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Der provozierende Titel macht Appetit auf den Krimi, der gleichzeitig auch ein Informationsbuch zu dem alle 10 Jahre aufgeführten Passionsspiel ist. Der SPIEGEL-Redakteur zeigt mit diesem Krimi nicht nur, dass er viel über die Geschichte und die Gegenwart des katholischen Laienspiels in Oberbayern weiß, sondern auch in den politischen Bereichen des Rechtsradikalismus, der Geheimdienste und der Situation in Israel zu Hause ist. Das macht manchmal die Geschichte etwas lang, aber selten bekommt man Politik, Geschichte und vieles mehr so unterhaltend präsentiert.
Um was geht es jetzt in diesem Buch? Die Passionsspiele 2000 beginnen und bei der Premiere wird der Hauptdarsteller Stefan, am Kreuze hängend, durch einen Schuss ermordet. Ratlosigkeit in Oberammergau, Irritationen in Berlin und keine wirkliche Spur vom Täter. Da macht sich der Journalist Richard Renberg, der sich von seiner Midlifecrisis in Oberammergau erholt, auf, um den Mörder seines jungen Freundes zu finden. Dabei trifft er die israelische Agentin Rebekka und lernt sie lieben. Doch bis zum Happy End für die beiden ist es noch ein langer Weg, ein Irrweg von Oberammergau über New York, Berlin und Israel zurück an den Ort des Mordes. Was dann kommt, kann man nur als eine perfekt geplante Überraschung bezeichnen. Aber lesen Sie's selbst! --Christian Frühwald -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Erich Follath versucht sich als Romanautor,
Von Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Wer erschoss Jesus Christus? (Taschenbuch)
Der bekannte Autor einiger exzellenter Sachbücher ("Das Auge Davids", 1982; "Die letzten Dikatoren", 1991) und Journalist beim "Spiegel" versucht sich - meines Wissens erstmals - in "Wer erschoß Jesus Christus?" als Romancier. Und das ging daneben. An und für sich ist die Story durchaus romanwürdig: Bei den Passionsspielen in Oberammergau wird der Darsteller des Jesus Christus bei der Premiere erschossen. Die Ermittler, das BKA, der BND und die örtliche Polizei, tappen im Dunkeln. Nur der zurückgezogen in Oberammergau lebende Ex-Journalist Richard Renberg weiß wie es langgeht. Zuerst sucht er - mit Unterstützung einer Agentin des Mossad - den Mörder in Brooklyn im Umfeld fundamentalistischer Juden, dann in Kiryat Arba, einer Siedlung radikaler Zionisten nahe Hebron, und zuletzt im Kreis rechtsradikaler Skinheads in Berlin. Doch letzten Endes stellt sich heraus, daß der Täter nirgendwo anders als in Oberammergau selbst zu finden ist. So die sich über 475 Seiten hinziehende Story, die zweifelsohne ohne die langatmigen Schilderungen der Geschichte und des Lebens der fundamentalistischen Juden in Brooklyn/der radikalen Zionisten von Kiryt Arba/der rechtsradikalen Skinheads in Berlin auskommen könnte, was die Spannung des Buches sicher erhöht hätte. Weniger wäre mehr gewesen. Positiv ist zu vermerken, daß man nach Lesen des Buches deutlich mehr über die Passionsspiele in Oberammergau weiß und das Bedürfnis fühlt, sich diese einmal (2010?) anzuschauen.
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4.0 von 5 Sternen
Schnelle Reaktion,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wer erschoss Jesus Christus? (Taschenbuch)
Nachdem eine erste Lieferung durch einen anderen Händler gescheitert war, wurde diese Bestellung trotz zeitlichen Drucks schnell und probemlos durchgeführt. Das Buch war in bestem Zustand, und alles ist sehr zufrieden stellend abgelaufen.
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2.0 von 5 Sternen
Romanverhaben besser gelassen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wer erschoß Jesus Christus? (Gebundene Ausgabe)
Der Inhalt des Romans erinnert an den SPIEGEL: antikatholisch, antibayrisch und die aktuellen Schilderungen der Weltprobleme enthalten die SPIEGEL-typische, skeptische Besserwisserei.Die Dialoge des Romans sind total gekünselt; so redet niemand. Der Autor gilt als Nahost-und Geheimdienstexperte des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL. Wenn der Mossad tatsächlich so arbeiten würde, wie im Roman beschrieben, hätte der Geheimdienst nur 3 Tage existiert und die Agentin wäre nach einem Tag schon ermordet worden. Diese Agentin Rebecca scheint ohnehin im Roman nur dafür da zu sein, sich vor dem Hauptdarsteller, einem alterenden Journalisten, auf die Knie zu begeben und sein intellektuelles Ego zu befriedigen. Zu kritisieren ist die differenzierte Charakterisierung der Israelis: in Verbindung mit den Deutschen sind die Israelis die Guten; in Verbindung mit Muslimen sind sie die Bösen. Allerdings muss man anmerken, dass der Roman vor dem 11. September geschrieben worden ist. Man muss man Follath zu Gute halten, dass er die Stimmung der Oberammergauer Passion gut festgehalten und sehr schöne Ortsbeschreibungen geliefert hat. Follath sollte jedoch keinen zweiten Roman schreiben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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