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Es war einmal in Amerika (Langfassung) [Special Edition] [2 DVDs]


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Produktinformation

  • Darsteller: Robert De Niro, James Woods, Larry Rapp, Joe Pesci, Burt Young
  • Regisseur(e): Sergio Leone
  • Komponist: Ennio Morricone
  • Format: Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (DD), Englisch (DD)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Italienisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 24. Juli 2003
  • Produktionsjahr: 1984
  • Spieldauer: 220 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (298 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00009555U
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.194 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

New York zur Zeit der Prohibition. Max, Noodles und ihre Freunde verdienen sich bereits als Kinder mit Erpressungen und Schmuggeleien den einen oder anderen Dollar dazu. Jahre später, Noodles wird nach einer langen Haftstrafe für einen Mord aus dem Gefängnis entlassen, haben es die Freunde von damals unter Max zu einem skrupellosen Gangstersyndikat gebracht. Doch Ehrgeiz und Habgier zerstört die jahrzehntelange Freundschaft, und am Ende steht ein entsetzlicher Verrat...

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Sergio Leones Es war einmal in Amerika ist, was man sonst wohl von den wenigsten Filmen sagen kann, wahrhaft einzigartig. Der eigenwillige italienische Filmemacher hat den letzten Teil seiner "Es-war-einmal..."-Trilogie, zu der neben diesem Gangster-Epos noch der Western Spiel mir das Lied vom Tod und der Revolutionsfilm Todesmelodie gehören, zwar als eine Art Summe seines Genres angelegt, und trotzdem gibt es keinen Gangsterfilm, den man ernsthaft mit ihm vergleichen könnte.

Natürlich wäre ein Film wie dieser ohne Howard Hawks' Scarface oder etwa Raoul Walshs Entscheidung in der Sierra kaum vorstellbar; und auch Robert De Niros Porträt des jüdischen Gangsters Noodles wäre letztlich kaum so aufregend und faszinierend, wenn wir nicht all die Narbengesichter und kleinen Cäsaren kennen würden, die Edward G. Robinson und James Cagney, Humphrey Bogart und Paul Muni im Lauf ihrer Karrieren gespielt haben. Doch Leones Entwurf einer Gangstergeschichte als Suche nach einer verlorenen Zeit geht weit über die Ideen und Motive all seiner Vorgänger und Vorbilder hinaus. Nicht einmal Francis Ford Coppolas Paten-Trilogie, die noch weiter ausgreift und zumindest in Teilen ähnlich verschachtelt angelegt ist, erscheint einem so ambitioniert und vor allem so endgültig wie Es war einmal in Amerika.

Die Geschichte des erstaunlich passiven Gangsters Noodles, seines besten Freundes Max (James Woods) und der Ballerina Deborah (Elisabeth McGovern) hat kein Ende und keinen Anfang. Sergio Leone verschränkt die Ereignisse der für seine Figuren schicksalhaften Jahre 1923, 1932 und 1968 so weit ineinander, dass man sich nie sicher sein kann, was nun Gegenwart, was Vergangenheit und was vielleicht Zukunft ist. Alles in Es war einmal in Amerika wird zu Erinnerung, und dabei kann Vergangenes genauso wie etwas, das noch gar nicht geschehen ist, erinnert werden.

Leone lenkt von Anfang an die Aufmerksamkeit von dem Geschehen an sich, das man durchaus als Kompendium all der typischen Elemente klassischer Gangstergeschichten verstehen sollte, auf die inneren Prozesse von Erinnerung und Imagination. So wie Noodles auf der einen Seite durch Orte und Situationen dazu angeregt wird, an frühere Erlebnisse zurückzudenken, und so wie er sich auf der anderen Seite Opiumträumen hingibt, die Kommendes vorwegzunehmen scheinen, so sollen wir als Zuschauer auf Leones Bildkompositionen und Klangarchitekturen reagieren. Jede Einstellung löst Erinnerungen aus, nicht an ein wirkliches Amerika, sondern an eine Idee von Amerika, wie sie uns von unzähligen Gangsterfilmen präsentiert worden ist. Dabei versetzen die von einer fast magischen Melancholie erfüllten Bilder Tonino Delli Collis einen regelrecht in Trance, sie lassen einen für weit länger als nur die dreieinhalb Stunden, in denen Es war einmal in Amerika seine Welt entfaltet, vom Kino und von Gangstern, von Liebe und Verrat träumen. --Sascha Westphal


