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Mord an einem chinesischen Buchmacher (2 DVDs) [Special Edition]
 
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Mord an einem chinesischen Buchmacher (2 DVDs) [Special Edition]

Ben Gazzara , Timothy Agoglia Carey , John Cassavetes    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Ben Gazzara, Timothy Agoglia Carey, Seymour Cassel
  • Regisseur(e): John Cassavetes
  • Komponist: Bo Harwood
  • Format: Dolby, PAL, Special Edition
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 13. April 2007
  • Produktionsjahr: 1975
  • Spieldauer: 129 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000N2HET0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.614 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Bevor die Dreharbeiten begannen, hatte Ben Gazzara Probleme mit seiner Rolle des Cosmo Vitelli, weil er keinen Zugang zu der Figur fand. Doch das änderte sich, als die Dreharbeiten begannen und Cassavettes mit ihm sprach. Er erklärte Gazzara, dass die Gangster im Film eine Metapher für alle die Menschen sind, die konstant versuchen, die Träume anderer Menschen zu vernichten. Als er das sagte, schlichen sich Tränen in Cassavettes' Gesicht und Gazzara erkannte, dass Cosmo ein Alter Ego des Regisseurs war und der Film eine Metapher dafür sein sollte, wie Cassavettes bei jedem neuen Projekt darum kämpfte, seine Träume und Visionen verwirklichen zu können. Kennt man diese Geschichte, dann entwickelt "Mord an einem chinesischen Buchmacher" eine viel tiefer gehende Wirkung, der man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Man kann den Film auch an der Oberfläche goutieren und die Geschichte für sich alleine betrachten, doch denkt man an die dahinterliegende Metapher, dann eröffnen sich gänzlich neue Facetten. Fazit: Ein Film fürs denkende Publikum

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist schön, der Ton kann mit Stereoqualität überzeugen. Glanzstück dieser Edition ist aber die mehr als dreistündige Dokumentation, die alleine den Kaufpreis der DVD schon wert ist.

Bild: Wie schon bei den anderen Cassavettes-Filmen, die Koch Media veröffentlicht hat, wird auch hier eine gute Qualität geboten. Das Bild an sich ist in Nachtszenen etwas zu düster, wobei ein größerer Schwarzwert hätte helfen können (00:08:37 oder 01:05:55). Rauschen ist in nicht störendem Maße vorhanden. Die Schärfe ist an sich gut, wird jedoch bei schnellen Schwenks oder Bewegungen deutlich diffuser (00:29:05). Dafür sind die Kanten wohl definiert, was zeigt, dass hier kein Schärfefilter zum Einsatz kam. Halos sucht man so auch vergebens. Die Farben sind gut, teils jedoch bei starken Primärtönen etwas zu durchdringend (das rote Verkehrsschild bei 00:35:34). Gelegentlich fällt ein Flimmern auf (01:45:50).

Ton: Der Ton ist gut verständlich. Die alten originalen Stereospuren können das Geschehen klar wiedergeben. Das Deutsche liegt dabei aufgrund der klareren Präsentation etwas vorne und kann besser gefallen. Letzten Endes ist aber immer die Frage, ob man die Sterilität einer Synchro dem etwas muffigeren Ton eines Originals vorzieht. Das Geschehen spielt sich stark frontal ab, die Dialoge bleiben zentriert.

Extras: Auf der Bonus-Disk befindet sich die Dokumentation "A Constant Forge", die mit einer Laufzeit von 200 Minuten wirklich ausufernd ist und dem Leben und Werk von John Cassavettes den nötigen Raum gibt, um sich in ihrer Gänze zu entfalten. Viele Kollegen, darunter Sean Penn, Peter Falk und Ben Gazzara, aber auch seine Familie kommen hier zu Wort. Das Ergebnis ist eine der informativsten Dokumentationen zum Thema Film überhaupt. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Koch Media Home Entertainment Mord an einem chinesischen Buchmacher - 2-Disc-Set, Spannender Gangsterfilm-Klassiker mit Motiven der "Schwarzen Serie"! DVD - Film, VÃ--Datum: 13.04.2007. USK: ab 12, Sprache: Englisch, Deutsch Beschreibung: Cosmo Vitelli (Ben Gazzara) ist der Besitzer des Nachtclubs Crazy Horse West. In einem illegalen Casino hat er bei einem Gangstersyndikat hohe Schulden gemacht. Da er nicht zahlen kann, soll er einen chinesischen Buchmacher um die Strecke bringen - und wird dabei selbst zum Ziel professioneller Killer. (1 DVD) Features: Exklusiv als Bonus: 201-minÃtiger Dokumentarfilm "A Constant Forge" Ãber Regisseur Cassavetes;Deutschsprachige Erstveröffentlichung in Top-QualitÃt;Erfolgreiche WiederauffÃhrung in den deutschen Kinos im Jahr 2004;Booklet, Dokumentarfilm "A Constant Forge

