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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Wahrheit sehr nahe gekommen!, 26. Januar 2000
Jim Garrison versetzt den Leser zurück in die 60'er Jahre, in die Zeit des kalten Krieges, des Umbruchs und der Intrigen! Der Autor (damaliger Bezirksstaatsanwalt von New Orleans) erzählt seine Geschichte, wie er den Mord erlebte, über seinen Prozess gegen Clay Shaw (Hauptangeklagter im Mordfall Kennedy), zeigt Täter und Tätergruppen auf und prangert die Vertuschungen von Regierung, CIA und FBI an. Nach dem Lesen dieses Werks wird sich der Leser, noch mehr als vorher, die offizielle Version der Warrenkommission bezweifeln und sich wundern, warum bis heute die Regierungen der USA weder alle Akten offen gelegt hat, noch weitere Anstrengungen unternommen hat, um den Mord an JFK aufzuklären! Sehenswert auch der Film von Oliver Stone über den Garrison Prozess (JFK Tatort Dallas).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hervorragende Arbeit, 14. September 2006
Das Buch ist von keinem geringerem als dem Bezirksstaatsanwalt der damals den Fall um die Ermordung des Präsidenten John. F. Kennedy neu aufgerollt hat. Sein Ziel war es zu beweisen, dass die Ermordung nicht die Tat eines Einzelnen, namentlich Lee Harvey Oswald, gewesen ist, sondern eine Verschwörung. Eine Verschwörung, die bis in oberste Kreise ging, sprich in Regierungs- sowie in Militärebene.
Bis zu diesem Fall hatte die amerikanische Bevölkerung keine schwerwiegenden Ressentiments gegen die eigene Regierung, außer natürlich, dass eine gewisse Zahl gegen den damals stattfindenden Vietnamkrieg war. Doch dieser Fall änderte einiges. Obwohl er es zwar nicht vor Gericht schaffte eine Verschwörung zu beweisen, schaffte er es, dass die Bevölkerung ein kritisches Bewusstsein entwickelte und anfing viele Dinge zu hinterfragen. Trotz einer massiven Medienpolitik, die sich gegen ihn richtete und an der so angesehen Magazine wie die Time oder die Life nicht unwesentlich beteiligt waren, gaben Garrison und sein Team nie auf. Doch nicht nur die Medien, sondern auch die Geheimdienste versuchten maßgeblich diese Aufklärungsarbeit zu behindern. So beschreibt Garrison ausführlich wie sein Team infiltriert wurde und, dass selbst er dies zu Anfang nicht bemerkt hatte.
Schon allein diese Tatsache, dass Geheimdienste versuchen, die Aufklärung eines so wichtigen Falles zu be- und zu verhindern, verdeutlicht das die Wahrheit vertuscht werden soll. Garrison benennt noch viele andere Ungereimtheiten, die offen legen, dass Oswald über Jahre hinweg methodisch als Sündenbock aufgebaut wurde.
Ein sehr lesenwertes Buch, zu dem ein sehr gelungener Film unter der Regie von Oliver Stone und mit Kevin Costner als Hauptdarsteller entstanden ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Insiderwissen, 29. August 1999
Von Ein Kunde
Der Mord an John F. Kennedy gehört zu den spektakulärsten Attentaten der Weltgeschichte und ist zudem bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Über kaum ein Verbrechen dürfte es eine ähnliche Anzahl von Sachbüchern geben, umso nötiger ist es, das Buch von Jim Garrison besonders hervorzuheben. Es diente als Vorlage für den Oliver Stone-Film "J.F.K." und behandelt die gesamten Vorgänge auf ungeheuer intensive Weise - denn Jim Garrison war zumeist hautnah dabei, wurde nach persönlicher Trauer als Bezirksstaatsanwalt mit den Ermittlungen beauftragt. Er nvestiert seine gesamte Energie in den Fall - und dies auch ,nachdem die Akten eigentlich längst geschlossen sind. Garrison schildert ausführlich seine Ermittlungen, eigene Gefühle - auch seine Selbstzweifel und macht deutlich, warum er alles daran setzen will, den Fall aufzuklären.Unabhängig davon, daß auch Garrisons Theorie nicht bewiesen werden kann, klingt sie weitgehend plausibel, sind seine Verdachtsmomente belegbar. Dadurch ist das Buch spannend, liefert gut beschriebene Charaktere und hebt sich von der weiteren Literatur mit den immer gleichen Akten- beschreibungen, die dann zu keinem Ergebnis führen, wohltuend ab. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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