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In einer deutschen Pension Gebundene Ausgabe – 12. Dezember 2012

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Edition Büchergilde (12. Dezember 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3864060206
  • ISBN-13: 978-3864060205
  • Größe und/oder Gewicht: 15,7 x 2,8 x 22,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

«Katherine Mansfield … hat die moderne Kurzgeschichte mit erfunden.» (Neue Zürcher Zeitung)

Rezension

Ausgerechnet nach Bad Wörrishofen, in den idyllischen bayerischen Kurort, verfrachtet die Mutter ihre überaus emanzipierte und literarisch hochbegabte, schwangere Tochter. Diese ergreift die Gelegenheit und probiert ihre ironisch-satirische Beobachtungsgabe an dem Figuren-Ensemble dieser Pension aus. Das Ergebnis sind die herrlich satirischen Erzählungen der Katherine Mansfield, die über das Hinzeigen auf Banalitäten tief verankerte gesellschaftliche Verhaltensmuster bzw. individuelle Konfliktsituationen aufzeigen. Trotz dieser bisweilen bitterbösen und messerscharfen Desavouierungen spürt man ein Mitfühlen, ein begieriges Interesse. Katherine Mansfield zählt zu den bedeutendsten modernen englischen Erzählerinnen und begründete maßgeblich die Tradition der modernen Short Story.

Die auf dieser CD zu hörenden fünf Geschichten trägt Nina Hoss abwechslungsreich und dem ironischen Ton entsprechend vor. Die Schauspielerin, die ihre Ausbildung am Ernst-Busch-Institut in Berlin absolvierte, wurde durch ihre Rolle als Edelprostituierte in dem Eichinger-Film "Das Mädchen Rosemarie" bekannt. Nina Hoss versteht es, Theater, Fernsehen und Kino - zuletzt in Doris Dörries Film "Nackt" - ohne größere Probleme unter einen Hut zu bringen. In den hier vorgetragenen Kurzgeschichten wechselt sie virtuos und sicher zwischen den unterschiedlichen männlichen und weiblichen Figuren und der Ich-Erzählerin hin und her. Mit ihrer wandlungsfähigen Stimme und ihrem leicht ironischen Unterton ist sie eine gelungene Besetzung für die subtil beobachteten Skizzen, in den die Figuren sich selbst vorführen bzw. bloßstellen.

In "Deutsche beim Fleisch" präsentiert sich eine mit gutem Appetit ausgestattete Tischgemeinschaft unerbittlich als spießig, als Klischees und Vorurteilen unterworfen. Wenn der Herr Rat und die Witwe über Essensgewohnheiten auf allgemein gesellschaftliche Probleme übergehen und ihre Übzeugungen beispielsweise über die Pflichten der Frauen kund tun, schmunzelt man innerlich. Das bigott unterwürfige Verhalten im wilhelminischen Deutschland wird in "Der Baron" wunderschön herausgearbeitet. Die Protagonistin der Kurzgeschichte "Frau Fischer" ist die Inkarnation einer neugierigen, dummen Witwe, die ständig von ihrem lieben Mann faselt und ansonsten als wandelnde, unglaublich erfahrene Ratgeberin unterwegs ist. "Die moderne Seele" ist die Schauspielerin Fräulein Sonja, deren Tragödie ihre Mutter darstellt. Im letzten Stück, "Die fortschrittliche Dame" genannt, wird ein Landausflug skizziert. Schonungslos dekuvrieren sich die Figuren mit ihren Klischees: Euphorie für das ländliche Leben oder die Ansicht ausgerechnet der fortschrittlichen Dame, dass die Frau nichts als eine Gabe sei.

Katherine Mansfield starb 34-jährig 1923 an einer chronischen Lungenkrankheit. Die begabte Tochter aus einem großbürgerlichen neuseeländischen Haus ging bereits mit 15 Jahren nach London, um sich als Cellistin ausbilden zu lassen. Die Schriftstellerin hatte Kontakte zu Virginia Woolf, D.H. Lawrence und Aldous Huxley. In zweiter Ehe war sie mit dem Literaturkritiker J.M. Murry verheiratet.

