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Der dritte Mann. Roman Taschenbuch – 1. Juli 1994

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: dtv; Auflage: Lizenzausgabe (1. Juli 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423118946
  • ISBN-13: 978-3423118941
  • Originaltitel: The Third Man
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 1,2 x 19,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 191.992 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der dritte Mann
OT The third Man OA 1950 DE 1951Form Erzählung Epoche Moderne
Graham Greenes Erzählung um den gutgläubigen Rollo Martins und seinen kriminellen Jugendfreund Harry Lime war als Vorlage für ein Filmskript ursprünglich »nicht geschrieben, um gelesen, sondern um gesehen zu werden«, wie der Autor selbst im Vorwort berichtet.
Inhalt: Handlungsort der Erzählung ist das von den Siegermächten besetzte, winterliche Wien. Der Engländer Rollo Martins erhält von seinem Schulfreund Harry Lime die Einladung, einen Artikel über das von ihm vertretene Internationale Flüchtlingsamt in Wien zu verfassen. Dort eingetroffen, sucht Martins das Haus seines Freundes auf und erfährt, dass Lime wenige Tage zuvor von einem Auto erfasst und getötet wurde. Auf der Beerdigungsfeier lernt Martins mit dem Polizeioffizier Calloway den Ich-Erzähler der Geschichte kennen. Als Calloway ihm eröffnet, dass Lime ein gewissenloser Schwarzmarktschieber gewesen sei, weist Martins, der Lime seit der gemeinsamen Schulzeit wie einen Helden verehrt, die Anschuldigungen als Verleumdung zurück.
Fest entschlossen, Harrys Unschuld zu beweisen, bemüht er sich zunächst darum, die Hintergründe des tödlichen Unfalls zu klären. Sein Verdacht, Harry sei das Opfer eines Komplotts gewesen, scheint sich anfangs zu bestätigen. Wie sich herausstellt, waren alle bei dem Unfall anwesenden Personen mit Lime bekannt gewesen. Rätselhaft bleibt jedoch vor allem, um wen es sich bei dem geheimnisvollen »dritten Mann« handeln könnte, den ein Augenzeuge bei der Leiche Harry Limes gesehen haben will, den er aber in seiner Aussage vor der Polizei nicht erwähnt hat.
Noch am selben Abend nach seiner Unterredung mit Martins wird dieser Zeuge ermordet, und Martins erkennt, in welche Gefahr er sich mit seinen Nachforschungen gebracht hat. Calloway, dem er die Ergebnisse seiner Recherchen unterbreitet, gelingt es schließlich, ihm anhand seines Beweismaterials die Beteiligung Harry Limes am Schwarzmarkthandel mit verdünntem Penicillin glaubhaft zu machen. Als ihm klar wird, dass sein bewunderter Freund für zahlreiche Todesfälle verantwortlich ist, bricht für Martins eine Welt zusammen.
Er sucht Harrys Geliebte, die Schauspielerin Anna Schmidt auf, um sie über Harrys Machenschaften in Kenntnis zu setzen. Beim Verlassen ihres Hauses sieht er im Dunkel die Gestalt eines Mannes, in dem er Lime wiederzuerkennen glaubt. Calloway, dem er von der Begegnung erzählt und der nun ebenfalls an Harrys Unfalltod zu zweifeln beginnt, fordert Martins auf, sich als Lockvogel für eine Verhaftung zur Verfügung zu stellen, doch Martins lehnt ab.
Beim Riesenrad im Prater kommt es zu einem geheimen Treffen zwischen Rollo Martins und Harry Lime. Harry, der sich der unbedingten Loyalität seines Freundes noch immer sicher sein zu können glaubt, gesteht freimütig seine Vergehen und bietet Martins eine Beteiligung an seinen Geschäften an. Harry wird in eine Falle gelockt, kann jedoch kurz vor seiner Ergreifung noch einmal entkommen. Seine Flucht führt ihn und seine Verfolger durch die Kanalisation von Wien. In der dramatischen Schlussszene dieser Verfolgungsjagd ist es Rollo Martins selbst, der dem bereits verletzten Freund den Todesschuss versetzt.
