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Das einzige Kind: Kriminalroman
 
 
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Das einzige Kind: Kriminalroman [Taschenbuch]

Anne Holt , Gabriele Haefs
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 12., Aufl. (August 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492230792
  • ISBN-13: 978-3492230797
  • Originaltitel: Demonens død
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,1 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.784 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anne Holt
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Olav ist der Neue im Haus Frühlingssonne. In der einst prachtvollen Villa leben heute sieben verhaltensauffällige Kinder mit ihren Betreuern. Zwischenzeitlich haben sie sich mit ihrem Leben im Heim mehr oder weniger arrangiert. Nur Olav hat gar keine Lust sich den Regeln in der Frühlingssone anzupassen. Am liebsten würde er sofort wieder zurück zu seiner Mutter, dort kann er zumindest soviel Zuckerbrote essen, wie er möchte. Sie würde es nicht wagen, ihm die geliebten Stullen zu verweigern, denn nur allzuoft hat er seine Mutter schon mit seinen überraschenden und unkontrollierten Wutausbrüchen in Angst versetzt. Im Heim werden sie ihn da noch kennenlernen. Vor allem Agnes, die Heimleiterin, die sich von seinen Aggressionen bisher nicht beeindrucken lassen hat.

Am Tag nach Olavs Ankunft wird Agnes in ihrem Büro tot aufgefunden -- der Junge ist verschwunden.

Die norwegische Autorin Anne Holt ist nach drei auf deutsch erschienen Krimis erwiesenermaßen eine Spezialistin auf dem Gebiet des fein ausgetüftelten psychologischen Romans. Sie bietet keine platte, langweilige Soziologie aus dem Lehrbuch, sondern beschreibt sehr plastisch gesellschaftliche Probleme. Und wenn in den Medien rasche Lösungen bei verhaltensauffälligen, gewalttätigen Kindern gefordert und propagiert werden, schaut Anne Holt in ihren Romanen genauer hin.

Olav ist "ein Zerrbild von Kind. Wo ein normales Kind weinen und traurig sein würde, lächelt er und will sich nicht trösten lassen. Wenn jemand versucht lieb zu ihm zu sein, hält er denjenigen für gemein." Seine Mutter, die ihm hilflos gegenübersteht ist keinesfalls, weil sie den Bengel allein erzieht, ein Sozialfall. Sie ist nur mit der Erziehung dieses unberechenbaren Jungen restlos überfordert.

