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Das erste Buch des Blutes.
 
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Das erste Buch des Blutes. [Broschiert]

Clive Barker
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 287 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: N.-A. (Juli 1997)
  • ISBN-10: 3426018306
  • ISBN-13: 978-3426018309
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 842.849 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Ein junger Mann stellt sich als Medium zur Verfügung, um Kontakt mit den Toten aufzunehmen. Das Ganze soll ein Spaß sein, der jedoch im Grauen mündet: Brutal zugerichtet wird seine Leiche gefunden, der tote Körper ist über und über mit Geschichten beschrieben. Stilistisch beeindruckend und mit großer Sprachkraft erzählt der britische Kultautor Clive Barker in „Das erste Buch des Blutes" Horrorgeschichten wie diese. Für die Hörbuch-Version wurde mit Matthias Koeberlin ein optimaler Sprecher gefunden: Im Plauderton trägt der Schauspieler („Das Jesus Video") Barkers Gruselstories vor und betont so ihren eigenwilligen, sehr subtilen Horror. (rs) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Erlkoenig TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Clive Barkers Bücher des Blutes passen nicht in das traute Bild gewöhnlicher Horror-Fans, die alle Werke von King verschlungen haben und nun begeisterte Mitglieder im Roland-Fanclub sind. Barker ist anders, seine Blutbücher sind es.

Das liegt vor allem an zwei wesentlichen Merkmalen:

1. Zum einen hält er sich kaum mit Vorgeschichten und Hintergrundinformationen auf. Er reißt den Leser schonungslos in die Handlung der jeweiligen "Short-Story" und traktiert ihn fortan konsequent mit wechselnden Aufgabestellungen, derer man sich im Augenblick der Lektüre kaum gewahr wird.

Während die eine Aufgabe vorsieht, der selbstverständlichen Schilderung nackter Brutalität und ekelerregender Szenen blindlings zu folgen, ermutigt eine andere ständig, selbst mitzudenken. Barker erzählt kalt, lieblos, aber auf eine intellektuelle Art und Weise. Stephen King, der Barker übrigens in den höchsten Tönen lobte, schreibt gänzlich anders. Er lässt sich Zeit und generiert Angstgefühle aufgrund einer vorher schwer erarbeiteten Beziehung zwischen Leser, Schauplatz und dem Protagonisten. Darauf verzichtet Barker hingegen. Er schnappt seine Leser, zerrt sie in den Augenblick und spuckt sie danach wieder aus. Da sitzt man nun mit sich allein und dem, was man gerade erlebte ...

2. Zum anderen wählt Barker Wort und Syntax unnachahmlich. Kings (und ich führe ihn auf's Neue an, weil viele seine Bücher kennen und sich daran gut orientieren können) narrative Möglichkeiten sind - ganz wertfrei - beschränkt. Er verlässt sich auf seinen Arbeitseifer und die schier unerschöpflichen Tiefen seiner Phantasie. Barker alterniert gar beispiellos zwischen täuschend echt wirkenden Soziolekten, deren Insignien Schlagfertigkeit und Zynismus zu sein scheinen, und eleganten, fast künstlerischen Satzgeflechten, was seine bizarren Einfälle und Ideen noch einmal karikiert.

Die Blutbücher (wovon das erste nicht unbedingt das beste ist) sind für all jene, die gerne Romane lesen und es gewöhnt sind, sorgsam zum Augenblick der letzten Spannung geleitet zu werden, genügend Zäsuren zum Verschnaufen zu erhalten und jede Kleinigkeit serviert zu bekommen, nichts. Wer sich nicht scheut, selbst einzusteigen und eine Achterbahnfahrt mit dem "Mitternachtsfleischzug" zu wagen, sollte es einfach versuchen. Es gibt definitiv nichts Vergleichbares ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Horror mit Anspruch 11. November 2010
Format:Taschenbuch
Das Erstlingswerk von Clive Barker enthält sechs Kurzgeschichten, die nichts für Leser sind, die blutrünstige Geschichten ohne Sinn und Verstand lesen wollen. Diese Erzählungen sorgen nicht nur für Grusel, sie sind auch noch gut geschrieben.