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

218 von 247 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 9. November 2003
Format: DVD
Tja, wer mag die Zielgruppe dieser DVD sein? Ich würde sagen Fans, die den Film mitsprechen können. Nur leider geht das nicht mehr. Zwar haben sie ihr Meisterwerk jetzt endlich in grandioser Bildqualität und sogar in Dolby Digital, nur leider mit emotionslosen, neuen Synchronstimmen! Offenbar hat man den Film auch noch mal neu übersetzen lassen, denn nicht einmal der Wortlaut ist geblieben, zum Teil wird gar der Sinn entstellt. Die Frage ist, warum um alles in der Welt hat man das gemacht? Die ebenfalls restaurierte Orginalfassung auf der DVD bedurfte keine Synchronisation für das digitale Remastering. Auch die eben erschienene, restaurierte Version von "Spiel mir das Lied vom Tod" kam ohne Neuvertonung aus, obwohl der Streifen 16 Jahre älter ist. Fazit: Der größte Film aller Zeiten: Versaut. Finger weg für Fans. Wer den Film zum ersten Mal sehen will, kaufe sich die alte VHS Version. Als letztes Rätsel bleibt noch: Wenn man eine Special Edition für Fans rausbringt, warum um alles in der Welt kürzt man dann auch noch den Nachspann?
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88 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lars Bergmann am 14. August 2003
Format: DVD
Diese DVD ist eher etwas für Liebhaber des Films (und selbst die haben Bauchschmerzen), aber nichts für Fans der besonderen Möglichkeiten der DVD.
Der eingefleischte Fan stört sich an der Verschlimmbesserung der Synchronisation mit ihren z.T. sehr unpassenden Stimmen, die zudem wenig engagiert gesprochen klingen (v.a. junger Noodles, junge Deborah, alter Max, alter Fat Moe, alter Cockeye). Die Notwendigkeit einer neuen Synchronisation ist auch nicht einzusehen, da der Ton in Dolby 5.1 durch den Film nicht benötigt wird.
Für Fans des Mediums DVD ist das Bonusmaterial eine Enttäuschung. Die Dokumentation ist unvollständig und relativ nichtssagend. Der Audiokommentar ist geradezu eine Frechheit, denn der Filmkritiker war kein Beteiligter der Produktion und kann immer nur vermuten. Er beschränkt sich zudem darauf, fortwährend seine Bewunderung für den Film auszudrücken, ohne Erklärungen z.B. für den Einsatz von Kamera oder Licht zu geben ("this is a nice scene", "beautifully made", "brilliant acting" usw.). Es hätte doch möglich sein müssen, Beteiligte wie einen der fünf noch lebenden Drehbuchautoren, oder James Woods oder den Produzenten Arnon Milchan für den Audiokommentar zu gewinnen.
Natürlich bin ich froh, dass dieser geniale Film endlich für die DVD vorliegt, aber eigentlich lohnt sich die Anschaffung am ehesten für die englische Originalversion.
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106 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Uwe Huemmer am 26. Juli 2003
Format: DVD
Hallo,
erst mal vorab. Ich bin ein absoluter Filmfreak und besonders dieser Film hat es mir ungeheuer angetan. Ich habe ihn bisher 18 mal gesehen (bin im Besitz der Original Videotheken VHS-Cassetten) und kann getrost behaupten das niemals vorher so etwas Gutes im Filmbereich erschaffen wurde.
