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Für eine Handvoll Dollar
 
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Für eine Handvoll Dollar

Clint Eastwood , Marianne Koch , Sergio Leone    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Clint Eastwood, Marianne Koch, Wolfgang Lukschy
  • Regisseur(e): Sergio Leone
  • Komponist: Ennio Morricone
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 6. November 2008
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0013LPLB8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.019 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Sergio Leones Klassiker Für eine Handvoll Dollar war der Startschuss für den Italowestern und für eine der größten Filmkarrieren überhaupt: die Rede ist von Clint Eastwood.

Es gibt in der gesamten Filmgeschichte nur wenige Filme, die ihr Genre grundlegend veränderten. Für eine Handvoll Dollar verwandelte den Western für immer. Großartige Meilensteine des Genres wie Sam Peckinpas The Wild Bunch oder sogar später Eastwoods Unforgiven wären ohne diesen Film schlichtweg undenkbar. Und für Leone selbst war Für eine Handvoll Dollar bekanntermaßen der Auftakt der Dollartrilogie, in der er immer konsequenter an den Möglichkeiten seiner stylistischen Vision, einer Symbiose aus Western und Oper, wenn man so will, schraubte.

Die Handlung orientiert sich stark an Akira Kurosawas Meisterwerk Yojimbo, dennoch ist es wohl eher irreführend von einem Remake zu sprechen. Die Bedeutung des Films ist vor allen Dingen auf der formalästhetischen Ebene zu finden. Die Handlung selbst ist vergleichsweise unspektakulär, die Art und Weise wie Leone die Geschichte erzählt, umso spannender. Zu Beginn des Films taucht ein gewisser Joe (Clint Eastwood) im mexikanischen Kaff San Miguel auf. Wenig später liegen vier Typen tot im Staub. Sie hatten sich über seinen Esel lustig gemacht. Joe hat keine Vergangenheit und würde er nicht unfassbar schnell und behende mit seinem Schießeisen umgehen, er hätte sicher auch keine Zukunft. In dem gottverlassenen Nest kämpfen zwei vergleichbar geldgierige Familien um die Vormachtstellung: die Baxters und die Rojos. Joe entscheidet sich die Klans gegeneinander auszuspielen. Er hat es aufs Geld abgesehen.

Selbst aus dieser kurzen Inhaltsangabe lässt sich Leones Wille zur Dekonstruktion ablesen. Man kann sich heute den Schock nicht mehr vorstellen, den der Film damals ausgelöst haben muss. Ein Held, der wie alle anderen Figuren vollkommen amoralisch handelt, ein Sarkasmus, der respektlos mit abgehangenen Klischees aufräumt. Dazu kam der ennervierend opulente Score von Ennio Morricone, die pathetischen Streichersätze, die immer kurz davor schienen ins Atonale abzugleiten. Überhaupt eine ungewöhnlich sorgsame Behandlung der Tonspur, die erzählend in die Geschichte eingreift. Man hat später oft vom „Realismus“ des Italo- oder Spaghettiwesterns gesprochen. Die Besetzung der Nebenrollen bis hinein ins Heer der Statisten mit schmierigen Personal, die Close-ups von bohnenfressenden Widerlingen oder die durchgehend dreckverschmierte Kleidung der Protagonisten: bei aller filmhistorischen Bedeutung ist und war immer auch und gerade ein B-Movie, der sich seine Freiheiten mit niedrigem Budget und verschärften Produktionsbedingungen erkaufen musste. --Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Joe (Clint Eastwood) ist ein cooler, schweigsamer Revolverheld. Seine Markenzeichen sind ein Zigarillo im Mundwinkel und der Poncho. Wie gut er wirklich ist, lernen ein paar Banditen in einem kleinen Nest nahe der mexikanischen Grenze auf die harte Tour: Als sie ihn herausfordern, legt er die vier Ganoven zielsicher um. Joe erkennt, dass der Ort von zwei rivalisierenden Familien beherrscht wird, den Roccos und den Baxters. Er sieht seine Chance, die beiden Clans gegeneinander auszuspielen, und verdingt sich bei den Roccos "Für eine Handvoll Dollar". Doch Joe treibt sein eigenes Spiel - bis zum letzten,

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lang erwartet 28. Oktober 2005
Format:DVD
Es ist erfreulich, daß es diesen Film endlich einmal in restaurierter Fassung gibt. In Deutschland mußte man sich ja immer mit verstümmelten Versionen begnügen.
Und die hier neu eingefügten Szenen machen den Film noch um einiges gewalttätiger und lassen auch nachvollziehen, was für ein Schock der Film für die damaligen Kinogänger gewesen sein muß.