Wirkung: Insbesondere durch die Verfilmung des Drehbuchs durch Carol Reed (1906–76) im Jahr 1949 mit Orson Welles (1915–85) und Joseph Cotten (1905–94) in den Hauptrollen wurde Der dritte Mann zum bekanntesten Werk von Greene. B. S.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhampstead, Hertfordshire, geboren. Sein Großonkel war der Autor der 'Schatzinsel', Robert Louis Stevenson. Da Greene der Sohn des örtlichen Schuldirektors war, behandelten seine Mitschüler ihn als Außenseiter. Er entwickelte einen Hang zum Einzelgängertum, gegen den auch seine beiden Brüder nichts tun konnten. Nach Beendigung der Schule ging Greene nach Oxford und studierte am Balliol College Neuere Geschichte. Seine erste Anstellung war ein Redakteursposten bei der Times in London, danach fand er eine Stelle als Filmkritiker beim Spectator. Die großen Reisen, die er unternahm – u.a. nach Westafrika und Asien – wurden auch zum Fundus für seine schriftstellerische Tätigkeit. Ein entscheidender Schritt war 1934 sein Übertritt zum Katholizismus. Sein erster Roman, 'The Man Within' (1929, dt. 'Zwiespalt der Seele'), beschreibt bereits den Konflikt zwischen Gut und Böse, der im Zentrum von Graham Greenes Werk steht. Man findet ihn in den Kriminalgeschichten wie in den psychologisch ausgerichteten Romanen. Als 1940 'The Power and the Glory' (dt. 'Die Kraft und die Herrlichkeit') erschien, erhielt Greene dafür den Hawthorne-Preis. Viele halten es für sein vielleicht bestes Werk. Zweimal leitete er Verlage, Mitte der vierziger Jahre Eyre & Spottiswoode und Anfang der sechziger Jahre Bodley Head. Am 3. April 1991 starb Graham Greene in Genf. Er wurde mehrmals als heißer Kandidat für den Literatur-Nobelpreis gehandelt und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von faustino888 am 25. Juni 2010
Format: Taschenbuch
Rollo Martins und Harry Lime, die sich seit ihrer Jugend kennen, sind die Hauptfiguren eines atmosphaerisch duesteren Krimis, der im Wien der Nachkriegszeit spielt. Martins wird von Lime, den er insgeheim immer bewundert hat, nach Wien eingeladen. Dort angekommen, wird er mit dem angeblichen Tod von Lime und dessen kriminellen Machenschaften konfrontiert. Martins ist nicht bereit, die kriminellen Energien Limes anzuerkennen und in ihm den Kriminellen zu sehen, als der er von der Polizei dargestellt wird. Als Martins Zweifel an Limes Tod kommen, macht er sich auf eigene Faust auf, das Raetsel um Lime zu loesen. Am Prater kommt es schliesslich zum grossen Showdown, in dessen Verlauf Lime von Martins persoenlich getoetet wird, der sich in seiner Freundschaft und Loyalitaet zu Limes verraten fuellt. Ein Krminalroman, der durch seine Atmosphaere ueberzeugt und die Freundschaft zweier Maenner in den Mittelpunkt stellt. Leicht antiquiert wirkend angesichts dessen, was Thiller der heutigen Art mittlerweile an Informationen und Handlungen liefern.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 19. Januar 2008
Format: Taschenbuch
Das Gemecker zuerst: Graham Greenes "Dritter Mann" lohnt zweifellos das Lesen -- aber Greene hat bessere Romane geschrieben, und die sollte man lesen, bevor man in den gedruckten "Dritten Mann" reinschaut. Was den Dritten Mann angeht: Da geht man besser ins Kino.

