das die Menschen nicht unbedingt sehr rational reagieren, wenn die Nahrungsmittel knapp werden, ist verständlich. Das als spezifisch deutsches Gesellschaftsproblem darzustellen, halte ich für gewagt. Immerhin sind über 700.000 Menschen in Folge der Seeblockade in Deutschland verhungert. Die Blockade wurde ja noch weit bis in das Jahr 1919 aufrecht erhalten, um Deutschland für die Annahme der Friedensbedingugen gefügig zu halten. Auch dazu kein wertender Kommentar!

Auch die Versenkung der Lusitana wird einseitig dargestellt. Die Lusitana hatte mehre Millionen Schuss Munition und Schrapnellgeschosse an Bord. Dies durfte aber ein Passagierdampfer nicht laden. Dieser Verstoß wird von Strachan nicht herausgearbeitet.

Auch haben die Engländer sehr gerne ihre Schiffe falsch beflaggt, vorzugsweise mit der US-Flagge um dann aufgetaucht deutsche Uboote anzugreifen.

So schreibt Strachan als alliierte Truppen in Elsass und Lothringen einmarschieren, das dort die Begeisterung am größten war und dort hatte man nicht nur 4 sondern 40 Jahre auf sie warten müssen!! Puuh. Das klingt schon ziemlich glorifizierend, so als hätte die dortige Bevölkerung nur auf diesem Tage gewartet.

Man bekommt von Strachan den Eindruck vermittelt, das der Versailler Friede ein gerechter sei. Er schreibt, das viele Deutsche allen Ernstes glauben, der Friede sei ungerecht.
ICh denke, das Versailles zu sehr auf Rache als auf Versöhnung ausgerichtet war.

Strachan schreibt völlig zu Recht, das der Friede von Brest und Bukarest ungerechte Schandfrieden sei. Das stimmt. Aber wieso gilt das dann nicht für Versailles?

Weshalb werden die Bedingungen von Versailles nur bruchstückhaft und fragmentarisch genannt?

Strachans Behauptung, der Zweite Weltkrieg sei keine Folge von Versailles ist auch ziemlich kühn. Natürlich ist Vesailles nicht allein verantwortlich, aber hier wurden doch bereits der Boden für den größten Verbrecher der Geschichte, Hitler, bereitet.

Man könnte noch einige Beispiele hier listen, aber das würde doch wohl etwas zu weit gehen.

Schade, es hätte ein schönes Buch werden können.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das hier zu rezensierende Werk des britischen Historikers Hew Strachan, weicht in seiner Entstehungsgeschichte von den herkömmlichen Büchern zum Ersten Weltkrieg ab. Es basiert auf einer für das Fernsehen produzierten zehnteiligen Dokumentation, die der Autor mit erarbeitet hat. Die Namen der einzelnen Folgen sind für die Buchkapitel übernommen worden. Der Inhalt weicht gelegentlich von der Serie ab. Als Rahmen dient die militärische und politische Entwicklung im Ersten Weltkrieg. Jedoch stehen eindeutig die politischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Geschehnisse und Entwicklungen im Vordergrund.
Die Struktur des Buches entspricht eher der eines Romans, als der eines Sachbuch. Dies führt auf der einen Seite zu einem sehr guten Lesefluss und die einzelnen Sachverhalte werden zusammenhängend wiedergegeben. Auf der anderen Seite leidet darunter die Übersichtlichkeit erheblich. Bei mehr als 400 Seiten ist das Auffinden von wichtigen Passagen ohne Randnotizen ein mühseliges Unterfangen. Zumal die Kapitelnamen den Namen der einzelnen Fernsehfolgen entsprechen und so nicht allzu aussagekräftig sind (z.B. 'an einen Leichnam gekettet'). Die zehn Kapitel sind wiederum in einzelne Passagen mit eigenen Überschriften unterteilt.
Hew Strachan versteht es, alle einzelnen Stränge der Entwicklung und Ablauf des Erstens Weltkriegs zu einem Ganzen zu verknüpfen und dem Leser mitzuteilen. Dabei geht es ebenso detailliert auf die Entwicklungen in den Kolonien, wie auch auf die Ereignisse in Europa ein. Strachan deckt somit alle 3 Dimensionen und Schauplätze des Krieges ab. Dabei besticht seine Darstellung durch eine Tiefe, die man bei einem Werk zu einer Fernsehserie eigentlich nicht erwarten würde. Der Stil des Buches ist sprachlich ausgereift und es werden immer wieder Zitate mit eingebracht, die etwas die typische Abstraktheit eines Geschichtswerkes durchbrechen und ein Gefühl für die geschilderten Geschichte geben. Gleiches gilt für die im Buch abgedruckten Fotos. Auch sie sorgen für einen Bezug zur vergangenen Realität des Krieges und helfen, sich Teile der Geschehnisse vorstellen zu können. Somit wird der Untertitel des Buches sowohl durch Zitate, als auch Fotos umgesetzt. Das Personen- und Sachregister erlauben zudem ein gezielte Suche nach wichtigen Begriffen.
Alle Zitate werden durch Endnoten belegt und sporadisch auch einzelne Fakten. Ansonsten bleibt der Autor dem Leser jedoch schuldig, woher sein Wissen stammt. Dies ist allerdings zu verschmerzen wenn man bedenkt, dass das Buch in erster Linie für ein breites Publikum und nicht für ein Fachpublikum geschrieben wurde. Trotzdem kann man es nicht als populärwissenschaftlich bezeichnen. Dafür geht es zu sehr ins Detail und in die Tiefe der Materie.
Abschließend bleibt festzuhalten, das dieses Buch für jedermann als empfehlenswert zu bezeichnen ist, der sich detailliert durch die Zeit des Ersten Weltkrieges in Buchform bewegen möchte. Dabei besticht das Buch durch seine geringe Abstrakttivität und eine sehr gute Illustration. Damit lässt sich das Buch eher wie ein Roman lesen, als wie ein trockenes Geschichtswerk eines Professors für Kriegs- und Neuere Geschichte.
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