»Erfolg ist ein Spiel - je häufiger du spielst, desto öfter gewinnst du. Und je öfter du gewinnst, desto erfolgreicher spielst du.«
- Allan Pease -
Eine Weisheit, die Allan Pease schon früh umzusetzen wusste. Im zarten Alter von elf Jahren klopfte - der heute mehr als erfolgreiche Autor in Sachen Kommunikation - an diverse Haustüren, um den Innewohnenden Haushaltsschwämme zu verkaufen, mit deren Erlös die Räumlichkeiten der hiesigen Pfadfindergruppe ausgebaut werden sollten.
Hierbei entwickelte Pease schon früh ein Konzept, sich selbst zu motivieren. Verschlossene Türen oder abweisende Worte sollten hierbei ein wichtiger Bestandteil einer eigens konzipierten Kalkulation sein, die ihm in späteren Jahren ein überdurchschnittliches Einkommen als Versicherungsvertreter bescheren sollte.
Lernen auch Sie, wie man erfolgreich verkauft, unentschlossene Kunden animiert, ihrer Präsentation oder dem Verkaufsgespräch zu folgen und sich dabei selbst motiviert.
Neben vielen Zeichnungen, die wir bereits aus den anderen Werken kennen, erläutert Pease die Geheimnisse der nonverbalen Kommunikation und verspricht gleichzeitig einen steigenden Erfolg, wenn man seine Grundregeln auswendig lernt:
»Wenn Sie versprechen, die Technik auswendig zu lernen und in den ersten 14 Tagen nicht ein Wort zu ändern, verspreche ich, dass die Ergebnisse Ihre kühnsten Träume übertreffen werden.«
Anders als ihr Megaseller Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken beschäftigt sich dieses Buch „ausschließlich" mit dem Bereich Network-Marketing, erfolgreichen Verkaufsgesprächen und motivierenden Ansatzpunkten.
Zusammenfassend betrachtet, ist dieses Werk - das mehr oder minder für Vertreter geschrieben scheint - nichts sonderlich neues aus dem Hause Pease, da hier im Prinzip nichts anderes vermittelt wird, als beim Toten Fisch in der Hand. Sicher werden die Leser neben den vielen Parallelen auch Neuheiten entdecken, doch im Grunde ist dies nur die abgespeckte und mit Feinheiten verzierte Version des bereits genannten Titels.
Der Titel, der etwas irreführend scheint, trifft leider nicht exakt auf den Inhalt zu.
Schon die Titelmelodie der Sesamstrasse lehrte uns "Wer nicht fragt bleibt dumm. Leider ist dies nicht auf die hier 140seitige, vorliegende „Verkäuferfibel" übertragbar.
Ob Pease' Versprechen auch Früchte trägt, bleibt ebenso dahingestellt, da die anzuwendenden Taktiken aus den Vereinigten Staaten im europäischen Raum wohl anders aufgenommen werden dürften.
Kurz und knapp: Mit dem „Toten Fisch in der Hand" sind Sie weitaus besser beraten!