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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was kein Geschichtsbuch schildern kann,
Rezension bezieht sich auf: Als die erste Atombombe fiel. Kinder aus Hiroshima berichten (Taschenbuch)
Sechs Jahre nach der Katastrophe der Atombombe gab der Kaiser von Japan den überlebenden Kindern den Auftrag, über ihre Erfahrungen mit der Atombombe einen Aufsatz zu schreiben. Die Schülerberichte, die daraufhin (zumeist on etwa Elfjährigen) entstanden, geben einen Eindruck von dem Geschehen, wie ihn kein Roman eines Erwachsenen und kein Sachbuch geben könnte:Die kindlichen Aufsätze sind auf eine kurze Länge beschränkt, schlicht und direkt in der Darstellung und nie ausschmückend. Was sich da vom Stil her wie ein Verkehrsbericht liest, ist sogar noch ausdrucksvoll in dem, was NICHT gschrieben wird. Die Kinder versuchen nicht, eine Wirkung auf den Leser mit ihrem Aufsatz zu erzielen, sie berichten einfach und direkt, was sie (und ihre Angehörigen) an jenem Tag erlebten. Häufig beginnend mit "Ich sass in der Küche und ass meinen Reisbrei..." beschreiben die Kinder die Fakten ihrer Erlebnisse, die so grauenvoll sind, dass etliche Schilderungen mit dem Vermerk enden: "Aufsatz abgebrochen". Andere Vermerke unter den Berichten lauten: "Am... (Datum) an Strahlenschäden verstorben." Nach meinen Reherchen verstaben die jungen Aufsatzschreiber noch bis 35 Jahre nach der Atombombe an deren Strahlungsfolgen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was kein Geschichtsbuch schildern kann,
Rezension bezieht sich auf: Als die erste Atombombe fiel. Kinder aus Hiroshima berichten (Taschenbuch)
Sechs Jahre nach der Katastrophe der Atombombe gab der Kaiser von Japan den überlebenden Kindern den Auftrag, über ihre Erfahrungen mit der Atombombe einen Aufsatz zu schreiben. Die Schülerberichte, die daraufhin (zumeist von inzwischen etwa Elfjährigen) entstanden, geben einen Eindruck von dem Geschehen, wie ihn kein Roman eines Erwachsenen und kein Sachbuch geben könnte:Die kindlichen Aufsätze sind auf eine kurze Länge beschränkt, schlicht und direkt in der Darstellung und nie ausschmückend. Was sich da vom Stil her wie ein Schul-Berichterstattungs-Aufsatz liest, ist sogar noch ausdrucksvoll in dem, was NICHT geschrieben wird. Die Kinder versuchen nicht, eine Wirkung auf den Leser mit ihrem Aufsatz zu erzielen, sie berichten einfach und direkt, was sie (und ihre Angehörigen) an jenem Tag erlebten. Häufig beginnend mit "Ich sass in der Küche und ass meinen Reisbrei..." beschreiben die Kinder die Fakten ihrer Erlebnisse, die so grauenvoll sind, dass etliche Schilderungen mit dem Vermerk enden: "Aufsatz abgebrochen". Andere Vermerke unter den Berichten lauten: "Am... (Datum) an Strahlenschäden verstorben." Nach meinen Recherchen verstarben die meisten jungen Aufsatzschreiber noch in Häufungs-Intervallen bis 35 Jahre nach der Atombombe an deren Strahlungsfolgen, eine Tatsache, die der japanische Kaiser bei seinem Aufruf zu diesem Schüler-Aufsatz vielleicht nach sechs Jahren noch nicht ahnte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Prädikat: Sehr wertvoll!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Als die erste Atombombe fiel. Kinder aus Hiroshima berichten (Taschenbuch)
Der Autor betont, dass er auf keinen Fall ein "neues Abziehbild des Grauens" liefern möchte, sondern vielmehr versucht zu erreichen, dass das seit Ende des Kalten Krieges schwindende Bewusstsein in der Bevölkerung über Gefahr und Unmenschlichkeit nuklearer Waffen wieder geweckt wird. Ich denke, dieses Buch kann mit der Direktheit, die die Kinder in ihrer Schilderung der Ereignisse im August 1945 zu Tage bringen, dazu beitragen. Die subjektiven Berichte der Hibakusha werden durch erstaunlich objektive Erklärungen und Hintergrundinformationen des Autors ergänzt.Wer wissen will, wie Betroffene den 6. August erlebt haben und welche Auswirkungen die Bombe wirklich hatte, erhält mit diesem Buch einen sehr guten Einstieg. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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