Doch dann - tatsächlich neu synchronisiert!! Mies und schlecht wäre geprahlt!! Hätten sie doch wenigstens die Geräusche mit übernommen, doch so denkt man - jedenfalls wenn man das "Original" so oft gesehen hat - der Film wäre "tot"!!!????
Noodles als Jugendlicher quäkt - erinnert irgendwie an die Evian Werbung "...Rock you". Die Stimme von Robert de Niro schwankt zwischen Arroganz und Langeweile - nichts mehr von dieser grenzenlosen Traurigkeit zu spüren wie im Original, der Polizist am Anfang..... und und und! Es ist auf Dauer wirklich nicht auszuhalten!
Was auch ganz schlecht kommt - wo sind all die wunderbaren Geräusche hin??? Warum ist der Background so leise und der Film so spärlich und überaus leise mit Geräuschen versehen worden.
Sollte jemand wie ich die Original VHS besitzen - macht euch bitte mal die Arbeit und vergleicht ein paar Szenen.
Ach ja - habt ihr gewußt das einer der vier "Kockei" heißt????
Warum habt ihr das gemacht???? Warum habt ihr den Film endgültig zerstört???? Warum - hat es denn nicht gereicht, dass er keinen Oscar bekommen hat - musstet ihr ihn auch noch den Rest geben?? Und warum habt ihr den Original-Ton nicht als zusätzliche Tonspur mit draufgepackt?????
Nun werde ich weinen, da der Größte aller Filme zerstört wurde! Ich werde einen Onkel anrufen und ihm erzählen das unsere Jüngsten und Stärksten durch das Schwert fallen.
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95 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Laurent am 14. Dezember 2003
Format: DVD
Ohne jeden Zweifel: "Es war einmal in Amerika" ist das Beste, was man in der Filmgeschichte je Zustande gebracht hat, aber die Umsetzung der DVD-Auswertung ist einfach nur zum heulen:
1. Der Film wird mitten in einer Szene unterbrochen (2 DVDs)
2. Auf der ersten DVD ist eine Pause ("Intermission")
3. Der Abspann ist um einiges gekürzt
4. Das Schlimmste: Die Stimmen sind neu synchronisiert worden
und nehmen diesem Meisterwerk den Charakter, den die Fans
geliebt haben!!!
Ich hoffe, dass man den Fehler irgendwann begreift und eine weitere, brauchbare Auswertung dieses Klassikers auf den Markt wirft!!!
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93 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von E. Jüngling am 25. Oktober 2003
Format: DVD
Ein Tipp: Man sollte bei dieser DVD einmal die Möglichkeiten selbst dieses Produktes ausschöpfen und beim Filmesehen kombinieren: Deutsche Neusynchronisation mit deutschen Untertiteln, Originalfassung mit deutschen Untertiteln, deutsche Fassung mit englischen Untertiteln...
Es wird, soviel sei verraten, einige Überraschungen geben, nicht nur, was den "Ton" der Versionen (Sprecher, Sprachduktus, Klng etc.) angeht, sondern auch die Übersetzung.
Halten sich die freilich gewohnt sperrig formulierten Untertitel noch an die Dialoge des Originals, erlaubt sich die Neusynchro Freiheiten, die im Jahr 2003 geradezu ein Skandal sind.
Wieder einmal sind also die Vorteile einer DVD nurmehr der originalen US-Ausstattung zu verdanken, die deutschen Bearbeiter waren mit Ignoranz und mangelnder Sorgfalt am Werk!
Zuletzt ein Wunsch: eine Neu-Auflage als 3-DVD-Edition mit beiden Synchronfassungen und der gesamten Leone-Dokumentation.
Der Käuferzahl dieser bekannt peinlichen Version zufolge dürfte diese nämlich auf ähnlich große Resonanz stoßen.
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