Pressestimmen
Sonntagsblatt
»Als Nachschlagewerk klärt der Atlas rasch und differenziert auf über alle Bücher der Bibel und deren historischen Hintergrund.«
Aargauer Zeitung
»Wer sich mit der Bibel beschäftigt und mehr über Zusammenhänge und Hintergründe erfahren möchte, liegt mit diesem Buch richtig.«
printzip
»Die Kriterien für die Farbgraphiken, die jeweils auf der linken Seite des Atlasses stehen, und für die Erläuterungen auf der rechten Seite werden anschaulich und einprägsam dargestellt. [...] In der Tat eignen sich diese Zugriffe sowohl für Graphiken als auch für Kurzdarstellungen. [...] Die Geschichtsabrisse können auf die lange Tradition des Bibel-Atlanten zurückgreifen und stehen durchweg auf dem gegenwärtigen Forschungsstand. Die Religionsgeschichte vermag besonders die Graphiken zu bereichern. Die reichhaltige Bildwelt des Alten Orients wird auf fiktiven Tonscherben nachgezeichnet. Die Imaginationen der damalige Autoren und Leser werden so sichtbar und bereiten ein ständiges Seh-Vergnügen. [...] Die Darstellung der gegensätzlichen Auffassung zur Textüberlieferung, insbesondere bei den Pentateuch-Hypothesen (Quellenschrift gegen Endtext-Hypothesen 30f), gelingt ebenfalls sehr anschaulich. Die Graphiken zur Bücherordnung führen in die unterschiedliche Anordnung von jüdischer und christlicher Bibel ein. Sie runden auch die folgenden Einzelkapitel zu den einzelnen Teilen des AT ab. [...] Die zusätzliche Herauslösung der apokalyptischen Literatur, der jüngeren Erzähl-literatur und der Zeit des Zweiten Tempels aus der Unterteilung der jüdischen Bibel ist berechtigt, weil in diese drei neuen Teile die zwischentestamentliche Literatur eingearbeitet werden kann. Insegesamt beeindruckt der atl. Teil durch seine Prägnanz, sein reiches Bild- und Quellenmaterial und seine vorzügliche, didaktische Aufbereitung. [...] Insgesamt ist der Vf.in ein großartiges Werk gelungen. Es kann sowohl den Anfängern als auch den Fortgeschrittenen uneingeschränkt empfohlen werden.«
Detlev Dormeyer, Theologische Revue
Kurzbeschreibung
Die Bibel ist nicht ein Buch, sie ist eine Sammlung von Büchern, die von verschiedenen Autoren zu verschiedenen Zeiten mit unterschiedlichen Ab-sichten vor Jahrtausenden verfasst wurden. Und vielleicht ist diese Unübersichtlichkeit mit der Zeit zum Problem geworden. Denn obwohl die Bibel der erfolgreichste Bestseller aller Zeiten ist, in über 1300 Sprachen übersetzt wurde, weltweit eine halbe Milliarde Ausgaben in Bücherregalen und auf Nachtkästchen ruhen, ist die Kenntnis des Inhalts in den vergangenen Jahrzehnten auf Null gesunken.
Wer weiß noch, was die Schlange zu Eva sagt; wie alt Noah war, als er Sem, Ham und Jafet zeugte; was bedeuten die Namen der Söhne Leas Ruben und Simeon und was träumt Josef die ganze Zeit? Um das zu wissen, braucht man »nur« die Genesis, das Erste Buch Moses gelesen zu haben, doch sogar dieser kurze Text ist heute den meisten fremd und rätselhaft. Also braucht man zum Einstieg diesen Atlas, der den Aufbau der Bibel und den geschichtlichen Hintergrund erklärt und allgemeinverständlich den Stand der modernen Bibelforschung referiert.