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eXistenZ

Jennifer Jason Leigh , Jude Law , David Cronenberg    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jennifer Jason Leigh, Jude Law, Willem Dafoe
  • Regisseur(e): David Cronenberg
  • Komponist: Howard Shore
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 25. Juli 2000
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004TLK1
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.479 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer sind die Stars der Zukunft? Schauspieler? Politiker? Nein, es sind Spieledesigner, Personen, die es den Menschen mit ihren Spielen ermöglichen, für einen kurzen Moment aus ihrer trostlosen Realität zu entfliehen. Spieledesigner sind aber auch die Propheten einer neuen Welt, einer Pseudo-Realität, die sie erschaffen haben und die nach eigenen Regeln funktioniert. Eine solche Designerin ist Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh). Von ihren Fans kultisch verehrt ruft sie im Namen ihres Auftraggebers, der Antenna Reserach, einige ihrer Bewunderer in einer Kirche zusammen, wo zwölf von ihnen ihr neuestes Spiel ausprobieren sollen: "eXistenZ"!

Doch Spiele-Erfinder haben nicht nur Fans. Ihre Spielekonsolen sind aus biologischen Materialien, das Spiel selbst findet nicht mehr auf Bildschirmen statt, sondern im Gehirn, zu dem über eine organische (Nabel-)Schnur und einem Bioport im Rückenmark ein Kontakt hergestellt wird. Das Spiel spielt also in einer "realen" Welt, in der Fantasie und Realität nicht mehr voneinander unterschieden werden können. Dies, so Allegras Kritiker, macht die Menschheit zu Sklaven des Spielens. Und diese Kritiker, die so genannten Realisten, wollen Allegra ermorden, um die Menschheit vor ihrem Untergang zu bewahren.

eXistenZ ist David Cronenbergs 13. Film -- und der erste Film, zu dem er seit Videodrome im Jahre 1982 ein Drehbuch geschrieben hat. In vielen Belangen wirkt eXistenZ dabei, als sei der Film die direkte Fortsetzung von Videodrome, denn schon dieser beschäftigte sich mit der totalen Mediengesellschaft, in der das Fernsehen eine Irrealität erschafft, die eine Art Zweitrealität neben der tatsächlichen darstellt. Doch im Vergleich zu eXistenZ bleibt Videodrome oberflächlich, denn die Transformation durchläuft in Cronenbergs 99-er Film nicht nur ein Mensch, sondern die gesamte Menschheit. Und im Gegensatz zum Fernsehkonsum, bei dem es immer noch die Möglichkeit gibt abzuschalten, ist diese Möglichkeit bei den neuen Spielen fast ausgeschlossen.

Diese an sich komplexe Story wird von Cronenberg überraschend geradlinig und sogar actionreich erzählt, denn denkt man sich den intellektuellen Hintergrund aus der Geschichte einfach hinaus, dann ist eXistenZ ein rasanter, geradliniger Thriller über Menschen auf der Flucht. Wenngleich die Frage bestehen bleibt, vor wem diese Menschen fliehen. Fliehen Sie vor Terroristen, die eine neue Ordnung zerstören wollen? Sind es Freiheitskämpfer, die eine neue, schlechtere Ordnung verhindern wollen? Oder sind sie alle Figuren in einem Spiel und das, was geschieht, ist gar nicht real? --Christian Lukas

