Ein wenig enttäuscht war ich schon, denn ich habe mir wegen der beiden Protagonisten durchaus ein bisschen mehr erhofft. Relativ jung treffen sich Freddy Prince jr. und Julia Stiles in einer Bar und es entwickelt sich etwas unspektakulär und nicht sonderlich romantisch eine Art Verliebtheit zwischen den beiden. Leicht garniert mit Witz und einigen sehenswerten aber nicht großartigen Augenblicken köchelt die Beziehung vor sich hin und scheint schon während der Bauchschmetterlingsphase zu erkalten.
Richtig fad wird es in der letzten halben Stunde des Films, wo das "Pacing" der Geschichte nahezu auf Null heruntergefahren wird, nur um am Schluss noch mal sacht in ein Happy End Light auszulaufen. Daher auch nur 3 Sterne, denn hätte man das Anfangstempo beibehalten, wäre ich gern zu einer überdurchschnittlichen Bewertung bereit gewesen.
Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die beiden Verliebten um ihre Beziehung wirklich kämpfen oder diese innig wertschätzen würden und stattdessen das alles eher als eine Art strategische und genehme Zweckgemeinschaft ansehen. Obwohl in einigen Szenen tatsächlich sowas wie ein magischer Moment aufgeflammt ist, nur leider allerspätestens in der nächsten Szene war dieser auch schon wieder erloschen. Schade, man hätte deutlich mehr daraus machen können.