Lesung, Spieldauer, 74 Minuten, 1 CD. -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Haan am 21. Oktober 2005
Format: Broschiert
Katherine Mansfield porträtiert in Ihren Geschichten geschickt verschiedene sich zufällig in einem deutschen Kurort befindliche Personen.
Dabei bedient sie sich überaus erfolgreich des Stilmittels der Satire, um Gesellschaftskritik zu üben und Klischees zu bestätigen oder ad absurdum zu führen.
Einfach macht es uns Katherine Mansfield dabei jedoch nicht, auch wenn man die uns angeborene Abneigung, eigene Fehler einzugestehen, erstmal wegläßt. Zu pointiert führt Sie uns unser "Deutschtum" vor die Augen, um ungerührt zu bleiben. Mit wenig Selbstironie begabte Hörer werden hier nichts zu lachen haben.
Alle anderen werden sich köstlichst amüsieren und sich vielleicht die Printausgabe zulegen, da dieses Hörbuch nur 6 Geschichten umfaßt.
Katherine Mansfields Schreibstil ist äußerst präzise, dabei aber hintergründig und schneidend scharf. So mancher Seitenhieb wirkt erst im Nachhall. So kann man nur empfehlen, gelegentlich die Pause-Taste zu betätigen, um das Gehörte gebührend sinken zu lassen. Nicht umsonst gehörte sie Virginia Woolfs literarischem Zirkel an, die genau wie Sie dafür bekannt war, mit Ihrer spitzen Zunge nicht hinter dem Berg zu halten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Herbert Huber am 8. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
"In einer deutschen Pension" war das erste von Katherine Mansfield publizierte Buch, erschienen 1911. Mansfield verarbeitete darin ihre Eindrücke vom Aufenthalt in Bad Wörishofen. Im Jahr 1909 war sie von ihrer Mutter in ein bayerisches Kloster geschickt worden um unauffällig zu entbinden. Sie wechselte in eine Pension nach Bad Wörishofen. Der Aufenthalt endete vorzeitig mit einer Fehlgeburt.
Mit diesen 13 Erzählungen fand die Autorin in der literarischen Welt Beachtung.
Mansfield beschreibt alltägliche Situationen im deutschen Kurbetrieb von 1909. Die Gäste im fiktiven Ort sitzen bei Tisch und führen Gespräche, oft über Verdauungs- und andere Gesundheitsprobleme, über Schwangerschaft und Geburt und über nationale Besonderheiten. In den meisten Geschichten teilt uns eine Ich-Erzählerin ihre Beobachtungen mit. Sie beschreibt scheinbar objektiv und doch in gewisser Weise mitfühlend. Nie fällt von ihr selbst ein böses Wort über andere, allenfalls eine absetzende oder überhebliche Bemerkung.
Sie erzählt Merkwürdigkeiten und Banalitäten. Die Stories haben keinen Plot und entfalten sich nicht. Allerdings schwingt überall eine gewisse Ironie mit und durch die Häufung und Hervorhebung banaler oder skuriller Verhaltensweisen ergibt sich ein Überlegenheit der Ich-Erzählerin. Das hat man der Mansfield gehörig angelastet.
Elisabeth Schnack schrieb dazu in der hier besprochenen deutschen Ausgabe der Edition Büchergilde eine meinungsfreudige Biografie. Zahlreiche Hinweise tragen zum Verständnis der Prosa Mansfields bei. Ihr Urteil: „In ihren größten Erzählungen ist jeder Satz bedeutungsschwer.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT am 18. Mai 2011
Format: Broschiert
"Verheiratet zu sein bedeutet für mich nicht treu zu sein, denn wozu hat man einen Körper mitbekommen, wenn man ihn wie eine kostbare Geige in einen Kasten schließen muss?"
Katherine Mansfield in einem Brief

Katherine Mansfield, eine wendige Persönlichkeit, bisexuell, eine freche Frau, mit einem bravourösen Intellekt und einer spitzen, in späteren Werken abgeschliffenen, Zunge, die nur 34 Jahre alt wurde. Mit ihrem beneidenswerten Spott, der sich um ihre Liebenswürdigkeit und Sprache legte wie eine zweite Haut, ihrer Beobachtungsgabe und der zeitlosen Hilflosigkeit ihrer Charaktere, gehört sie bis heute zu den lesenswertesten Autorinnen überhaupt.

Es ist traurig, dass sie in deutschen Gefilden so sehr in Vergessenheit geraten ist; dabei hat sie doch alles, was Literatur, was Lesen, im Kern ausmacht: Witz, Charme, Esprit und eine unverwechselbare Lebensnähe in jeder einzelnen ihrer kleinen Geschichten.

"In einer deutschen Pension" ist ihr erster von drei zu ihren Lebzeiten erschienenen Erzählbänden, den sie größtenteils in der Zeit welche sie in einer deutschen Kur-Pension zubrachte schrieb, nachdem sie ihre erste Fehlgeburt erlitten hatte. Viel losgelassene Bitterkeit paart sich hier mit Menschenkenntnis, Zynismus schmiegt sich an subtilen Humor, lebendige Gesten fahren in fast schon karg anmutende, unter der Oberfläche lebende Gestalten.

Mansfield kann vermutlich als die wahre Erfinderin der nüchtern-zweischneidigen Short Story, die nachher durch Hemingway und
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Format: Broschiert
Katherine Mansfield porträtiert in Ihren Geschichten geschickt verschiedene sich zufällig in einem deutschen Kurort befindliche Personen.
Dabei bedient sie sich überaus erfolgreich des Stilmittels der Satire, um Gesellschaftskritik zu üben und Klischees zu bestätigen oder ad absurdum zu führen.
Einfach macht es uns Katherine Mansfield dabei jedoch nicht, auch wenn man die uns angeborene Abneigung, eigene Fehler einzugestehen, erstmal wegläßt. Zu pointiert führt Sie uns unser "Deutschtum" vor die Augen, um ungerührt zu bleiben. Mit wenig Selbstironie begabte Hörer werden hier nichts zu lachen haben.
Alle anderen werden sich köstlichst amüsieren und sich vielleicht die Printausgabe zulegen, da dieses Hörbuch nur 6 Geschichten umfaßt.
Katherine Mansfields Schreibstil ist äußerst präzise, dabei aber hintergründig und schneidend scharf. So mancher Seitenhieb wirkt erst im Nachhall. So kann man nur empfehlen, gelegentlich die Pause-Taste zu betätigen, um das Gehörte gebührend sinken zu lassen. Nicht umsonst gehörte sie Virginia Woolfs literarischem Zirkel an, die genau wie Sie dafür bekannt war, mit Ihrer spitzen Zunge nicht hinter dem Berg zu halten.
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