Produktbeschreibungen

Allegra Geller Jennifer Jason Leigh hat ein neues Computerspiel erfunden eXistenZ ist eine virtuelle Reise in das Reich der Psyche und wird direkt an das Nervensystem der Spieler angeschlossen. Als Allegras Erfindung sabotiert wird, muss sie mit ihrem unerfahrenen Kollegen Ted Jude Law flüchten.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Bei der Präsentation des neuen Spielekonsolen-Abenteuers "eXistenZ" von "Antenna Research" in einer Kirche vor einer Gruppe von ausgewählten Fach-Journalisten wird von einem Fanatiker ein Mordanschlag auf die geniale Spiele-Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) verübt. Von ihrem "Bodyguard" Ted Pikul (Judd Law), der sich später jedoch als einfacher Marketing-Trainee entpuppt, wird Allegra aus der Gefahrenzone gebracht und befindet sich bald auf der Flucht, gejagt von ominösen Feinden, die ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt haben, und ehemaligen Freunden aus den eigenen Reihen, die sie dazu bringen wollen, ihre Entwickler-Firma zu verraten und zu einem Konkurrenzunternehmen überzulaufen. "Trau keinem!" lautet die Botschaft. Als zusätzliches Problem enthält Allegra's knubbliges "Metaflash-Gamepod" die einzige spielbare Version ihres neuen Spiels und der Zugriff auf die Daten ist durch eine Beschädigung des "Gamepods" bald nicht mehr möglich.

David Cronenberg's Spielfilm und das zugrunde liegende Spiel "eXistenZ" ist "eine überaus wirksame Deformierung der Realität", wie es eine Person des Films beschreibt. Sowohl der Zuschauer als auch die handelnden Personen tauchen in immer seltsamere Ebenen der "Realität" ein und verlieren immer mehr den Bezug zur Wirklichkeit, während sie innerhalb des Spiels wiederum dort vorhandene Computerspiele ausprobieren. Ist eine psychotische Realitätswahrnehmung wirklich nur die Anpassung des Gehirns an die Spielstrukturen? Was gehört zum Spiel, was ist Realität? Wie viele Ebenen der Spiele-Simulation gibt es? Was ist das Ziel des Spiels? "Sie müssen das Spiel spielen, um herauszufinden, worum es geht." - so ähnlich wie in David Fincher's Spielfilm "The Game", bei dem das Spiel jedoch auf einer realen Ebene abläuft.

Die filmischen Bilder scheinen oft absichtlich schlampig gemacht (z.B. Rückprojektionen), um sie als Abstraktionen der Realität zu entlarven. Die Locations wirken manchmal bühnenartig eindimensional wie bei vielen Computerspielen, z.B. bei der Tankstellen-Szene. Seltsame mutierte Kreaturen tauchen auf, Waffen werden aus Knochen und Zähnen zusammengebastelt, Personen stecken in Spielschleifen und warten auf den richtigen Input, "Bioports" werden in menschliche Wirbelsäulen gestanzt, um "Gamepods" anschließen zu können, die aus Nervengewebe von degenerierten Amphibien und synthetischer DNA bestehen, aussehen wie Sex-Spielzeuge oder schlaffe Brüste mit Nippeln, geknetet werden, sich orgiastisch winden und dabei saugend-schmatzende Geräusche von sich geben. Manche "Gamepods" verschwinden gleich ganz im "Bioport", andere werden über Nabelschnüre an die Menschen angestöpselt. Das Spiel mit "Bioports" und "Gamepods" erinnert nicht nur zufällig an Sexualpraktiken. "Man kann mit so'nem Port 'ne Menge schöner Spiele spielen!" oder "Neue Ports sind manchmal ein bißchen eng.", erläutert Allegra Geller verschmitzt lächelnd. Die Bioports können sich zudem infizieren, brennende Schmerzen verursachen und werden im Film befingert und geleckt. Die Protagonisten entwickeln stellenweise ein stark triebhaftes Verhalten, das ihnen die Programmierung der Spielfiguren auferlegt, die sie verkörpern. "Ich finde es eklig, aber ich kann mich nicht beherrschen!", meint Ted Pikul an einer Stelle im Spiel. Dies erinnert daran, dass auch wir Menschen in Situationen kommen können, in denen wir trotz rationaler Überlegungen zwanghaft, archaisch und triebhaft handeln und unsere Handlungsfreiheit durch genetische Programmierung zwecks Arterhalt weitgehend eingeschränkt ist. Sind wir nicht auch nur irgendwelche austauschbaren Figuren im Spiel des Lebens ("Es ist doch ein Spiel, das bereits jeder spielt.")? "Genau wie im richtigen Leben: Du hast gerade so viel Freiheit, dass es interessant ist.", kommentiert Allegra zudem an einer Stelle im Film Ted Pikul's Bemerkung über die eingeschränkten Möglichkeiten in ihrem Spiel. Die fleischfarbenen, organischen und blutgefüllten "Gamepods" werden im Film immer wieder mit Kindern assoziiert ("Meine Kleine", "Mein Baby"), können krank und mit Medikamenten behandelt werden, werden wie kleine Schoßhündchen operiert und verseuchte "Gamepods" können sogar Menschen über deren "Bioport" infizieren oder wie Pilze Sporen bilden. Allegra verblutet an einer Stelle fast, als der hilflose Pikul in einer Krise die Nabelschnur zu ihrem "Gamepod" durchschneidet. Der Film ist mit dem perfekt gemachten Action-Reißer "Matrix" kaum zu vergleichen, denn "eXistenZ" entwickelt sich langsam und die Realitätsebenen sind, anders als bei "Matrix" nicht klar voneinander zu trennen, zumal Cronenberg uns gleich zu Beginn in die Irre führt, was wir erst spät bemerken. So kommt es immer wieder zu Verschiebungen der Realitätsebenen. Das Ziel des Spiels ist es zu gewinnen, aber woran man den Sieg erkennt, bleibt weitgehend unklar. "eXistenZ" ist für mich somit weitgehend auch eine Allegorie ("Allegra") auf unsere reale Existenz als Menschen, bei der wir auch nicht wissen, ob es einen verborgenen Sinn oder ein Ziel gibt. Mir persönlich hat der Film "eXistenZ" wegen seines surrealen Humors, seinen unvorhersehbaren Handlungssträngen und den zahlreichen guten Schauspielern gefallen und ich finde, dass der Film sehr gut unterhält und zu Diskussionen anregt.

