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Der einzige Zeuge [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Harrison Ford, Kelly McGillis, Josef Sommer, Lukas Haas, Jan Rubes
  • Regisseur(e): Peter Weir
  • Sprache: Portugiesisch (Mono), Deutsch (Stereo), Italienisch (Stereo), Englisch (Dolby TrueHD 5.1), Französisch (Stereo), Japanisch (Mono), Spanisch (Mono), Spanisch (Stereo)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Kantonesisch, Mandarin, Tschechisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Norwegisch, Portugiesisch, Russisch, Slowakisch, Spanisch, Schwedisch, Türkisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 3. April 2014
  • Produktionsjahr: 1985
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00HW528CY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.494 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Harrison Ford in seiner Glanzrolle als Polizei-Captain Book, der mit der Lösung eines brutalen Polizistenmordes in Philadelphia beauftragt wird. Die einzige Spur, die es gibt, führt ihn in die deutsch-stämmige Sekte der Amish, wo der achtjährige Samuel (Lukas Haas) lebt, der Zeuge des Gewaltverbrechens war. Schnell stellt sich heraus, daß der Täter aus den Reihen der Polizei kommt und damit geraten Book und Samuel in äußerste Lebensgefahr. Bei einem Attentat wird der wahrheitsliebende Book schwer verletzt und findet in der Gemeinde der Amish herzliche Aufnahme. Die Menschen, die ihm Zuflucht geben und zu denen er Vertrauen hat, befinden sich in großer Gefahr, denn die Killer, die ihn inzwischen selbst als Mörder auf alle Fahndungslisten gesetzt haben, wissen wo er steckt...

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Der achtjährige Samuel (Lukas Haas), ein Amish-Junge, der mit seiner Mutter Rachel (Kelly McGillis) auf Reisen ist, sieht als einziger Zeuge, wie ein Polizist in einer öffentlichen Toilette ermordet wird. Zusammen mit seiner Mutter wird er vorübergehend dem Schutz des Kriminalbeamten John Book unterstellt (Harrison Ford, der für diese Rolle eine Oscar-Nominierung erhielt), der mit der Aufklärung der Tat betraut wurde. Nachdem Gegenüberstellungen und Verbrecheralben zu nichts führen, erkennt Samuel in einer der denkwürdigsten Szenen des ganzen Films in einem Drogenfahnder, dessen Foto er im Revier hängen sieht, den Mörder wieder. Nachdem Books feststellt, dass der Polizeichef ebenfalls in die Sache verwickelt ist, flieht er schwer verwundet mit Samuel und Rachel zurück in deren Amish-Gemeinde, wo er selbst als einfacher Amish-Mann untertaucht. Die Gegenüberstellung des archaischen Lebens der Amish-People, die in Pennsylvania heute noch so leben wie im 18. Jahrhundert, mit der Gewalt der großstädtischen Polizeikorruption funktioniert überraschend gut für die Handlung. Kelly McGillis, als sich neu verliebende Witwe, liefert eine geradezu perfekte schauspielerische Leistung.

Dem Film, bei dem Peter Weir (Truman Show) für seine Regieleistung ebenfalls mit einer Oscar-Nominierung geehrt wurde, gelingt es vorzüglich, den Zuschauer in seine Welt hineinzuziehen, was ihm eine außerordentlich unterhaltsame Qualität verleiht. Das Einzige, was den Glanz ein wenig abstumpfen lässt, ist die eindimensionale, geradezu karikaturenhafte Darstellung der Polizeikorruption in den oberen Rängen. Mit einer unaufdringlicheren, realistischeren Handhabung dieser Seite der Geschichte wäre der Film fast perfekt geworden. --James McGrath -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von DocCovington am 7. Dezember 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
"Witness" (Originaltitel) ist und bleibt einer der besten Filme, die je gedreht wurden.

Regisseur Peter Weir schaffte in den 80ern mit diesem Film, sowie mit "The Mosquito Coast", die beiden denkwürdigsten Werke in Harrison Fords Karriere-Laufbahn, und kreierte mit ihnen Meilensteine der Filmgeschichte.

Weirs vollkommenem Verständnis fürs filmische Schaffen ist (leider?) auch die Tatsache zu verdanken, dass diese DVD-Edition nur eine "Deleted Scene" aufzuweisen hat. Weir weiß eben, was in einem Film funktioniert und was nicht, deshalb muss man vermutlich auch nachträglich nicht viel an seiner Arbeit herumschnippseln. ;)

Zu dieser Special Edition lässt sich sagen: Ein echtes Must-have! Allein schon die aktuelle, fünft-teilige "Behind the scenes"-Featurette, in welcher die Mitwirkenden nach 20 Jahren nochmal ausführlich über den Film reflektieren und viele interessante Hintergrundinformationen zu berichten wissen, ist jeden Cent wert.

Auch wenn das Front-Cover m.E. etwas missraten ist, tut das der Freude am Inhalt keinen Abbruch.

