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In einer seltsamen Stadt [Gebundene Ausgabe]

Laura Lippman , Gerhard Falkner , Nora Matocza
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

August 2002
Laura Lippaman ist "eine der besten und interessantesten Krimi-Autoren Amerikas", fand der "Economist" im Mai 2001. Dies ist ihr erster Krimi auf deutsch. Es ist ein beliebtes Ritual: Jedes Jahr am 19.Januar, dem Geburtstag von Edgar Allan Poe, kommt eine rätselhafte Figur an Poes Grab und legt dort drei Rosen und eine halbe Flasche Cognac nieder. Als Tess Monaghan aus Neugier an dieser Zeremonie um den so genannten "Poe-Toaster" teilnimmt, erscheinen überraschend zwei maskierte Besucher am Grab, und einer wird erschossen. Sie gerät in diesen Fall, plötzlich ist auch ihr Zuhause nicht mehr sicher. Und während immer mehr Tote auftauchen, entdeckt Tess Stück für Stück immer weitere Glieder einer Kette aus Neid, Lügen, falschen Geschichten und tödlicher Habsucht, die sich zu einer schauerlichen Geschichte fügen, die des Meisters selbst, die eines Edgar Allan Poes würdig ist.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 396 Seiten
  • Verlag: Rotbuch Verlag (August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3434531068
  • ISBN-13: 978-3434531067
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,1 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 346.175 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Eine Entdeckung! In einer seltsamen Stadt werkelt Laura Lippmans berückende neue Privatdetektivin Tess Monaghan an einem skurrilen Mordfall, der schon bald die Aufmerksamkeit einer großen Öffentlichkeit auf sich zieht. Baltimore an einem 19. Januar, dem Geburtstag Edgar Allan Poes. Wie in jedem Jahr legt ein unbekannter Bewunderer am Grab des Schriftstellers drei Rosen und eine Flasche Cognac nieder. Diesmal erscheinen gleich zwei Fans des Autors, allerdings verlässt nur einer lebend den Friedhof. Tess Monaghan und ihr Freund Crowe sind als Augenzeugen am Tatort. Ein unbekannter Antiquitätenhändler namens J. P. Kennedy hatte am Abend zuvor das Büro der Detektivin betreten und um Hilfe in einem Betrugsfall gebeten. Ihm sei ein wertvolles Armband verkauft worden, das sich schließlich als Fälschung erwiesen habe. Es gäbe Hinweise, dass der Betrüger identisch mit dem anonymen Besucher an Poes Grab sei. Obwohl Monaghan den merkwürdigen Klienten abweist, siegt ihre Neugier und die Überredungskunst Crowes. Nach dem Mord bleibt Kennedy unauffindbar, alle Ermittlungen von Tess verlaufen im Sande, bis sie den Poe-Raum einer renommierten Bibliothek aufsucht und ihr Blick auf der Straße zufällig eine Poe-Gedenktafel an einem alten Stadthaus in Baltimore streift...

Rasch wird deutlich, dass sich Laura Lippman überaus wohltuend aus der Masse hoch gelobter Ladies of Crime in dieser oder jener Tradition heraushebt. Ihre Heldin ist weder mit einem Übermaß an Selbstbewusstsein geschlagen wie viele ihrer Kolleginnen, noch hat sie den Erfolg gepachtet. Monaghans erster Fall für deutsche Leser wird nicht nur eingefleischte Fans E. A. Poes begeistern, obwohl sich vieles um den großen Autor aus Baltimore dreht. Man darf auf weitere spannende und, übrigens keine Selbstverständlichkeit, mit Ironie und Humor gewürzte Fälle aus Lippmans Feder gespannt sein, die in Amerika als eine der interessantesten neuen Autorinnen des Genres gilt. --Ulrich Deurer

Über den Autor

Laura Lippman 1959 in Atlanta, Georgia, geboren, ist seit 1989 Journalistin bei der "Baltimore Sun". Laura Lippman lebt, natürlich wie ihre Heldin tess Monaghan, in Baltimore, Maryland. L. Lippman hat für ihre Krimis bereits alle bedeutenden amerikanischen Krimi-Preise wie Shamus-, Agatha- und Edgar Award erhalten.