Nach dem Ende des Films kommt mir mein reales Leben jedoch so unecht vor. Sagt mir die Wahrheit: Sind wir immer noch im Spiel?
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MaBo VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Ich sah mir diesen Film völlig ohne Vorurteile oder Erwartungen an, weil ich bislang nichts von ihm gehört hatte.
Schnell wurde mir aber klar, dass es sich hierbei um eine verwirrende Handlung zwischen mehreren virtuellen Welten handelt.
Anfangs beginnt alles in einer klaren Bahn, in welcher man meinen sollte, die gesamte Handlung zu verstehen, doch wird schnell klar, dass man sich hiermit extrem geirrt hat!
Die schauspielerischen Leistungen von Jude Law und Willem Dafoe sind gut und steigern dadurch die Filmqualität, weil Action und Spannung ebenfalls nicht zu kurz kommen! Die Story ist auf der einen Art total matt, aber andererseits auch furchtbar genial ausgetüftelt!

Fazit: Ansehen, miträtseln und schließlich überrascht sein!

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was ist real? 31. Juli 2011
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Wenn man die neueren Erkenntnisse der Quantenphysik berücksichtigt, kann man die Frage, was "real" ist, zunächst mal so beantworten: Ganz sicher nicht die Realität. Aber auch in dem, was wir als Realität empfinden, verschwimmen die Grenzen. Bald wird auch eine "VR", eine virtuelle Realität, so echt auf uns wirken, dass wir nicht mehr die Grenzen wahrnehmen.

"eXistenZ", David Cronenbergs 1999 entstandenes Spiel mit dem Spiel, macht Ernst mit dem Spaß. Wann hat man ein Computerspiel wieder verlassen? Ist man wieder im "wahren" Leben oder "nur" in einer anderen Spiele-Ebene? Der Gedanke ist allerdings weder neu noch einzigartig - hier seien der 1982 entstandene, prophetische "Tron" von Steven Lisberger und der gleichzeitig mit "eXistenZ" gedrehte Roland Emmerich - Film "The Thirteenth Floor" als sehenswerte Beispiele genannt.

Es stellt sich also die Frage, ob neben diesem Basisthema aller Denker von der Philosophie, Pädagogik und Psychotherapie über Science Fiction und Fantasy bis zur Quantenphysik auch noch eine Eigenständigkeit in der Umsetzung besteht. Das kann man bei "eXistenZ" ohne Zweifel bejahen.