Thumbs up!!
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sascha Hennenberger TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. März 2014
Format: Blu-ray
In den 80er Jahren war Harrison Ford zweifelsohne auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Nach Star Wars und den Indiana Jones Filmen war er einer der gefragtesten Darsteller auf dem Planeten. Da kommt es ganz gelegen, wenn neben den ganzen Blockbuster Produktionen auch mal eine unauffälligere, bodenständigere Produktion eingeschoben wird. 1985 war dies der Krimi Thriller "Der einzige Zeuge".
Regisseur Peter Weir hat dabei nicht nur nach einem Drehbuch von William Kelley, Earl W. Wallace und Pamela Wallaceeine hervorragende Kriminal Geschichte auf die Leinwand gebracht, sondern parallel die
starken Kontraste zwischen der hektischen und emotionslosen Stadt und den ländlichen, techniklosen Amish dargestellt. Doch gerade dieser Konflikt der zwei Kulturen ist das Salz in der Suppe dieser Geschichte. Wie auch schon in "Gallipoli", "Der Club der toten Dichter" oder "Master & Commander – Bis ans Ende der Welt" zeigt der Filmemacher dabei neben der eigentlichen Handlung auch einige soziologische Themen, die dennoch nie den roten Faden aus dem Auge verlieren lassen. Der Hauptplot ist allgegenwärtig, wobei nicht einmal die kleine Liebesgeschichte am Rande dabei aufgesetzt sondern stets natürlich erscheint.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Filmimuru am 10. Mai 2005
Format: DVD
Mit "Der einzige Zeuge" hat Harrison Ford wohl seinen entscheidenen Schritt in die Richtung Filmheld gemacht, vor allem in der Rolle als Polizist.
Der Film beginnt damit, dass eine alleinstehende Mutter einer Amish-Gemeinde einen Ausflug mit ihrem kleinen Sohn unternimmt, der damit endet, dass der Junge auf einer öffentlichen Toilette Zeuge eines brutalen Mordes wird und als einziger Zeuge unter polizeilichen Gewahrsam genommen wird. Er hat den Mörder gesehen und nun geht es darum, diesen ausfindig zu machen. Dies passiert an unerwartendster Stelle: auf dem Polizeirevier, wo der Junge den Mörder auf einem Foto wiedererkennt. Doch ist dieser Mann kein Krimineller, sondern ebenfalls auf polizeilicher Ebene tätig und dort von höchster Position. Als der ermittelnde Polizist (Ford) damit an seine Vorgesetzten treten möchte, ist auch sein Leben plötzlich in Gefahr. Er schafft es, die Mutter und ihren Jungen, wieder sicher zurück in ihre Amish-Gemeinde zu bringen, wird aber auf der Flucht angeschossen. In der Gemeinde wird er wieder gesund gepflegt und in das einfache Leben der Leute integriert. Natürlich gibt es einige Spannungen und viele Unterschiede. Eine kleine Romanze darf natürlich auch nicht fehlen und noch weniger das spannende Ende.
"Der einzige Zeuge" ist kein gewöhnlicher Kriminalfilm, wie ich finde. Zwar sind die Mordtat und die dazugehörigen Ermittlungen wichtig, doch vordergründig sind auch andere Themen, z.B. die kulturelle Näherbringung des Amish-Lebens, in das man als Zuschauer wirklich sehr gern abtaucht und ihre Einfachheit und Lebensfreude einfach auf sich wirken lassen kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gavin Armour am 7. November 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Einst kam der Rezensent aus dem Kino, ein dräuend-dunkler Abend, kalt und feucht, aber dennoch war er vollkommen verzaubert und der Ansicht, gerade den besten Film seines Lebens gesehen zu haben: "Witness - Der einzige Zeuge" von Peter Weir. Von der traurigen Geschichte über die Bilder bis zur phantastischen, weil ruhig-meditativen Musik von Maurice Jarre - alles an diesem Film hatte mir gefallen. Danach habe ich ihn immer mal wieder auf VHS oder auch im TV gesehen, der Zauber ging nie ganz weg. Und ihn jetzt auf DVD, nach längerer "Absenz", erneut zu entdecken und festzustellen, daß es immer noch funktioniert, verdeutlicht mir, wie gut dieser Film ist.

[SPOILER]
Die junge Witwe Rachel (Kelly McGillis) und ihr Sohn Samuel (Lukas Haas) - Angehörige der Amisch-People-Population Pennsylvanias - wollen nach Baltimore, bleiben jedoch wegen einer Zugverspätung in Philadelphia hängen. Während der Wartezeit wird Samuel Zeuge eines Mordes auf der Bahnhofstoilette. Der Ermittler John Book (Harrison Ford) bringt die beiden zunächst bei seiner Schwester unter. Am folgenden Tag entdeckt Samuel durch Zufall bei einem Rundgang durch die Polizeistation den Täter: Es ist ein hochdekorierter Beamter des Drogendezernats. John teilt seinem Vorgesetzten und väterlichem Freund Schaeffer (Josef Sommer) seine Entdeckung mit und weiß, daß er und die beiden Amischen in Gefahr sind, als er kurz danach von dem Verdächtigen Detective McFee (Danny Glover) überfallen wird. Nur Schaeffer kann McFee benachrichtigt haben. Er bringt die Frau und den Jungen heim zu deren Leuten und will sofort wieder weg, bricht aber am Steuer seines Autos zusammen: McFee hat ihn bei der Auseinandersetzung in einer Tiefgarage angeschossen.
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