Ein Buch nach dessen, durchaus kurzweiliger, Lektüre man die Welt mit anderen Augen sieht.
Diese Augen sehen dann Nachrichten wieder als das, was sie sind, nämlich Ergebnisse eines Prozesses. Das Buch versetzt einen in die Lage, sozusagen die journalistischen Beobachter bei ihrem Beobachen zu beobachten und das ist einiges angesichts einer Medienlandschaft, die suggeriert, Erkenntis sei durch Bombardierung mit "Fakten, Fakten, Fakten" erreichbar.
Nebenbei erfährt man noch einiges über die Menschen im Nahen Osten, die Bedingungen des Journalismus in Diktaturen, westliche und östliche Vorurteile und warum syrische Geheimdienstler Hasen foltern...