Clive Barker studierte Philosophie und begann zunächst Theaterstücke zu schreiben, bevor er 1984 seine erste Kurzgeschichtensammlung "Das erste Buch des Blutes" veröffentlichte. Es gibt insgesamt sechs "Blutbücher". Die Reihe wurde gleichermaßen von Kritikern, als auch von Lesern gelobt.
Die Sammlung wird durch eine Geschichte eingeleitet, die für sich selber schon schauderhaft ist. "Blutbücher sind wir Leiber alle; wo man uns aufschlägt lesbar rot." Tote sind es, die uns die folgenden Geschichten hinterlassen haben. Geschrieben auf menschliche Haut.
Barker vermischt in seinen Stories sowohl Horror, als auch Fantasy, somit ist der Teufel kein furchterregendes Monster, er ist vielmehr eine lächerliche Gestalt. "Beelzebub war halb Elefant, halb Wespe." In vielen seiner folgenden Romane überwiegt die Fantasy, wie in dem über eintausend Seiten fassenden "Imagica".
Seine Geschichten sind nicht auf den augenscheinlichen Horror aus, obwohl an dem nicht gespart wird. Menschen werden gehäutet, ihr Fleisch verbrannt und Zungen aus dem Mund gerissen. Der Schrecken ist oft subtiler, wird fast unentdeckt gelesen, "Es war ein gezähmtes Miniatur-Dachau", baut sich auf, "...und selbst dann weigerte sich der Verstand, die ganze Wahrheit anzuerkennen."
Barker bedient sich auch fast mühelos bei anderen Schriftstellern, sei es William Shakespeare, "Der Fischer" von Wolfang Johann Goethe, "und halb fiel, halb hüpfte er" oder auch "Die Einsamkeit des Langstreckenregisseurs."
Keinen Hehl macht Barker aus seiner Homosexualität, obwohl er sich dazu erst Jahre später bekannte. Die Protagonisten der Geschichte "Im Bergland: Agonie der Städte" sind zwei Männer, die sich mit allen Sinne auf freiem Feld lieben. "...gekonnt und kraftvoll - für jeden gleich viel Lust." Wie auch der Horror beschreibt er auch den Liebesakt unverhohlen. Und sei es der Sturz einer Stadt, eines Theaters oder eines Dämons. Die Geschichten fesseln von Anfang an. "Ausgangspunkt von einem Todesspektakel von noch nie dagewesenem Ausmaß."
Wer gut geschrieben Horrorgeschichten lesen will, kommt an diesen Stories nicht vorbei. "Sie sollten mal die Horrorstories hören...Manche sind so exotisch, da würden ihnen glatt die Augen übergehen."
Den Kurzgeschichten folgten Romane unter anderem "Spiel des Verderbens" und Barker arbeitete als Regisseur. Sein Horrorfilm "Hellraiser - Das Tor zur Hölle" war ein blutiger Streifen mit der Figur Pinhead, die vielen Zuschauern in alptraumhafter Erinnerung blieb. Neuerdings schreibt Clive Barker fantastische Kinderbücher.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
geil 12. Oktober 2006
Format:Taschenbuch
Gleich die erste Geschichte mit dem U-Bahnkiller haut einen vom Hocker. Sehr gruselig und spannend. Clive Barker hat einen verdammt guten Stil, er beschreibt in seiner sehr eigenen Art eigentlich nicht so viel wie manch anderer Schriftsteller, er überlässt es dem Leser sich alles bildlich vorzustellen. Doch anhand seiner Beschreibungen geht das eben wie von selbst. Alle Geschichten sind sehr spannend, teilweise sehr bizarr, aber wirklich höchstes Niveau.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Das erste Buch des Blutes
Zunächst dachte ich, dass dieses Buch von Barker eine zusammenhängende Geschichte wäre, aber meine Überraschung war positiver Natur, denn ich bin einer der... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Kitty2012 veröffentlicht
Sehr empfehlenswert!
Das Buch ist meiner Meinung sehr empfehlenswert. Nicht alle Kurzgeschichten darin sind gut, aber der Großteil ist hervorragend. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Janina Pflugradt veröffentlicht
Subtil schön und gut, aber bitte sinnvoll
Titel, Aufmachung und Rückentext haben mich direkt angesprochen, so dass ich das Buch voller Begeisterung mitgenommen habe. Die Ernüchterung folgte aber relativ schnell. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Stefan veröffentlicht
Grandios,
aber subtil. Ich kann verstehen, dass es Leute gibt, die mit den Büchern nichts anfangen können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von C.K.
Oh mein Gott...
Es ist das zweite Buch von Clive Barker an dem ich mich versucht habe und definitiv mein letztes! Ich werde mein Geld nun in gute Bücher investieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2008 von Miriam Hamscher
Kaum Spannung und Nervenkitzel
Von Clive Barkers Büchern kannte ich bis vor kurzem nur "Hellraiser". Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich seine selbst niedergeschriebene Geschichte nur gut fand, da... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2008 von Sandra Hopp
ein fall für die mülltonne
WARNUNG:

ALLE FANS DES HORRORSZENARIOS SOLLTEN DIE FINGER VON DIESEM BUCH LASSEN!

ich bin mir durchaus bewusst, dass es immer 2 meinungen gibt, aber leider... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2007 von B. Hinze
Origineller Horror
Mit den Kurzgeschichten von Clive Barker ist es wie mit den Horrorstories von H.P. Lovecraft - irgendwie einfach mal was anderes. als der Rest. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2007 von Lois Lane
phantasievolle Kurzgeschichten
Das Buch besteht aus 6 sehr unterschiedlichen Kurzgeschichten, die sich zwar in der Qualität unterscheiden, jedoch allesamt eines gemeinsam haben: eine Menge Phantasie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2007 von tabula_rasa2605
Nicht vor dem Einschlafen lesen!!
In der ersten dieser drei abgeschlossenen Geschichten geht es um einen jungen Mann, der sich als Medium ausgibt, um an Geld und Ruhm zu gelangen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2006 von Jugend-themenguide.de
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