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Wie man einen verdammt guten Roman schreibt, Bd.1
 
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Wie man einen verdammt guten Roman schreibt, Bd.1 (Gebundene Ausgabe)

von James N. Frey (Autor), Ellen Schlootz (Übersetzer), Jochen Stremmel (Übersetzer)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (86 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Emons; Auflage: 1 (Juni 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3924491321
  • ISBN-13: 978-3924491321
  • Originaltitel: How to write a damn good novel.
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (86 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 7.816 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 2 in  Bücher > Belletristik > Literatur-Theorie & Interpretationen > Nach Genres > Roman
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie man einen überraschenden Anfang findet, weiß der Autor genau: "Warum dieses Buch nicht das richtige für Sie sein könnte", heißt das Vorwort seiner Erzähllehre. Zum Schluß gibt er dann aber sogar eine Erfolgsgarantie, und zwar eine hundertprozentige: "Jeder kann ein Romanschriftsteller werden" -- wenn er nur hart genug an sich arbeitet ...

Wie man das sinnvoll und systematisch tut, dazu leitet Frey an, wie gewohnt selbstbewußt, angenehm dialogisch und direkt, und noch einen Tick munterer und frecher als in seinem Buch für Anfänger. Teilweise ist Teil zwei sogar ein Pamphlet gegen Pseudoregeln akademischer Kreativ-Schreib-Seminaristen. Dem stellt Frey, selbst Dozent, eine Menge (Gegen-)Beispiele entgegen, und seine Prinzipien: zitternde Spannung und unvergeßliche Figuren schaffen (Schwächlinge und Verrückte, dominierende und gespaltene), die richtige Moral für die Geschichte finden, eine starke Erzählerstimme entwickeln -- und dem Leser das liefern, was man ihm versprochen hat.

Ob das Buch nicht das richtige für Anfänger ist, wie Frey eingangs schreibt, ist aber fraglich. Auch sie kann es amüsieren und informieren, beim analysierenden Lesen helfen, fürs Schreiben begeistern -- und warnen. Zu den Todsünden angehender Autoren zählt Frey zum Beispiel den epigonenhaften Versuch, literarisch zu sein. Zitat: "Wird der Literat im Kurs beispielsweise darauf hingewiesen, daß seine Geschichte keinen Spannungsbogen hat, daß sie statisch, langweilig oder lahm ist, wird er ein ironisches Lächeln aufsetzen und einem erklären, daß man offenbar 'Der Dreck am Rande der Zeit' nicht gelesen hat, diese bahnbrechende Geschichte aus der Feder des literarischen Heroen, an dessen Rockschößen er dabei ist, in die Unsterblichkeit zu schweben ..." Solche nachahmenden Literaten seien erfolglos. "Doch einem angehenden Literaten zu erklären, daß er sich nicht die gleichen Regelverstöße erlauben kann wie die literarischen Heroen, ist so, als wollte man einem Vierjährigen klarmachen, warum er keinen Martini haben darf." Wie verständlich und locker Freys Fortgeschrittenenkurs auch zu lesen ist, immer wieder macht er deutlich: "Schreiben ist schmerzlich. Schreiben ist harte Arbeit." Da braucht es eben mehr als Talent und Nachahmungsgabe.

Wer ein Literat werden will, dem sagt Frey: Versuche, zuerst ein großartiger Geschichtenerzähler zu werden. Denn das kann man lernen. Und dieser Autor zeigt, wie es geht. --Frank Rosenbauer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .



Pressestimmen

"Witzig, respektlos, praktisch" (Brigitte)

"
Für alle, die endlich mehr über das Schreiben lernen wollen... Gold wert!" (Texten und Schreiben)

"
Spritzig, witzig, mit angelsächsischem "common sense" und ohne Einschüchterungsgehabe buchstabiert er das ABC des Erzählens von Krimis und anderen Romanen, warnt vor auffälligen Klischees und gibt Beispiele für die Komposition von Dialogen" (Spiegel Special)

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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Verdammt gutes Sachbuch!, 6. Juli 2008
Von kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   

Wer sich für dieses Buch entscheidet erhält 200 Seiten kompakte Informationen, kurz & knackig auf den Punkt gebracht, charmant und witzig geschrieben. Jungautoren, die sich bisher durch ihren (ersten) Roman gequält haben, weil ihnen Wissen bzw. das Handwerk fehlt, wird dieses Buch wie eine Verheißung vorkommen, denn ein Autor der schreibt, ohne die grundlegenden Techniken zu kennen, hat es schwer. Es ist wie bei einem Essen in einem piekfeinen Restaurant, in dem man sich unvermittelt mit einer Armada Besteck konfrontiert sieht, bei der man sich fragt: sieht toll aus, und nun? Selbst wenn man das Fischmesser als solches identifizieren kann, heisst das noch lange nicht, dass man in der Lage ist, den Fisch fein säuberlich auseinanderzunehmen. Wenn man nicht weiss, wie das vor sich geht, ist es wahrscheinlich, dass man sich beim Versuch so zu tun als ob, bis auf die Gräten blamiert.

