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In einem freien Land. [Taschenbuch]

Vidiadhar S. Naipaul , Ursula von Zedlitz , Kerstin Gleba
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

FAZ, 12.10.2001

Seine lebenslange Suche nach den Mechanismen der modernen Welt hat V.S. Naipaul zum Literatur-Nobelpreis geführt. Als die Königlich Schwedische Akademie am Donnerstag bekannt gab, dass der 69-jährige britische Autor 2001 die begehrte Auszeichnung erhält, würdigte sie ihn als "literarischen Weltenumsegler", dessen Werke die "Gegenwart verdrängter Geschichte" sichtbar machten. Naipauls Novellen und Romane kreisen um Rassenfragen, postkoloniale Probleme und die Entwurzelung und Verlogenheit des Menschen.

Kurzbeschreibung

»Mit großer Hellsichtigkeit und von geradezu gnadenloser Genauigkeit, aber auch mit einem Blick für die komischen Seiten des Scheiterns schildert Naipaul seine Figuren.« Indien-Leseempfehlungen

Wie leben Menschen in einem Land, in dem sie fremd sind? »Das einzige, was meine Freiheit mir eingebracht hat, ist das Wissen, daß ich ein Gesicht und einen Körper habe und daß ich diesen Körper für eine gewisse Anzahl von Jahren ernähren und kleiden muß«, sagt Santosh, der mit seinem Herrn aus Bombay in die USA kommt. Es ist nicht nur das ganz andere der Erscheinungen, das ihn verwirrt, es ist vor allem das ganz andere Leben und Denken der Menschen. Als Santosh Priya kennenlernt, der ein indisches Restaurant eröffnet hat, verläßt er seinen Herrn und taucht in die Illegalität unter.

Fünf Geschichten, in deren Mittelpunkt Menschen stehen, die ihre Wurzeln verloren haben. Nobelpreis für Literatur 2001.

Der Verlag über das Buch

Nobelpreis für Literatur 2001

Über den Autor

Vidiadhar Suraiprasad Naipaul wurde am 17. August 1932 in Chaguanas in der Nähe von Port of Spain auf Trinidad geboren und lebt sei 1950 in Großbritannien. An der renommierten Oxford University studierte er englische Literatur. Seine Reisen führten ihn in die indische Heimat seiner Eltern, nach Afrika, Südamerika, auf die Antillen und in den Orient. V.S. Naipaul hat eine Vielzahl von Literatur-Preisen erhalten, u.a. den Bookerpreis 1971 und T.S. Eliot Award for Creative Writing 1986. Er ist Ehrendoktor des St. Andrew's College und der Columbia University sowie der Universitäten in Cambridge, London und Oxford. Im Jahre 1990 wurde er von Königin Elizabeth geadelt.

2001 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

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