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Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Detektivin und der Dichter 15. September 2002
Eine wahre Begebenheit aus dem winterlichen Baltimore steht am Anfang: Jedes Jahr pilgert in der Nacht auf den 19. Januar, dem Geburtstag von Edgar Allen Poe, eine maskierte Gestalt an das Grab des Dichters und legt dort drei rote Rosen und eine halbe Flasche Cognac nieder.

Kurz vor dem magischen Datum erscheint der Antiquitätenhändler J. P. Kennedy bei Privatdetektivin Tess Monaghan. Er behauptet, bei einem Geschäft mit einem wertvollen Armband habe ihn jemand übers Ohr gehauen. Kennedy vermutet, dass es sich bei diesem Betrüger um den „Poe-Toaster" handelt, dessen Identität niemals gelüftet wurde. Deshalb soll Tess den Mann ausfindig machen, was sie als gute Bürgerin Baltimores vehement ablehnt. Niemand hat sich bisher auch nur in die Nähe des „Poe-Toaster" gewagt. Sein Geheimnis - so das ungeschriebene Gesetz - muss auf alle Fälle gewahrt bleiben.

Obwohl Tess den Fall ablehnt ist sie neugierig geworden. Zusammen mit ihrem Freund Crow will sie sich das mysteriöse Ritual aus der Ferne anschauen. In der bitterkalten Nacht des 19. Januar pilgeren beide zum Friedhof und werden, zusammen mit vielen anderen Schaulustigen, Zeugen eines Mordes: Überraschenderweise erscheinen zwei verhüllte Gestalten am Grab des Dichters. Als sie sich nach kurzer Zeit voneinander trennen, wird einer von ihnen erschossen...

Literarische Anspielungen, Wortwitz und liebevolle Beschreibungen des winterlichen Baltimores - Laura Lippman schmückt ihre Geschichte farbenfroh und lebendig aus. Ihre Heldin Tess ist eine scharfsinnige Detektivin, weit davon entfernt eine prügelnde Powerfrau zu sein. Statt Waffen setzt sie ihren Verstand und ihr freches Mundwerk ein - ohne allerdings auf ihre körperliche Schlagkraft zu verzichten, wenn es denn sein muss.

Zudem spart die gelernte Journalistin Lippman nicht mit kritischen Seitenhieben auf Presse und Medien oder beschreibt ironisch die Auswüchse des Personenkults um Edgar Allen Poe. Überhaupt Poe: Mit respektvoller Distanz behandelt Lippman den „Vater" der Detektivgeschichte. Gelungen zeigt sie die Facetten des Dichters auf, der hierzulande oft „nur" als Erfinder von Horror- und Detektivgeschichten gesehen wird, der aber - und das macht Lippman sehr deutlich - auch ein wunderbarer Lyriker war.

