Ganz anders als der Titel verspricht: Das Buch behandelt Familienarbeit und Berufsarbeit, die klassische Rollenverteilung und deren Konsequenzen für die Erziehung. Männer sollen von ihren Privilegien und sich mehr an der Familienarbeit beteiligen, Frauen ihre Wünsche deutlicher artikulieren und sich die notwendigen Freiräume verschaffen. Kein Zweifel, man erkennt sich wieder und die Tipps sind recht hilfreich. Ob Frauen aber auch Privilegien abgeben müssen, um einen substanziellen Beitrag zur Familienernährung zu leisten, diese Frage wird nicht behandelt. Im übrigen, bis auf eine einzige Ausnahme haben nur Frauen das Buch vor der Veröffentlichung quergelesen - aus Zeitgründen, interpretiert die Autorin.