Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Turm ruft!, 19. Mai 2004
Ich habe alle 5 bisherigen Turm-Bücher hintereinander weg gelesen, und bin, wie aus den Rezensionen unschwer zu erkennen viele andere vor mir, geben wir's ruhig zu, dem Turm-Fieber verfallen. Ich muss allerdings sagen, dass es erst mit "Drei" wirklich bei mir ausgebrochen ist, "Schwarz" ist beim ersten Lesen doch zu unzugänglich und bizarr, um wirklich zu begeistern. "Drei" dagegen hat es bei mir auf Anhieb geschafft, und ich halte es nach wie vor für das spektakulärste und erzählerisch stärkste Buch dieser Reihe (dicht gefolgt allerdings von "Glas"). Der düstere Strand des westlichen Meeres als fast einziger Schauplatz, die wenigen Figuren und vor allem die überragende Intensität, mit der King uns die Gedankenwelt seines tödlich kranken Revolvermanns nahebringt, tragen zu einer beinahe Kammerspiel-artigen Atmosphäre bei, durch die ich das buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Stilistisch und dramaturgisch dürfte "Drei" auch das ungewöhnlichste und fantasievollste Buch der Saga sein. King schreibt hier zudem mit einer erzählerischen und sprachlichen Schärfe, die seine späteren Bücher (leider auch "Wolfsmond") vermissen lassen; immerhin hat er dieses Buch in einer seiner besten Schaffensperioden verfasst, "Es" und "Misery" stammen auch daraus. Mit Roland hat er wirklich eine seiner bemerkenswertesten Figuren kreiert: einen eigentlich vollkommen gebrochenen, besessenen und skrupellosen Menschen, der ohne Zögern auch mal ein ganzes Dorf auslöscht, wenn es sich ihm in den Weg stellt (wie in "Schwarz"), dessen gesamtes Leben sich als eine einzige Geschichte von Verlust, Tod und Leid darstellt. Wenn Eddie ihn auf den letzten Seiten fragt, ob er bereit wäre, auch seine neuen Gefährten ohne Zögern umzubringen, wenn es das Schicksal erfordern sollte, erschliesst sich dem Leser bei Rolands Antwort ein wenig mehr, um welche Dimensionen es bei dieser großen Suche eigentlich geht, und was der Turm wirklich ist. Das hat mich schwer beeindruckt und ich kann das Ende von Kings Saga gegen Ende diesen Jahres kaum erwarten.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es wird immer besser!, 12. März 2004
Drei ist der zweite Teil der Reihe um den Dunklen Turm und erzählt, wie Roland auf seine Gefährten trifft, die ihn auf der Suche nach dem geheimnisvollen Turm begleiten sollen. Die Geschichte nimmt nach dem einführenden und eher verwirrenden Band Schwarz, der viele Fragen unbeantwortet lässt, merklich an Fahrt auf. King bleibt seinem sprachlich hohen Niveau treu und ergänzt die flüssig geschriebene Geschichte um mehrere interessante Charaktere. Roland trifft seine Gefährten nicht einfach unterwegs, sondern muss diese erst aus ihrer Welt in die Seine hinüber holen. Dies gestaltet sich äußerst spannend - vor allem Rolands Blickwinkel auf die Welt seiner Gefährten (die der unseren entspricht, nur in einer etwas früher angesiedelten Zeit) ist sehr unterhaltsam. Im zweiten Band lernen wir nicht nur Rolands neue Gefährten kennen, sondern auch die Figur des Revolvermannes gewinnt an Profil. Durch weitere Rückblicke wird dem Leser mehr und mehr die Motivation, die hinter Rolands Reise steckt klar und - zumindest mir - erschien er greifbarer und vor allem sympathischer. Die vorher recht karge Welt, durch die Roland wandert, wandelt sich von Wüstenlandschaft zu einem endlosen Sandstrand, den des Nachts gefährliche Kreaturen bevölkern. Doch nicht nur von ihnen droht Roland Gefahr, auch in Hinsicht auf seine Gefährten hat er einige Schwierigkeiten zu überwinden. Im gesamten Buch geht es eigentlich nur darum, wie Roland auf seine Gefährten trifft und diese dazu bringt, ihn zu begleiten. Wenig Weiterentwicklung der Handlung, sollte man meinen - doch dem ist nicht so. Rolands Handlungen und sein Charakter werden (be-)greifbarer, ja mir wurde er um einiges nachvollziehbarer und sympathischer.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Es geht interessanter weiter, 5. Juni 2006
Nachdem ich vom ersten Teil nicht überzeugt war, habe ich mir natürlich trotzdem den zweiten Teil gekauft und auch sofort losgelegt.
Obwohl es nur am Strand spielt, wird es nie langweilig. Die Sprünge durch das "Wann" und "Wo" sind gut erzählt und zeitlich gut durchdacht.
Der Faden reißt nie ab und man bleibt gerne beim Lesen.
Es ist zwar ab und zu verwirrend mit diesen Türen, aber bereits bei der zweiten hat man Routine und vertseht die Zusammenhänge.
Eigentlich bin ich vom King anderes gewöhnt ( Christine, Friedhof der Kuscheltiere.... )aber es macht trotzdem Laune auch die restlichen Teile vom Dunklen Turm zu kaufen und lesen, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann. Deshlab habe ich auch bereits den dritten Teil in Arbeit.
Zu Empfehlen ist die Reihenfolge einzuhalten, obwohl man auch die einzelnen Teile als einen Roman betrachten kann.
Also für die Regentage, die womöglich noch anhalten werden, eignetlich empfehlenswert.
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