Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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86 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein zweischneidiges Schwert, 8. September 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Venetica ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits merkt man, dass Deck 13 aus dem Adventure-Genre kommt, was sich auf die gute Story, die gelungenen (und gelungen vertonten) Dialoge und die Spannung generell auswirkt. Andereseits aber scheint es, dass die Programmierer noch nicht so viel Erfahrung mit dem Engine und dem Kampfsystem mitbringen. Letzteres ist zwar innovativ aber teilweise wirkt es recht chaotisch, ersteres wirkt sich auf den Ressourcenhunger und die teilweise nicht ganz so gute Grafik aus. Alles in Allem ist Venetica also ein Spiel für Action-RPG-Spieler die (endlich einmal) eine gute Story suchen und weniger Wert auf perfekte Steuerung und perfekten Spielablauf bei vergleichsweise wenig Ressourcen legen. Von der Spielhandhabung und der Grafik (hier auch der Blickwinkel) her erinnert Venetica doch eher an The Witcher als an Action-RPGS wie Diablo oder Titan Quest, was wohl an der Eigenständigkeit des Programmes liegt.
CONTRA/BUGS:
Probleme mit der Maus-Kamera (über 1800dpi funktioniert das nicht richtig, runterdrehen wenn möglich).
Die Steuerung ist nicht genug anpassbar/träge (nach Umstellung der Maus ist mir der Mausweg zu lang).
Die Kameraführung ist in beengtem Raum teilweise unübersichtlich, die Avatarin wird "durchsichtig".
Der Musikübergang ist sehr plötzlich, das raubt Stimmung.
Boden- und Felstexturen sind sehr grob, Haustexturen flimmern auf weite Entfernung ein Wenig.
In Ausnahmefällen reagieren NPCs komisch, stecken wo fest und bewegen die Lippen beim Sprechen nicht.
Das Kampfsystem (vor Allem beim dodgen) ist eher hakelig, oft dreht sich die Avatarin einfach weg.
Ressourcenhunger des Systems (bei vergleichsweise non-high-end-Grafik).
Um Aktionen durchzuführen (Loot, Türen öffnen, etc.) muss immer die Waffe weggesteckt werden oder während der Aktion strg gedrückt werden (Danke für den Tipp hier auf Amazon).
Es gibt einen Leiterbug: Die Avatarin friert dabei ein, das Spiel muss neu gestartet werden. Langsam auf die Leitern frontal zuzugehen hilft. Langsam!
Bosskämpfe teilweise unfair (bzw. gibts oft einen "Trick"), die Foren der Spiel-HP helfen im Ernstfall.
PRO:
Sehr stimmiges und stimmungsvolles Setting und eine gute spannende Story.
Logische Quests (keine bringe mir 12 Wolfspelze, 16 Schwammerl, 10 Flusskiesel).
Haupt- und Nebenquests sind sehr schön überlegt und besser als in anderen Action-RPGs.
Hübsche und hübsch animierte Avatarin mit feschen Kleidungsstücken (sie sieht einfach sexy aus - okay).
Avatarin und NPCs zeigen Emotionen (auch grafisch dargestellt).
Allgemein gute Vertonung mit glaubhaften Sprechern.
Sehr schöne Vistas, auch wenn in der Entfernung der Detailgrad abnimmt.
Mir gefallen die versteckten Bereiche besonders, in denen es was zu finden gibt (Forscherdrang).
Interessante Gegner (keine Ratten, Orcs, Blutelfen *gg*).
Teilweise sehr gute, oft gute, manchmal weniger gute (siehe Contras) Grafik.
Persönlich möchte ich noch das Venedig-Setting hervorheben, dass mit eindrucksvollen Bauwerken glänzt.
Drei Schwierigkeitsgrade.
RPG-Elemente sind ausreichend, das Spiel wirkt aber nicht überladen (Skilltree, Micromanagent,...)
Relativ "realistische" Umgebung. Man sucht Erze, Pilze, Wundsalbe statt "mittelkleiner roter Heiltrank".
...hab ich schon gesagt dass sie sexy ist? ;-)
Bei mir traten (bis auf das Mausproblem) bisher keine Systembedingten Probleme auf. Die Grafik ist auf Hoch spielbar, bei Anti-Aliasing (auch schon bei 2x2) ist das Spiel mit meinem System allerdings unspielbar. Leute ohne high-end-Grafikkarten, so wie ich auch, werden da wohl Abstriche machen müssen -dann ist das Spiel aber auch mit Standard-PCs (Meiner, siehe unten, ist schon um ca. 400 EUR zu haben) flüssig spielbar. Bei 10 Ausstiegen wurde ein mal unsachgemäß geschlossen, bei Ladezeiten und selten auch während des Spiels kann es ab und an zu Leistungseinbrüchen und einem Lag kommen (einfach warten).
Noch eine Info zu meinem System: AMD Dualcore 6400, 4 GB 1066 MHz RAM, Asus GTX+ 9800, Win XP SP3, Zone-Alarm Firewall. Die gespielte Version von Venetica war 1.01 (mit offiziellem Patch der Hersteller, siehe HP), die gespielte Auflösung war 1920x1080, alle Einstellungen auf hoch, AA aus.
LG, hoffe die Rezi war hilfreich...
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
sehr sehr schönes Spiel, 6. September 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Venetica, ist für mich die große Überraschung 2009. Ein spiel, mit dem ich nicht gerechnet habe, hat mich absolut hingerissen und ich konnte nicht aufhören zu spielen, was mir extrem selten passiert.
Sehr gut:
Die Quest im allgemeinen. Kreativ, was neues auch Nebenquest in die Story eingebunden.