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von tabacaria
Warum machen wir diesen Film?, soll Ben Gazzara zu Beginn der Dreharbeiten Regisseur und Freund John Cassavetes gefragt haben. Warum diese Geschichte über Gangster? Darauf Cassavetes: Es ist kein Film über Gangster, sondern über einen Mann, der kämpft für seinen Traum. Die Gangster, das sind die, die den Traum zerstören wollen. Aber das Problem liegt nicht nur bei den Gangstern, sondern auch bei dem Mann selbst: Cosmo Vitelli (Gazzara in der Rolle seines Lebens), eine der geheimnisvollsten und komplexesten Figuren des amerikanischen Kinos - ein Mann, der Mut hat und Charme, aber zugleich vollkommen einsam ist und unfähig, sich anderen gegenüber zu öffnen. Mit seinem Porträt hat Cassavetes - meines Erachtens der größte Regisseur des amerikanischen Films - eines seiner schönsten Werke geschaffen, eine genau beobachtete Studie männlicher Identität, bewegend, intensiv und vollkommen unsentimental.

Es gibt großartige, unvergessliche Szenen, die zugleich komisch sind, schmerzhaft und traurig, und die viel von der Figur verraten, so die Szene in der Telephonzelle, als Cosmo, der unterwegs ist, um den Mord an dem chinesischen Buchmacher zu begehen, anruft in seinem Nachtclub, um sich zu erkundigen, welche Nummer dort gerade gespielt wird... Oder die beiden Reden gegen Ende des Films, in der Umkleidekabine, wenn er sagt: "I'm only happy when I'm angry or when I can play the fool rather than be myself...", und bei seinem letzten Auftritt auf der Bühne des Nachtclubs, wenn er, mit einer Kugel im Bauch, von dem Mädchen spricht, das den Club verlassen hat (seine Freundin), und für einen Moment die Müdigkeit und der Schmerz fast greifbar sind, bevor er sagt: "We're gonna introduce a whole new number tonight!"

Cassavetes hat zwei Fassungen von THE KILLING OF A CHINESE BOOKIE hergestellt, die erste stammt von 1976 und dauert 129 Minuten, die zweite stammt von 1978 und dauert 108 Minuten. Die vorliegende Ausgabe von KOCH MEDIA entält leider nur die Fassung von 1976, die aber in guter Bild- und Tonqualität (wahlweise Original- oder Synchronton plus ausblendbare deutsche Untertitel). Wem das genügt, der kann hier bedenkenlos zugreifen und erhält dafür als Bonus auf einer zweiten DVD den vielgelobten 200-minütigen Dokumentarfilm über Leben und Werk von Cassavetes A CONSTANT FORGE - der ist, aufgrund des Archivmaterials und der vielen Interviews, die er enthält, in der Tat nicht ganz uninteressant, zum Teil aber auch arg sentimental (man muss nur einmal einen Film von Cassavetes gesehen haben, um zu wissen, was er selbst von dieser Art von Heldenverehrung gehalten hätte).