James N. Frey gibt seinen Lesern nicht nur das Besteck bzw. das Werkzeug an die Hand, wie man einen verdammt guten Roman schreibt, er trägt auch lebensnah und auf humorvolle Art und Weise vor, was man damit machen kann. Immer wieder bringt er Beispiele aus der klassischen Literatur, schlägt Bögen von Gustave Flauberts "Madame Bovary", Charles Dickens "Ein Weihnachtslied in Prosa", und Ernest Hemmingways "Der alte Mann und das Meer", über Vladimir Nabokovs "Lolita" bishin zu John Le Careés "Der Spion der aus der Kälte kam" bzw. Mario Puzos "Der Pate". Daneben bringt er zahlreiche eigene Beispiele, z.B. wie man aus einem lahmen Dialog einen interessanten bzw. spannenden Austausch macht, wie man seinen Figuren Leben einhaucht und seine Prosa farbenfroh und sinnlich formuliert, also alle Sinne anspricht: Hören, Sehen, Fühlen, Schmecken und Riechen, sprich wie man ein ganzheitliches Bild kreiert, das den Leser auf allen Ebenen berührt.
Wer vorher noch nie von einer Prämisse gehört hat, wird bald feststellen, dass dies der Dreh- und Angelpunkt guter Prosa ist. Wer keine Ahnung hat, was eine Hyperbel ist, wird sie nach dem Lesen als nützliches kleines Dingelchen ins Herz geschlossen haben. Der Stil des Autors ist präzise wie praxisnah gehalten und gibt einen klaren Überblick über unterschiedliche Schreibtechniken, Perspektiven und Erzählstile. Es hat mir außerordentlich viel Freude bereitet die vielen Hinweise aufzunehmen und quasi sofort anzuwenden, zumal das Ganze herrlich unkompliziert wie erfrischend geschrieben ist. Ich habe das Buch innerhalb einer Woche derart zerlesen, das es aussieht, als sei es bereits Jahre alt, denn auf beinahe jeder Seite finden sich wertvolle Informationen, wichtige Hinweise oder inspirierende Ideen.
Der lange Rede kurzer Sinn: das ist ein verdammt gutes Sachbuch, das jeden Cent wert ist!
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher seiner Art, wenn nicht das beste, 8. März 2008
Von Kritischer Leser (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Das allermeiste über das Schreiben habe ich aus diesem Buch von Frey gelernt. Amüsant und aufschlußreich, übersichtlich und toll gegliedert.
Schritt für Schritt geht Frey an das heran, was einen Roman ausmacht: Die Figuren, der Konflikt, die Prämisse, Dialoge, etc. Dabei bleibt alles leicht verständlich, logisch, ja sogar spannend. Für Einsteiger verständlich und hilfreich, für Fortgeschrittene ein Werk, das man immer wieder einmal zur Hand nehmen sollte. Und bei Frey bekommt man wirklich Lust, selber zu schreiben. Absolut zu empfehlen!
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Einschränkend aber brauchbar, 24. November 2006
Frey gibt in der Einleitung sofort zu, dass er nicht das Handwerk für 'anspruchsvolle' Literatur liefern will, sondern lediglich für "spannende" Bücher. Man solle sein Buch sogar "meiden", schreibt er, wenn man "experimentelle, symbolische, philosophische oder psychologische Romane"(S.15) schreiben möchte. Gegen Bücher mit symbolischem Gehalt (also im Endeffekt jeglicher Kanon-"Literatur" und Klassiker) hetzt er sogar ganz explizit, und zwar vier Seiten lang (143-146).

Dennoch: Das Buch ist eingeschränkt und einschränkend brauchbar.
Das liegt hieran:
- Frey beschreibt Modelle für das Schaffen von Figuren und Geschichten, die gut umzusetzen sind, ohne Checklisten abarbeiten zu müssen: Z.B. die "Maximalkapazität" einer Figur (ein Test, um schlüssiges Verhalten zu konstruieren) oder die "beherrschende Leidenschaft" (führt nahezu zwangsläufig zu sinnvoll motiviertem und dadurch nachvollziehbarem Verhalten). Auch die Idee des "Schmelztiegels" und der Grundsatz, die zentrale Figur vor ein Dilemma zu stellen, hilft, schnell auf Ideen für eine Geschichte zu kommen. Und das "Stufendiagramm" hilft beim groben Planen. Die sog. "Prämisse" spielt bei Frey eine sehr große Rolle, wobei sie in meinen Augen überflüssig ist, weil sie nichts anderes ist als: 'Beherrschende Leidenschaft + Ergebnis der Geschichte'.
- Frey bezieht sich auf nur wenige Autoren (v.a. Dickens, Hemingway und Flaubert, andererseits aber auch theoretische Schriften von Egri oder Freytag) und diese eher, um seine Aussagen abzusichern. Allerdings enthält das Buch trotzdem viele Beispiele: Von Frey selbst verfasste, die, weil für einen bestimmten Zweck geschrieben, oft ziemlich konstruiert klingen. Trotzdem erfüllen sie ihren Zweck.