Das einzige Kind ist ein unspektakulärer, leiser, psychologisch stimmiger Krimi, der seine Spannung bis zur letzten Seite hält. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Er sieht aus wie ein Kobold. Eher noch: wie ein Dämon. Ein großer dicker Dämon. Und aus seinen Augen spricht tiefer Haß. Dabei ist Olav erst zwölf Jahre alt. Aber seine Mutter wird schon lange nicht mehr mit ihm fertig, und deshalb ist er nun im Kinderheim "Frühlingssonne" wahrscheinlich besser aufgehoben als in einer engen Sozialwohnung. In der "Frühlingssonne" hat Agnes Vestavik die Leitung und sie kennt auch Olav gegenüber keine Nachsicht. Jetzt aber ist Agnes tot und Olav verschwunden...
Mit großem psychologischen Einfühlungsvermögen erzählt Anne Holt die Geschichte eines zutiefst verunsicherten Kindes. Zugleich aber gelingt ihr ein ebenso fesselnder wie einzigartiger Roman um ihre sympathische Osloer Kriminalkommissarin Hanne Wilhelmsen.Die preisgekrönte Autorin Anne Holt wurde 1958 in Norwegen geboren, arbeitete als Journalistin, Polizistin und Anwältin, bevor sie 1996 für kurze Zeit zur norwegischen Justizministerin ernannt wurde.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tiefe Einblicke 24. Juni 2002
Format:Taschenbuch
Der / die Morde in einem Kinderheim sind erst mal unerklärlich - dann aber - und das macht diesen Krimi zum Ereignis - in der Darstellung der Mutter , dieser Verbildlichung des Scheiterns aller möglicher Menschen. Diese Schilderung zieht den Leser wie einen Sog in sich hinein, man versucht im Geiste zu helfen, Auswege zu finden, nur um eben erkennen zu müssen, dass es diese nicht immer gibt, im Roman - wie im Leben !
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wie schon mit "Blinde Göttin" und "Seelig sind die Dürstenden" ist Anne Holt wieder ein überaus fesselnder Krimi um die Osloer Kommissarin Hanne Wilhelmsen gelungen. Eine Schlüsselfigur ist Olav, ein zwölfjähriger, schwer erziehbarer Junge. Seine Mutter wurde in ihrer engen Sozialwohnung nicht mehr mit seiner Erziehung fertig, so daß Olav jetzt in dem Kinderheim "Frühlingssonne" wohnt und bei seinen gleichaltrigen Mitbewohnern eher gefürchtet als beliebt ist. Auch mit der Heimleiterin Agnes gerät er regelmäßig aneinander. Als Agnes dann eines Morgens tot an ihrem Schreibtisch aufgefunden wird, ist Olav einer der Verdächtigen, aber ein Motiv haben auch andere... . Das Leben in einem Kinderheim wird glaubwürdig und mit der nötigen Sensibilität geschildert und das Ende dieses Krimis ist auf jeden Fall überraschend. Neben der Schilderung des Falles erhält der Leser auch immer wieder Einblicke in das Privatleben der Ermittler, so daß einem diese mit jedem neuen Buch von Anne Holt mehr ans Herz wachsen. Ein sehr empfehlenswerter Kriminalroman, den man nicht so schnell aus der Hand legt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut lesenswert 8. August 2002
Von Diana
Format:Taschenbuch
Gleich auf den ersten Seiten wird der Leser in die Situationen der beteiligten Personen versetzt. Man kann sich bildhaft vorstellen, wie dieser Olav agiert, was er fühlt, warum er so wurde, wie er wurde. Und dass es trotzdem Menschen gibt, die ihn lieben.
Auch ich würde eher Roman als Krimi für das Buch wählen, was aber das Lesevergnügen nicht mindert. Das Buch regt zum Nachdenken an und ist alles in allem wirklich lesenswert, auch wenn es nicht superspannend ist (es ist aber trotzdem alles andere als langweilig).
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Die neuesten Kundenrezensionen
Spannendes Buch
Spannende und interessante Story.
Manchmal fand ich es irritierend und das Ende hat mich überrascht.
Ich kann das Buch empfehlen.
Vor 5 Monaten von Siri veröffentlicht
Der bisher schwächste Holt, aber dennoch lesenswert....
Hab es heute Nacht noch fertig gelesen, aber ich muß gestehen, so wirklich vom Hocker, wie die anderen Bände, hat es mich nicht gerissen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2008 von Janie
Einfühlsam und spannend
In "Das einzige Kind" gelingt es Anne Holt besonders gut, dem Leser diskret, differenziert und einfühlsam Zugang zu einem Kind zu verschaffen, das auf den ersten Blick wenig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2008 von Vita Funke
Gutes Buch für Krimisüchtige wie mich
Hallo! ALso vor drei Tagen kaufte ich das Buch und ich muss sagen es gefiel mir ausgesprochen gut. Wie schon die erste Rezension sagt mit vielen Dingen aus dem privatleben der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2005 von Maria
Etwas lustlos geschrieben!
Zum einen stimmt es überhaupt nicht, dass skandinavische Schriftsteller keine richtigen Spannungsknüller landen können. Lesen Sie weiter...
Am 2. April 2005 veröffentlicht
Kinder sind was Schönes....
Anne Holt schafft es mit diesem Buch, den Leser über knapp 300 Seiten an sich zu fesseln. Der Spannungsbogen ist ihr mehr als gut gelungen, auch wenn der Einstieg in die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2004 von Maike Pfalz
Zuviel
Ein Krimi, der einem schon sehr früh viel Information anbietet - aber doch immer die entscheidende Wendung verbergen kann. Die Dramaturgie stimmt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2002 von Philippe Wampfler
Das nordische Gähnen
Wer wissen möchte, wie man eine an sich gute Geschichte kaputt schreibt - ran an Anne Holt's "Das einzige Kind". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2002 von M. Bötig
Strandlektüre
Ein sehr durchschnittlicher Krimi. Zwar lesbar und halbwegs spannend erzählt, aber sowohl in der Erzählweise wie auch im Aufbau der Story absolut konventionell und nie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2002 von Rainer Lingmann
Unbedingt lesen
Was mir an Mankell und Donna Leon gefällt finde ich selten bei anderen Krimiautoren: Die autentisch wirkende Schilderung von Ermittlungsarbeiten, bei denen sowohl die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2001 von Toddie
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