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Der dressierte Mann. Das polygame Geschlecht. Das Ende der Dressur [Taschenbuch]

Esther Vilar
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Dezember 1998

Eine schwungvolle und bissige Polemik, die noch heute zur Diskussion und zum Nachdenken herausfordert.

Auch provokante Bücher können zu Klassikern werden: Mitten in die Aufbruchsstimmung der Frauenbewegung Anfang der siebziger Jahre platzte Esther Vilar mit ihrer Streitschrift >Der dressierte Mann« und wurde zur Bestsellerautonn. Sie drehte den Emanzipationsspieß um und entlarvte ihre Geschlechtsgenossinnen als hart­gesottene Ausbeuterinnen des Mannes.

Dem »Dressierten Mann< folgten die Bücher >Das polygame Geschlecht« und >Das Ende der Dressur<, in denen sie ihre Gedanken und Beobachtungen weiter­entwickelte. Nur auf den ersten Blick scheint Esther Vilar einseitig Partei für den Mann zu ergreifen. Wogegen sie kämpfte und kämpft, sind Rollen und Klischees, sind die ach so bequemen Ar­rangements zum Vorteil des weiblichen Geschlechts, sind Manipu­lation und Domination, Unfreiheit und Versklavung im Umgang der Geschlechter miteinander. >Das Ende der Dressur< bietet eine hochaktuelle Perspektive: die grundlegende Reform unserer Ar­beitswelt durch Einführung des Eünf-Stunden-Arbeitstags - wo­durch nicht zuletzt der Mann aus seiner selbstverschuldeten Un­mündigkeit befreit werden könnte.

Die Diskussion um Mann und Frau ist heute noch längst nicht beendet; die Frauenbewegung hat zwar Terrain gewonnen, aber noch längst nicht den »neuen Mann« oder die »neue Frau« hervor­gebracht. Eine schwungvoll bissige, polemische Wortmeldung wie die von Esther Vilar vermag auch heute noch Wind in vielleicht wieder neu bornierte Köpfe zu bringen.


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Der dressierte Mann. Das polygame Geschlecht. Das Ende der Dressur + Der betörende Glanz der Dummheit
Preis für beide: EUR 27,90

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Neuaufl. (1. Dezember 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423361344
  • ISBN-13: 978-3423361347
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.029 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Esther Vilar ist Argentinierin deutscher Herkunft. Mit vielen ihrer Bücher hat sie Aufsehen erregt. Heute lebt sie hauptsächlich in Europa.

»In einem Krieg der Frauen gegen die Männer würden die Männer verlieren, weil sie die Frauen mehr lieben als umgekehrt.«


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
139 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesegenuss hoch drei - und das buchstäblich 20. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Diese 3 Bücher in einem Band zu veröffentlichen, war eine Riesenidee - denn sie gehören, wie Vilar im Vorwort auch betont, inhaltlich und von der Logik her zusammen.
Das erste der drei Bücher ("Der dressierte Mann"), in dem sie bekanntlich erstmals die These von der Unterdrückung des Mannes durch die Frau vertritt, ist das bei weitem bekannteste, aber ohne die anderen beiden ist es einfach nicht "komplett".
Nachdem Teil 1 zwar erhellend, geistreich und unterhalsam, aber stellenweise zu rüde und polemisch war, war der Zweitschlag "Das polygame Geschlecht" m. E. notwendig, um Vilars Thesen in nüchterner, wissenschaftlicherer Weise zu untermauern und auch diejenigen Leser zu erreichen, die Teil 1 fälschlicherweise für kommerziell berechnende Propaganda gehalten haben.
Teil 3 ("Das Ende der Dressur") macht konkrete Verbesserungsvorschläge (Arbeit für alle Männer und Frauen durch Arbeitszeitverkürzungen), die v. a. durch ihre Liebe zum Detail bestechen und wohl auch den letzten Leser davon überzeugen werden, dass Esther Vilar keine Demagogin ist, sondern dass ihr der Ausweg aus festgefahrenen sozialen Problemen wirklich am Herzen liegt.
Verdammt traurig ist, dass diese scharfsinnige Autorin wegen ihres Tabubruchs von der Öffentlichkeit an den Rand gedrängt worden ist und seit Jahrzehnten von den Massenmedien ignoriert wird. (Sogar ein an sich niveauvolles Magazin wie "Der Spiegel" gefiel sich jahrelang in dümmlichen Kommentaren, anstatt sich die Mühe zu machen, sich en detail mit Esther Vilars Thesen auseinander zu setzen.) Aber auch den Grund für diese Ignoranz kann man aus diesem Sammelband erfahren (genau gesagt: aus dem verblüffenden Kapitel "Öffentliche Väter - öffentliche Kinder" in Teil 2).
Und so kommt es, dass viele die Schriftstellerin leider auch heute noch ausschließlich mit "Der dressierte Mann" in Verbindung bringen und von ihren konstruktiven Ideen rein gar nichts wissen, wie der Blick in verschiedene Diskussionsforen mir immer wieder zeigt.
Ich wette, jeden halbwegs aufgeschlossenen Leser, egal ob Mann oder Frau, wird Esther Vilar in ihren Bann ziehen.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tabubruch 2. Januar 2006
Ein männlicher Autor hätte für solch ein Buch erst gar keinen Verlag gefunden. Und wäre dieses Buch nicht in diesem witzigen und geistreichen Stil geschrieben worden, Ester Vilar auch nicht. So konnte dieses Buch notfalls auch als Satire durchgehen.