Dass der "Dritte Mann" nicht Greenes bestes Werk ist, liegt ganz einfach daran, dass man hier keinen "richtigen" Roman liest, sondern eine besondere Form des Drehbuchs, oder besser: "'Der dritte Mann' [...] sollte nie mehr sein als das Rohmaterial zu einem Film", erklärt Greene im Vorwort.

Aber nun zum zum Buch. Ob der Rezensent nämlich das Buch tatsächlich gelesen hat, oder ob er sich bequem auf den Film bezieht, merkt man schnell: In der Filmerzählung heißen einige Figuren noch anders, haben auch z.T. eine andere Nationalität, mancher Erzählstrang verläuft *etwas* anders als im Film, und die Geschichte geht auch *etwas* anders aus... Wenn so ein bequemer Rezensent wenigstens Greenes Vorwort gelesen hätte, wäre er gewarnt gewesen, denn hier erläutert der Autor die Gründe für die Änderungen... mit anderen Worten: Die Lektüre weniger Seiten hätte so manchem Möchtegern-Belesenen die Blamage erspart.

Und nun zur Handlung, die bis auf den Schluss im Wesentlichen mit dem Film übereinstimmt:
Rollo (nicht: Holly!) Martins, englischer (!) Autor von Groschenromanen à la Zane Grey (!), wird von seinem Jugendfreund Harry Lime nach Wien eingeladen; es bestünden hier verlockende Verdienstmöglichkeiten. Der reichlich naive Martins trifft also ein im Dschungel des Nachkriegs-Wien, das ähnlich wie Berlin in vier Besatzungszonen und eine international kontrollierte Innenstadt geteilt ist.
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Von Borux am 30. Juli 2015
Format: Taschenbuch
Der britische Schriftsteller Graham Greene gilt als der Autor mit den meisten Nominierungen für den Nobelpreis, erhalten hat er ihn nie. Manchen galt er als nicht idealistisch genug oder als nicht hinreichend moralisch, Anderen als kommunismusverdächtig oder zu wenig liberal, nach seiner Konversion den Katholiken als zu ketzerisch, den Atheisten als zu katholisch, ein Individualist also, der schwer einzuordnen war. Literarisch thematisiert er, häufig in Form von Abenteuer-, Spionage- oder Kriminalgeschichten, die Problematik von Schuld, Treue und Verrat, kein Wunder, gab es in seiner bewegten Vita immerhin auch eine kurze Phase geheimdienstlicher Tätigkeit. Fast alle seine Werke sind verfilmt worden, so auch der Roman «Der dritte Mann», mit Orson Welles in der Hauptrolle einer der unsterblichen Klassiker des Spielfilms. Wobei der Zitherspieler Anton Karas mit seinem Harry-Lime-Theme eine kongeniale Filmmusik geschaffen hat, die ihrerseits lange Zeit ein Gassenhauer war, Synonym geradezu für diesen berühmten Thriller.

Im Vorwort seines Romans schreibt Green: «Der dritte Mann wurde nicht geschrieben, um gelesen, sondern um gesehen zu werden». Für das geplante Filmprojekt mit Carol Reed als Regisseur sollte er das Drehbuch schreiben, mehr als ein paar Zeilen, eine Idee, lagen aber noch nicht vor. «Es ist für mich nahezu unmöglich, ein Drehbuch zu schreiben, ohne den Stoff zunächst als Erzählung zu behandeln», lässt er uns wissen. Diesem Unvermögen also verdanken wir einen spannenden Roman, die zeitlich im Wien der Nachkriegszeit angesiedelt ist, als die Stadt sich unter dem Vier-Mächte-Status in einer politisch seltsam anmutenden Konstellation befand.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 25. Juli 2005
Format: Taschenbuch
Das Buch "Der dritte Mann" ist nicht etwa ein Buch zum Film, denn es wurde direkt als Grundlage für den Film geschrieben. Zwar ist es kein Drehbuch, aber es vermitteltt die Atmoshäre des Films besser als dies bei heutigen Büchern die als Filmvorlagen dienen oft der Fall ist. Es kommt auch nicht an die Genialität des Films ran. Dazu war die geniale Besetzung der Schauspieler und die durch die geniale Regieführung und Kulisse erzeugte Filmatmosphäre einfach zu monumental. Das Buch beinhaltet auch einige Details die ihm Film nicht so zur Geltung gekommen sind, doch es lässt einen durch und durch jede einzelne Szene noch einmal miterleben, wodurch man erst versteht wie genau das Buch in den Film umgesetzt wurde. Der größte Geniestreich, mit dem der Film in die Geschichte und Legende eingegangen ist ist die finale Verfolgungsjagd im Winer Abwassersystem. Unlängst habe ich gelesen wie schwierig es war diese Szenen zu drehen und dass die Schauspieler große Überwindung gekostet den Dreh durchzustehen, aber dafür sind sie mit ihr in die Filmgeschichte eingegangen.

Zum Inhalt:
Rollo Martins, seines Zeichens Autor von Groschenromanen, wurde von seinem Jugendfreund Harry Lime eine Einladung zuteil in das zerstörte Wien der Besatzungszeit zu kommen. Dort angekommen wird ihm die Nachricht überbracht, dass sein Freund verstorben ist. Durch einige Unstimmigkeiten zwischen dem offiziellen Bericht und den Aussagen Bekannter Harrys angeregt entschließt er sich weiterzufragen. Durch Zufall erhält er eine Möglichkeit länger in Wien zu bleiben und schlägt das Angebot des Obersts Callaway, ihn nach Hause zu schicken, zu Gunsten der Ermittlungen auf eigene Faust aus.
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