Echte Fans werden sich damit freilich nicht zufrieden geben und sich stattdessen das amerikanische Box-Set JOHN CASSAVETES: FIVE FILMS aus der Criterion Collection zulegen. Das enthält mit SHADOWS, FACES, A WOMAN UNDER THE INFLUENCE und OPENING NIGHT nicht nur vier weitere großartige Filme von Cassavetes, sondern auch beide Fassungen vom CHINESE BOOKIE. Beide miteinander zu vergleichen lohnt sich durchaus, es ist als ob man Cassavetes bei der Arbeit zusehen würde, wie er sein Material neu und anders arrangiert und dabei den Film noch einmal umdenkt. Und wer mehr über Cassavetes erfahren will als A CONSTANT FORGE bereit ist zu verraten, dem seien zum Abschluss noch zwei Bücher ans Herz gelegt: CASSAVETES ON CASSAVETES und THE FILMS OF JOHN CASSAVETES, beide von Ray Carney - für Cassavetes-Fans ohnehin ein Muss!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Keyla
"Du glaubst, Du kannst mit dieser Kugel in Dir leben" - der Ausspruch der "Ersatzmutter" von Cosmo, einem Nachtclubbesitzer, der sich auf rührend hilflose Weise als Künstler bei der Kreation der Show in seinem Club versteht ist so etwas wie eine Schlüsselszene des Films. Die Wunde ist ein Bauchschuss, den er sich bei der Ermordung eines chinesischen Mafiabosses zugezogen hat, den er für einen "chinesischen Buchmacher" hält und den er töten soll, um seine Pokerschulden abzubezahlen. Trotz dierser Rahmenhandlung "Murder on a Chinese Bookie ist ein Film, der nur vordergründig ein Gangesterfilm zu sein scheint.

Tatsächlich ist es das Portrait eines Mannes, der wie ein Fremder im eigenen Leben wirkt, das geprägt ist von den Gesten eines Männlichkeitsbildes, in dem der Hauptdarsteller verloren wirkt ohne den Impuls zu zeigen, es verlassen zu wollen.

Es ist einer der stärksten Filme über eine Facette männlicher Einsamkeit, den ich kenne - gerade weil er es schafft, den "lonely Cowboy" Gestus nicht zu heroisieren und keine moralische Richtung aufzuzeigen. Sehr stark fand ich auch die Kamera - der Film ist geprägt von einer Dunkelheit, in der die Körper oft wie fragmentiert erscheinen und die nur ab und an unterbrochen wird von gleißendem Licht, was aber ebenso den Charakter des Unwirklichen hat. Interessanterweise kam mir der Film nicht wie eine Verfilmung vor, die eine Illusion von Realität schafft, sondern die Verfilmung eines Lebens, dass funktioniert wie ein Film und in dem es kaum eine Realitätsebene gibt.

Ein (wie man auch hier an den Rezensionen sieht) sehr polarisierender, aber auch sehr starker Film über ein Leben, das in seinem eigenen Film von Männlichkeit versinkt.
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4 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ermüdend.. 19. November 2007
Mord an einem chin. Buchmacher handelt von dem chronisch betrunkenen Nachtclubbesitzer Cosmo, der sich endlich von seinen Schulden befreit hat. Zuerst könnte man meinen, dass seine Gschäfte nicht liefen, doch es stellt sich heraus, dass sein Laden, der erfolgreichtse der Gegend ist. So oder ähnlich gestallten sich alle vermeintlichen Widersprüche in diesem Film. Ein Besucher in Cosmos Strippclub erzählt ihm von seiner Spielhalle, woraufhin Cosmo mit seinen "Mädchen" dort 20.000 Dollar verspielt. Um seine Schulden zu begleichen, wird ihm "angeboten", einen chinesischen Buchmacher umzulegen, was Dosmo auch tut, allerdings ist er gezungen aufgrund von Fehlinformationen auch eineige der Wächter und ein Kind zu töten. Nervös von dem Wirbel den Cosmo verantsalltet hat, wollen ihn die Spielhallenbesitzer töten.
Dass der Film aus den 70ern stammt merkt man an jedem Millimeter Polaroid. Die Dialoge sind schleppend und abgehackt. man glaubt Anspielungen erkennen zu können, allerdings sind diese so unklar, dass sie auch Einbildung sein könnten. Zum Beispiel das Leben der Stripperinnen in Cosmos Lokal, denen in der Spielhalle kein Stuhl angeboten wird, die sich langweilen und plötzlich wieder total munter sind. Nett ist die Figur Cosmo, die zwar immer unbeholfen wirkt, deren Geschäfte sich zum Schluss aber immer zum Guten wenden. Zwar wird sein Alkoholproblem nie in den Vordergrund gestellt, doch Schwingt es die ganze Zeit mit.
Mord an einem Chinesischen Buchmacher behandelt zwar viele difiziele Thematiken des Milieus, doch seteht keine im Mittelpunkt, um der Sache Gehalt zu verleihen. Dazu kommen langsame und schleppende Dialoge und für die heutige Zeit abgegriffene 70er Bilder. Auch das Actionreiche Ende kann dem Film keine feselnde Note geben.
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