Alice Schwarzer verdammte dieses Buch als frauenfeindlich und hätte es, wenn es in ihrer Macht gestanden hätte, am liebsten ganz verboten. Kritik an Frauen ist verpönt. In den Worten von Esther Vilar: "Man darf Frauen - auch und vor allem als Frau - nur hinter vorgehaltener Hand kritisieren., kann Zustimmung nur hinter geschlossenen Türen erwarten."

Dieser Satz kennzeichnet die tatsächliche Stellung der Geschlechter in unserem Land.

Ein Blick in die Stadtbücherei genügt. Während die Regale vor der weiblichen Kritik an Männern nur so überquellen, sucht man Kritik an den Frauen aus männlicher Perspektive (fast) vergebens. Wenn vielerorts von dem "erstarkenden weiblichen Selbstbewusstsein" der Frauen die Rede ist und von der "zunehmen Verunsicherung" der Männer, dann hat das eben auch damit zu tun, dass Frauen zwar öffentlich die Männer kritisieren können, aber Männer nicht öffentlich die Frauen. Esther Vilar war sich ihres Tabubruchs bewusst und wenn sie in diesem Buch von den "dummen" und ""blöden" Frauen sprach, war auch dies als bewusste gesellschaftliche Tabuverletzung zu verstehen. Die wahre Gleichberechtigung haben wir wohl erst dann erreicht, wenn Bücher wie "Der dressierte Mann" keine Rarität mehr sind.

Besonders bedenkenswert finde ich ihre Gleichsetzung der ganz gewöhnlichen Arbeitsverhältnisse mit Prostitution. Der Mann schafft an und die Hausfrau spielt den Zuhälter. Der Arbeitgeber als Bordellbetreiber und der Konsument als "Kunde". Eine solche gesellschaftskritische Sicht der Dinge sucht man bei Alice Schwarzer vergebens und so steht Esther Vilar politisch sicher auch weit links von Alice Schwarzer.

Ihr Konzept der 5-Stundengesellschaft hatte damals sogar bei Willy Brandt Beachtung gefunden . Es ist als Modell wahrer Gleichberechtigung und Emanzipation sicher auch heute noch von großem Interesse.
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58 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Zwischen "viel zu krass", "viel zu polemisch", "viel zu nüchtern" und "ist längst nicht mehr so" (der dressierte Mann: 1971 !) schieben sich beim Lesen doch immer wieder begeisterte "YES!" in die Gedankengänge. Es bereitet, wenn man als Frau etwas Selbstreflektion betreibt und eine gute Beobachtungsgabe hat oder als Mann gerade mal wieder die Schnauze voll, diebische Freude, es macht Hoffnung, und Lust, das Buch zu verschenken: in erster Linie an vernünftige Männer, weil wir Frauen uns ja nicht so einfach ändern wollen. Fazit: Eine echte Feministin muss sich auf die Seite der Männer schlagen - und dieses Buch mit Humor nehmen können. Nach Sabine Reichel's "Frustriert, halbiert und atemlos" das beste Emanzipationsbuch überhaupt... enjoy it.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Super Buch, aber ich bin kein Schriftsteller, das ich viele...
Habe schnell in Amazon das richtige Buch gefunden.
Passt mir persöhnlich sehr gut ins Konzept.
Sonst nichts weiter zu beanstanden.
Vor 2 Monaten von Martin Körner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen interesant....
buch wurde mir empfohlen. kannte es nicht. ist sehr spannend und interessant. schön, daß vor so vielen jahren eine frau schon so dachte............. bewundernswert
Vor 3 Monaten von sabine andres veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meine wahre Liebe
Esther Vilar - Meine wahre Liebe; Diese Frau ist meine wahre Liebe. Sie führte aus dem Nebel meiner Illusionen und brachte mich in die reale Welt. -oceangleam-
Vor 4 Monaten von oceangleam veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Endlich das Motiv gefunden
Nachdem ich viele Jahre versucht habe irgendetwas in der Beziehungsdynamik zu verstehen, zum Teil die Tricks und Kniffe auch durchschaut habe ist dieses das erste Buch was die... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von M. Meding veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein sehr wichtiges Buch
Es ist schon über ein Jahr her, daß ich dieses Buch gelesen habe. Und es hat mich tief erschüttert. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Julia M. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen GROSSARTIG!!! Ein Augenöffner.
Warum dieses Buch?
Es hat viele Gründe,der wichtigste ist unteranderem dass man sich viel erspart wenn man mit geöffneten Augen
durchs Leben geht. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Peter123 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Die Gradwanderung zwischen bedenkenswert und bedenklich
Zunächst: LEIDER ist dieser Sammelband vom Verlag nicht gut aufbereitet - keine Erscheinungsjahre, keine Informationen zur Rezeption der 3 Bücher, keine Erkärung,... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Da capo! veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen So aktuell wie nie zuvor.
Angesichts jahrzehntelanger Feminismus- und Gender-Gehirnwäsche durch Politik und Massenmedien sind die Geburtenraten in Deutschland mittlerweile auf so niedrigem Niveau wie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2010 von calimaro
4.0 von 5 Sternen Gewagt, aber gelungen!
Die Übertreibungen in dem Buch muß jedermann bzw. jedefrau selbst nachlesen. Anregend ist es allemal, und die Grundidee (für mich) ist unbedingt zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2010 von Paula P.
5.0 von 5 Sternen Sozialpsychologie der Geschlechter
Esther Vilar wurde Anfang der 70er Jahre, sozusagen auf dem Höhepunkt der emanzipierten Frau, an welchem mancher Emanzipationsgegner erhebliche Zweifel anmeldete, geradezu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2010 von jury
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