Die Geschichte. endlich wird mal wieder eine spannende und innovative Geschichte erzählt, dich sich deutlich vom Fantasy Einheitsbrei abhebt.
Das Balancing: egal ob Profi oder Anfänger... dank der 3 Schwierigkeitsgrade für jeden zu schaffen
Das Kampfsystem. endlich mal mehr als stumpfes totklicken, wie in Diablo oder Divinity 2
Der Tod ist nicht das Ende, sonder oft verschafft es einem eine bessere Ausgangssituation
Knackige, kreative Bossgegner. Die richtige Taktik führt zum erfolg
Feine Karte und Komforfunktion zum erledigen der Quest
hatte keinen Absturz im Spiel
Die Spielzeit von etwa 30/35 stunden
Gut:
Die Grafik. Nicht perfekt aber sehr stimmig trägt hervorragend die Atmosphäre des Spiels.
Fantastische Gesichtsanimationen. Man erkennt immer die Stimmung des Gegenübers
Die Steuerung ist eingängig, aber manchmal etwas träge.
Schlecht:
leider die Bugs. Regelmäßig funktionieren teile des Spiels nicht so wie sie sollen. (Figur friert ein, Sachen lassen sich nicht zerstören, Clipping Fehler) lassen sich aber immer durch einen kompletten Neustart des Spiels beheben.
Kein quicksave: dies nervt wirklich, da man zum Speichern immer aus dem Spielfluss gerissen wird.
manchmal bricht unerklärlicher weise die Leistung ein.
Viele Klongesichter
Fazit:
Mir persönlich hat es gut gefallen, das Venetica sehr linear ablief. So blieb alles immer sehr übersichtlich. Den punkt abzug, gibt es wegen den Bugs.
kleiner Tipp (Achtung Mini Spoiler):
halten sie sich sobald sie im Bezirk sind 20 Fertigkeitspunkte zurück, bis sie einen Lehrer für Nekromantie finden und investieren sie diese in den Zauber Blutdurst oder so ähnlich. Dies müssen sie dringend machen, da sie sonst nicht den äußeren Bezirk verlassen können. Ich hatte alle FP verbraucht und mußte noch mal einen alten Spielstand laden. das war etwas ärgerlich.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Action-RPG mit einigen technischen Mängeln, 9. September 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Venetica weiß mit einer interessanten, gut inszenierten Story zu faszinieren. Spielerisch erinnert das Spiel an The Witcher, allerdings haben die Entscheidungen des Spielers deutlich geringere Auswirkungen auf den Spielverlauf als bei The Witcher. Auch das Kampf- und Charaktersystem ist ähnlich, die Kämpfe fühlen sich aber etwas "runder" und flüssiger an.
Grafisch gesehen ist das Spiel schön in Szene gesetzt, die Grafik ist allerdings technisch schon etwas angestaubt. Vom Stil her ist die Grafik irgendwo zwischen The Witcher und Drakensang angesiedelt, allerdings sieht das Spiel schlechter aus die die beiden gennanten Titel. Ausnahme bilden hier die Animationen, die bei Venetica generell sehr gut gelungen sind. Bei Musik und Sound gibt es Standardkost - kompetent, aber wenig Aufsehen erregend. Die Synchronsprecher sind jedoch (meist) ausgezeichnet.
Ärgerlich sind die technischen Unzulänglichkeiten. Bei den Texturen wurde auf Mip-Mapping verzeichtet, d.h. die Texturen flimmern auf mittlere und weite Distanz sehr, sehr stark. An einigen Ecken haben die Entwickler auch einfach schlampig gearbeitet. Scarlett greift beim Leiternsteigen zielsicher zwischen die Sprossen, an manchen Ecken gibts Löcher in der Landschaft, an einigen Stellen sind falsche Texture zu finden und oftmals wurden die Texturen nicht richtig aneinander angepasst und man sieht hässliche Schnittkanten dort, wo Texturen aufeinandertreffen. Manchmal werden beim Benutzen einer Tür die Animationen falschrum angespielt, es gibt vereinzelte Clipping-Fehler usw. Diese Mängel kommen alle vor, sind aber nicht schwerwiegend genug, um dem Spielspaß Abbruch zu tun.
Viel schwerer wiegt da die miese Performance des Spiels, auch nach Patch 1.01. Besonders unter Verwendung von Anti-Alasing ist die Performance in vielen Bereichen des Spiels absolut indiskutabel. Es bleibt zwar immer im spielbaren Bereich, mehr aber auch nicht. Daneben gibt es mindestens 2 Schwerwiegende Bugs, die das weiterkommen im Spiel verhindern. Allerdings lassen die sich folgendermaßen umgehen:
- den Alten Tempel im Außenbezirk nicht Nachts betreten
- wenn man den Händler vor dem Persischen Handelshaus retten soll, muß man die Leichen der Assassinen manuell, und nicht mit STRG-Click, plündern
Daneben gibt es noch ein paar kleinere Scriptingfehler, die aber nicht wirklich erwähnenswert sind. Ein bisschen mehr Abwechslung bei den NPCs und Monstern, sowie mehr Waffen und Rüstungern währen allerdings nicht verkehrt gewesen.
Trotz der technischen Schattenseiten macht Venetica einfach Spaß. Die Story ist gut inszeniert, die Protagonistin ist ein Sympahtieträger und die Quests und Kämpfe sind allesamt unterhaltsam. Das Spiel packt einen ab der erste Minuten und lässt einen nicht mehr los. Deshalb gibts von mir, trotz der Mängel, 4 Sterne.
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2115|R2AXP68B6WXPEZ;2115|R2QEHFM9OMGSMT;2115|RN9EWGNU480IH;
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