Die DVD selbst ist nicht der ganz große Wurf, den man sich erhofft hatte, ist jedoch im Ganzen eine solide Leistung. Bild und Ton sind zwar nicht optimal, aber dies ist wohl eher darauf zurückzuführen, daß einfach kein besseres Material mehr zur Verfügung stand.

Auch die Synchronisation ist in Ordnung. Bei Leone-Filmen ist man ja einiges an Pfusch gewöhnt, hier aber ist kaum etwas zu bemäkeln. Seltsam ist zwar, daß der Totengräber einen österreichischen Akzent hat, jedoch war der Schauspieler selbst Österreicher und hat hier wahrscheinlich sich selbst synchronisiert.

Der Audiokommentar wird vom Leone-Biographen Frayling gesprochen und dessen Kommentare hatten mir bereits bei den anderen Leone-DVDs gut gefallen. Hier weiß er auch eine ganze Menge an Anekdoten über die Dreharbeiten und Hintergrundinformationen über die Schauspieler, inklusive der Nebendarsteller zu berichten, ebenso über die Nachgeschichte des Films. Wirklich gut.

Das Bonusmaterial ist nicht vollends überzeugend:
Beispielsweise sind die Erinnerungen Clint Eastwoods über den Film viel zu kurz. Er wird doch wohl mehr zu erzählen gehabt haben als diese läppischen fünf Minuten!
Auch die Erinnerungen dreier an dem Film Beteiligter sind gleichfalls zu kurz.
Schließlich hat dieser Film nicht nur das Western-Genre, sondern eigentlich das gesamte moderne Actionkino geprägt und da hätte man auch weit mehr an Hintergrundinformationen erwarten können!

Klasse ist allerdings die Ausgrabung jenes seltsamen Prologs, den ein amerikanischer Fernsehsender produziert und bei der TV-Ausstrahlung diesem Film vorangestellt hatte. Der Sender fand den Film damals zu unmoralisch und wollte ihn für das Publikum ethisch vertretbar machen. Sehr kurios!
Der Regisseur dieser Merkwürdigkeit kommt dann auch zu Wort, nimmt diese Sache allerdings auch nicht allzu ernst.

Insgesamt also eine respektable Veröffentlichung, die allerdings gut und gerne auch hätte besser sein können.