Schlechte Eigenschaften aber sind Legion:
- Die Ausführungen über Perspektive sind unintuitiv und wissenschaftlich falsch
- Folgt man Frey's Regeln sehr strikt, kommen sehr schematische Ergebnisse dabei heraus (was für totale Anfänger vielleicht sogar gut ist, weil sie so schneller akzeptable Ergebnisse erreichen)
- Die Sprache ist zu erzählend und das Buch versteht sich nicht als Arbeitsbuch (KEINE einzige Übung!, nur wenige checklisten)
- Seine offenkundige Abneigung gegen alle Autoren, die höhere Ansprüche an ihr Schreiben haben als nur zu unterhalten, ist gänzlich fehl am Platze.
- Er verliert kein Wort über "Stil".
- Zum Ende hin sackt das Buch heftig ab; es schleichen sich immer mehr inhaltsleere Phrasen ein, wie "schreiben sie farbig und lebendig"
- Der "Tipp", "indirekte" Dialoge seien immer besser als "direkte", ist gänzlich unverständlich (eigenes Bsp.: 'Mir geht es nicht gut'(direkt) vs. 'Das verhagelt mir echt die Stimmung'(indirekt))

Wer sich eher für Krimis u.ä. interessiert, der wird mit dem Buch etwas anfangen können (obwohl es gerade für Krimis eigene Bücher gibt). Wer "allgemein" Schreiben lernen möchte (also auch experimentellere oder symbolische Texte), dem rate ich zu Steele: "Romane und Kurzgeschichten schreiben" (Autorenhaus Verlag)
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5.0 von 5 Sternen Eins der besten Bücher zum Thema Kreatives Schreiben
Jeder, der Romane schreibt, sollte dieses Buch gelesen haben. Es steckt voller guter Ratschläge und ist zudem flüssig, spannend und humorvoll zu lesen.
Vor 24 Tagen von Ein Romanautor veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Muss:
James N. Frey führt den Leser sehr lebendig und locker an die Kunst des kreativen Schreibens heran. Seine Tipps sind praxisnah und jeder einzelne Schritt, von der ersten Seite bis... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Michel Pauwels veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Puh ...
Ich habe mir das Buch aufmerksam zu Gemüte geführt. Es sind viele wichtige Hinweise vorhanden. Allerdings bin ich zum Schluss hin etwas verwirrt. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Susann Drost-Ahrend veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen nett zu lesen
Das Buch ist mitreißend geschrieben, so dass das Lesen wirklich Spaß bringt und man in einen leicht euphorischen Zustand gerät. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Celebgil veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen gute Fortführung und Vertiefung des ersten Teils
Wieder spannend, unterhaltend, mehr zum Nachdenken anregend als der erste Band. Verwendet viele Seiten auf das Finden einer guten Prämisse und schreibt ausführlich über Fehler und... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Kritischer Leser veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Wie man Fehler beim Schreiben eines Trivialromans vermeidet
... wäre der zutreffendere Titel. Aber klar - kritisieren ist einfacher als selbst machen. Ich finde das Buch schon empfehlenswert. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Aljoscha Andreas Schwarz veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam aber wenig Neues
Wie bereits Band eins ist auch James Freys zweites "Verdammt guten Roman schreiben" Buch sehr unterhaltsam geworden. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Kohai veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ein bißchen viel Information zu Verlagen und Lektoren
O.g. Dinge sind zwar wichtig, aber nach meinem Dafürhalten hat sich der Autor am Schluß des Buches ein bißchen zu ausführlich damit beschäftigt. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von larapinta veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Kurz, knackig, gut
Herr Frey hat mit diesem Buch in Kurzform das geschrieben, wozu andere 700 und mehr Seiten brauchten.
Lebendiges Handwerkszeug...und nicht so ein langweiliges Gesülze.
Veröffentlicht am 18. November 2007 von Buchstabensuppe

4.0 von 5 Sternen Leicht zu lesender Ratgeber
Die Bücher von Frey sind allesamt leicht zu lesende Ratgeber. Er bringt aus meiner Sicht die wesentlichen Punkte, die zu einer guten Geschichte gehören, kurz und knapp auf den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2007 von S. Krawinkel

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