das buch ist für mich eine sehr positive überraschung; die person christoph feuerstein kennt man zum einen von "25" einem mittlerweile wieder eingestellten jugendmagazin des orf und dann vom fall kampusch und wenn man dieses buch liest, weiß man, warum er diesen fall für den orf bearbeitete und auch den kontakt so gut herstellen konnte. feuerstein beschreibt in dem buch 10 porträts von tätern und opfern; von fällen die kaum tragischer sein können und die er alle selber bearbeitet hat, bei denen er mit allen personen teilweise heute noch kontakt hat und nie "nur eine story" draus machte, sondern laufend versuchte, die menschen dahinter zu verstehen, also auch den schwierigeren, zeitraubenderen weg zu nehmen. hat man das buch zu ende gelesen, kann man sagen, es hat sich gelohnt, sowohl das lesen, als auch feuersteins journalistische arbeit!