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47 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Es gibt zwei Kinoversionen
Zu diesen beiden Western „Für eine handvoll Dollar“ und „Für ein par Dollar mehr“ gibt es zwei Kinoversionen mit zwei verschiedenen Synchronisationen.
Zuerst merkte ich es auch nicht, bezieht sich auf die zweite Synchronisation, die auch auf der VHS Fassung genommen wurde, da Clint Eastwood von ein und derselben Stimme (Klaus Kindler gestorben 2001) gesprochen wurde. Dann fielen mir mehrer Sätze auf, an die ich mich überhaupt nicht erinnern konnte. Irgendwie war auch der Biß hin. Die beiden Filme wirkten irgendwie vollkommen anders. Dann las ich in einer Kinofachzeitschrift, daß sich Rainer Brandt der neuen Synchronisationen angenommen hatte. Nichts gegen Rainer Brandt, er ist mit Sicherheit eine Ikone auf seinem Gebiet und hat so manch lahmer TV Serie mit seiner unwiederbringlichen Art auf die Sprünge geholfen, aber bei diesen beiden Meisterwerken hat er meines Erachtens vollkommen daneben gelegen.
Der ganze Charme der ersten sehr guten Synchronisation war dahin und man hörte dieselben Sprüche wie bei „Al Mundi“ oder „Jason King“. Damit wurde die Ernsthaftigkeit der beiden Filme in Frage gestellt. Sie verloren total. Später kamen sie in derselben Form auf Video heraus. Das die Filme bei der Zweitaufführung auch noch erheblich gekürzt wurden brauch ich sicher nicht extra zu betonen.
Die DVD hat nun aber wieder die alte werkgetreue Synchronisation bei beiden Dollar Filmen. Was mich allerdings bei der Veröffentlichung auf DVD verwunderte, ist die Tatsache daß man am Schluß von „Für ein paar Dollar mehr“ die Stimme von Lee van Cleef, gesprochen von Heinz Engelmann (verstorben in den 90ern) ersetzt hat, obwohl in der Kinofassung, bis auf den ganz kurzen Schlußdialog, der jetzt zugefügt wurde alles gesprochen hat.
Mich wundert zwar, daß hier einige Fans die zweite Fassung lieber hören würden, aber technisch wäre es ja kein Problem gewesen, die zweite Synchronisation auch noch draufzupacken.
Daß es auch anders geht zeigt uns immer wieder die Firma „ANOLIS“ die bemühen sich dem Zuschauer die ursprüngliche Synchronisation zukommen zu lassen und machen manchmal sogar noch die TV Synchro als Bonus dazu. So kann der Kunde selbst entscheiden, was er hören will.
Ich denke in dem Zusammenhang an die deutsche Erstveröffentlichung mit neuer Synchronisation von „Frankensteins Höllenmonster“ wo man extra um den Zeitgeist des Films einzufangen Friedrich Schönfelder engagierte um Peter Cushing zu sprechen. Das nenne ich Dienst am Kunden.
Die beiden „Dollar Filme“ hätten mindestens 10 Sterne verdient. Ich bin mit der Fassung, so wie sie ist sehr zufrieden und vermisse die andere Synchronfassung in keiner Weise.
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Oh Paramount, warum nur... 7. November 2005
Von Ein Kunde
Format:DVD
Warum hat man nicht die vertraute und ins Herz geschlossene deutsche Tonspur zusätzlich mit auf die DVD gepackt?
Vielen lieben Dank für die aufwendige Rekonstruktion des Bildes. Aber warum wird dem Ton nicht die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt?
Da werden kleinste Fusselchen vom Original-Negativ mühevoll entfernt, aber eine zusätzliche Tonspur einfach ignoriert?
Stimmen, mit denen man auf VHS und im TV über 20 Jahre lang gelebt hat? Stimmen, mit denen man die Charaktere identifiziert hat, die sich eingeprägt haben, die man lieb gewonnen hat?
Warum muss man einen Kultfilm mit einer alten Kino-Syncro versehen, die kaum jemand kennt? Wieso 2 englische Tonspuren und nur 1 deutsche? Was bringt der Aufwand für zig Bonusmaterial, wenn einem der Film dazu nicht mehr gefällt?
Warum tut man den alten Fans (und die sind bei weitem in der Mehrzahl und haben den Kultstatus geprägt) nicht den Gefallen und legt die liebgewonnene alte Syncro bei? Die muss ja nicht restauriert und glattgebügelt werden. Es würde ja reichen, wenn sie wenigstens vorhanden wäre. Und falls Teile in der Syncro fehlen, könnte man sie ergänzen. Das ärgert niemand.
Aber so macht der Film einfach keinen Spaß mehr.
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Die neuesten Kundenrezensionen
so lala und DVD ist wirklich nicht berauschend.
Hallo,
also eher nicht spannend, Popcorn-Unterhaltung.
Wenn nichts im TV läuft kann man diesen Film anschauen.
Im Regal muss man diesen sicher nicht haben. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Joe Black veröffentlicht
Sehr guter Film für wenig Geld
Sehr gut gelungener Film aber auch sehr schneller Versand.
Ich kann den Film als guten Western nur unterstreichen und werde ihn mir in Zukunft auch öfter noch... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Thomas D.1 veröffentlicht
Top Qualität bei Bild und Ton
Zum eigentlichen Film muss man nichts mehr sagen, oder?! KLASSIKER!

Was Bild und Ton angeht, da der Film schon "ein paar" Jahre hinter sich hat waren meine Erwartungen... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Oliver veröffentlicht
Genial !
Sergio Leones Werk ist einfach genial.

Für meinen Geschmack gibt es nichts auszusetzten an diesem ersten Teil der Dollar-Trilogie ! Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von strongdutch veröffentlicht
Zuwenig Aktionen von C. Eastwood
Kult hin, Kult her, mir bot der Film einfach viel zu wenig!
Ich vermißte völlig den typischen Eastwood (womögich war dies hier noch nicht so ausgeprägt,... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Marlow Hinz veröffentlicht
Clint Eastwood so kam er und so blieb er :-)!!!
Heute habe ich zum ersten mal "Für eine Handvoll Dollar" gesehen. Obwohl ich schon alle grossen Western durchhabe, sogar schlechte Genrevertreter... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Matticowboy veröffentlicht
Western pur
Clint Eastwood in einem der besten Western seiner Zeit! Sollte man als Western-Fan unbedingt gesehen haben.
Veröffentlicht am 21. April 2010 von Juergen Wohlgemuth
gorgo
Zwar nicht der erste Italowestern, aber der mehr als gelungene Durchbruch für ein Genre, dass in den 60er Jahren
bald marktführend sein sollte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2009 von Christian-ludwig Rehse
!! LEGENDÄR !!
Dieser Klasse-Western nun endlich restauriert auf DVD!
Gehört ohne Zweifel in die Rubrik "Die besten Filme aller Zeiten"! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. September 2008 von MEINE Meinung
DVD-Geschäft
Wenn man so liest, dass sich ein Rezensent mit Unverständnis über die fehlende deutsch Comedy-Snchro aufregt, so möchte man meinen, das dieser sich bestimmt auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2008 von Erasmus
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