Bleibt zu hoffen, dass auch die restlichen Tess-Monaghan-Fälle so gut sind, wie "In einer seltsamen Stadt": Kluge Krimiunterhaltung mit Charme und Witz.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kennen Sie Baltimore? 17. April 2003
Von Ein Kunde
Baltimore ist ja vielleicht nicht die erste amerikanische Stadt, die einem bei einem USA-Trip einfallen würde. Andererseits - warum nicht? Detroit kannten wir Krimileser ja vor Loren D. Estleman auch nicht ... Laura Lippman hat in den USA so ziemlich alle Krimipreise abgeräumt, die Rang und Namen haben: den Edgar, den Anthony und den Shamus Award. Im Gegensatz um Dt. Krimipreis sind das Auszeichnungen, auf die man wirklich was geben kann, denn da entscheiden Fans und Fachleute. "In einer seltsamen Stadt" ist nicht ihr erster Roman um die Ex-Journalistin und Neu-Privatdetektivin Tess Monaghan - warum der Verlag die Bücher nicht chronologisch bringt, ist wirklich nicht nachvollziehbar, aber sei's drum: gut, daß die Lippman jetzt überhaupt auf Deutsch zu haben ist. Ihr erstes Buch "Baltimore Blues" ist mittlerweile auch auf Deutsch erschienen.
Wer gerne Bücher von Minette Walters oder Patricia Cornwall liest, der wird sich hier gut aufgehoben fühlen oder sogar besser - gute Story, eine Heldin, die zur Identifikation einlädt, gerade weil sie nicht auf Superfrau macht und alle Probleme quasi im Nebensatz erledigt. Spannend, lesenswert, empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In einer seltsamen Stadt 18. Februar 2003
Von Ein Kunde
Laura Lippmans "In einer seltsamen Stadt" ist ein gelungener, intelligenter Krimi, der überraschende Wendungen nimmt und dadurch bis zum Schluss spannend bleibt. Empfehlenswert nicht nur für Poe-Fans! Ein Tipp allerdings: Wer kann, sollte sich das Buch in der englischen Originalfassung kaufen, da die deutsche Übersetzung ziemlich hölzern ist und dem guten Plot von Laura Lippman sprachlich nicht gerecht wird. Man bekommt das Gefühl, da waren zwei Übersetzer am Werk, die noch nie länger in Amerika waren und daher keine Ahnung von vielen Bezeichnungen des Alltags haben - schade!
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5.0 von 5 Sternen Die richtige Reihenfolge!
Da ich mich immer wieder ärgere, dass fast nie die richtige Reihenfolge der Bücher angegeben wird, habe ich mir mal die Mühe gemacht und sie rausgefunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2007 von Caro
5.0 von 5 Sternen Der Grabbesucher
Was für ein seltsamer Mandant sitzt da im Büro der Privatdetektivin Tess Monaghan. Kein und kugelrund erinnert er sie an ein Porzellanschweinchen und tatsächlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von JeannetteNicole
5.0 von 5 Sternen Der Grabbesucher
Was für ein seltsamer Mandant sitzt da im Büro der Privatdetektivin Tess Monaghan. Klein und kugelrund erinnert er sie an ein Porzellanschweinchen und tatsächlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von JeannetteNicole
5.0 von 5 Sternen Der Grabbesucher
Was für ein seltsamer Mandant sitzt da im Büro der Privatdetektivin Tess Monaghan. Klein und kugelrund erinnert er sie an ein Porzellanschweinchen und tatsächlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von JeannetteNicole
5.0 von 5 Sternen Der Grabbesucher
Was für ein seltsamer Mandant sitzt da im Büro der Privatdetektivin Tess Monaghan. Klein und kugelrund erinnert er sie an ein Porzellanschweinchen und tatsächlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von JeannetteNicole
5.0 von 5 Sternen Der Grabbesucher
Was für ein seltsamer Mandant sitzt da im Büro der Privatdetektivin Tess Monaghan. Klein und kugelrund erinnert er sie an ein Porzellanschweinchen und tatsächlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von JeannetteNicole
5.0 von 5 Sternen Der Grabbesucher
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Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von JeannetteNicole
5.0 von 5 Sternen Der Grabbesucher
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Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von JeannetteNicole
5.0 von 5 Sternen Der Grabbesucher
Was für ein seltsamer Mandant sitzt da im Büro der Privatdetektivin Tess Monaghan. Klein und kugelrund erinnert er sie an ein Porzellanschweinchen und tatsächlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von JeannetteNicole
5.0 von 5 Sternen Der Grabbesucher
Was für ein seltsamer Mandant sitzt da im Büro der Privatdetektivin Tess Monaghan. Klein und kugelrund erinnert er sie an ein Porzellanschweinchen und tatsächlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von JeannetteNicole
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