Da wäre zunächst mal die herausragende Musik von Howard Shore. Dann die grandiose Fotografie und Grafík. Am markantesten dürfte aber Cronenbergs Weiterführung der Biokonsolen und der Bioports hinein in die Story dem Zuschauer im Gedächtnis bleiben - da besteht schon ein gewisses Ek*lpotential, aber wer "Alien" ohne Gesundheitsprobleme überstanden hat, sollte sich auch hier keine Sorgen machen. Lediglich den nächsten Besuch beim Chinesen sollte man ein paar Tage verschieben...

Ein markanterer Hauptdarsteller hätte der Handlung sicher etwas mehr Nachdruck verliehen. Aber die 37-jährige Jennifer Jason Leigh als Allegra Geller beeindruckt mit ihrer vergnügten Intensität und bringt prickelnde Erotik ins Spiel. Willem Dafoe und Sarah Polley präsentieren kurze, aber umwerfende Auftritte.

Unter dem Strich gelingt es Cronenbergs "eXistenZ" vielleicht nicht, die Ebene zum Traumkino zu durchbrechen, der Film kann in dem schon ein wenig ausgereizten Thema auch nicht die Einzigartigkeit wie "Crash" erreichen, ein sehenswertes Phänomen für Cineasten, die dem Genre aufgeschlossenen gegenüberstehen, ist er aber allemal.

Im Original 97 Minuten, Format 1,78:1 auf 35 mm Film, DD (IMDB)

film-jury 4* A0692 31.7.2011eg Genre: Sci-Fi | Thriller
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Die neuesten Kundenrezensionen
Genial, Gehirnflash vom feinsten!!!
Lange bevor es Inception gab, gab es eXistenZ!!!!! Ich muss sagen dieser Film hat mich von Anfang an stark beeindruckt............ Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rüdiger Kowalski veröffentlicht
Der wohl schlechteste Film aller Zeiten
Ich würde ja Null Sterne geben, aber das geht ja leider nicht...

Ich war da noch im Kino damals drin...
Echt grausam! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Barbara Grote veröffentlicht
ja, wie jetzt
ich fand den Film gut - die Zeit vergeht wie im Flug. Die Idee mit der organischen "Spielkonsole" und der "Technik" dahinter finde ich sehr gut. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von A. Kosmehl veröffentlicht
Wer ihn versteht findet ihn gut
Viel gibt es eigentlich nicht zu sagen , ist halt einer der filme bei denen ned so viel passiert sondern man mehr nachdenken muss um ihn zu verstehen
Vor 8 Monaten von Max veröffentlicht
Nährboden für Matrix, The Inception
Ich mag den Film sehr. Is quasi "Inception" nur ohne das Träumen. Und mit alten, weniger eindrucksvollen Mitteln. Aber Idee dieselbe. Und NUR die Idee, kein Film drumrum. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Benedikt Behnke veröffentlicht
A John Carpenter want-to-be
Allegra Geller has just created a new game called eXistenZ. At its début someone tries to tooth her to death in the name of reality. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von bernie veröffentlicht
Ein insgesamt recht guter Film
Cronenberg läuft bei diesem Film zu Höchstform auf, neben Videodrome ist Existenz wohl sein stärkster Kinofilm. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2010 von Stefanie Augler
Cronenbergs Comedy ?
Die wie ein Weltstar verehrte Computerspiel-Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) hat ein neues Spiel erschaffen - sozusagen eine neue Generation von Spiel, bei dem die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2009 von Ray
Gute Idee - aber schlechte Story - und schlechte Schauspieler.
Habe den Film gerade zum ersten mal unvoreingenommen angeschaut - eigentlich war ich sogar eher positiv eingestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2009 von Christian Hoffmann
Einer meiner Lieblingsfilme
Über den Inhalt des Films ist ja von VorrezensentInnen schon genug geschrieben worden. Meine Eindrücke: Die Idee der Story (SpielerInnen testen ein Computerspiel am... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2008 von B. G. Joseph
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