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Der dressierte Mann. Das polygame Geschlecht. Das Ende der Dressur
 
 
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Der dressierte Mann. Das polygame Geschlecht. Das Ende der Dressur [Taschenbuch]

Esther Vilar
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Neuaufl. (1. Dezember 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423361344
  • ISBN-13: 978-3423361347
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.863 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine schwungvolle und bissige Polemik, die noch heute zur Diskussion und zum Nachdenken herausfordert.

Auch provokante Bücher können zu Klassikern werden: Mitten in die Aufbruchsstimmung der Frauenbewegung Anfang der siebziger Jahre platzte Esther Vilar mit ihrer Streitschrift »Der dressierte Mann« und wurde zur Bestsellerautonn. Sie drehte den Emanzipationsspieß um und entlarvte ihre Geschlechtsgenossinnen als hartgesottene Ausbeuterinnen des Mannes.

Dem »Dressierten Mann« folgten die Bücher »Das polygame Geschlecht« und »Das Ende der Dressur«, in denen sie ihre Gedanken und Beobachtungen weiterentwickelte. Nur auf den ersten Blick scheint Esther Vilar einseitig Partei für den Mann zu ergreifen. Wogegen sie kämpfte und kämpft, sind Rollen und Klischees, sind die ach so bequemen Arrangements zum Vorteil des weiblichen Geschlechts, sind Manipulation und Domination, Unfreiheit und Versklavung im Umgang der Geschlechter miteinander. »Das Ende der Dressur« bietet eine hochaktuelle Perspektive: die grundlegende Reform unserer Arbeitswelt durch Einführung des Eünf-Stunden-Arbeitstags - wodurch nicht zuletzt der Mann aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit befreit werden könnte.

Die Diskussion um Mann und Frau ist heute noch längst nicht beendet; die Frauenbewegung hat zwar Terrain gewonnen, aber noch längst nicht den »neuen Mann« oder die »neue Frau« hervorgebracht. Eine schwungvoll bissige, polemische Wortmeldung wie die von Esther Vilar vermag auch heute noch Wind in vielleicht wieder neu bornierte Köpfe zu bringen.

Über den Autor

Esther Vilar ist Argentinierin deutscher Herkunft. Mit vielen ihrer Bücher hat sie Aufsehen erregt. Heute lebt sie hauptsächlich in Europa.

»In einem Krieg der Frauen gegen die Männer würden die Männer verlieren, weil sie die Frauen mehr lieben als umgekehrt.«


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
122 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Diese 3 Bücher in einem Band zu veröffentlichen, war eine Riesenidee - denn sie gehören, wie Vilar im Vorwort auch betont, inhaltlich und von der Logik her zusammen.
Das erste der drei Bücher ("Der dressierte Mann"), in dem sie bekanntlich erstmals die These von der Unterdrückung des Mannes durch die Frau vertritt, ist das bei weitem bekannteste, aber ohne die anderen beiden ist es einfach nicht "komplett".
Nachdem Teil 1 zwar erhellend, geistreich und unterhalsam, aber stellenweise zu rüde und polemisch war, war der Zweitschlag "Das polygame Geschlecht" m. E. notwendig, um Vilars Thesen in nüchterner, wissenschaftlicherer Weise zu untermauern und auch diejenigen Leser zu erreichen, die Teil 1 fälschlicherweise für kommerziell berechnende Propaganda gehalten haben.
Teil 3 ("Das Ende der Dressur") macht konkrete Verbesserungsvorschläge (Arbeit für alle Männer und Frauen durch Arbeitszeitverkürzungen), die v. a. durch ihre Liebe zum Detail bestechen und wohl auch den letzten Leser davon überzeugen werden, dass Esther Vilar keine Demagogin ist, sondern dass ihr der Ausweg aus festgefahrenen sozialen Problemen wirklich am Herzen liegt.
Verdammt traurig ist, dass diese scharfsinnige Autorin wegen ihres Tabubruchs von der Öffentlichkeit an den Rand gedrängt worden ist und seit Jahrzehnten von den Massenmedien ignoriert wird. (Sogar ein an sich niveauvolles Magazin wie "Der Spiegel" gefiel sich jahrelang in dümmlichen Kommentaren, anstatt sich die Mühe zu machen, sich en detail mit Esther Vilars Thesen auseinander zu setzen.) Aber auch den Grund für diese Ignoranz kann man aus diesem Sammelband erfahren (genau gesagt: aus dem verblüffenden Kapitel "Öffentliche Väter - öffentliche Kinder" in Teil 2).
Und so kommt es, dass viele die Schriftstellerin leider auch heute noch ausschließlich mit "Der dressierte Mann" in Verbindung bringen und von ihren konstruktiven Ideen rein gar nichts wissen, wie der Blick in verschiedene Diskussionsforen mir immer wieder zeigt.
Ich wette, jeden halbwegs aufgeschlossenen Leser, egal ob Mann oder Frau, wird Esther Vilar in ihren Bann ziehen.
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50 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Esther Vilar hat den Emanzipations-Spieß umgedreht: Herr im Haus ist die Frau. Sie dressiert den Mann mit heimtückischen Tricks zum unterwürfigen Sklaven und schickt ihn dann zum Geldverdienen hinaus ins feindliche Leben. „Als Gegenleistung“ stellt sie ihm „ihre Vagina in bestimmten Intervallen zur Verfügung“. So schwungvoll bissig, doch nicht ganz ohne Charme, löst Esther Vilar das Uralt-Rätsel um den Mythos Frau und entlarvt ihre Geschlechtsgenossinnen als hartgesottene Ausbeuterinnen, die allein aus ihrer Anatomie gehörig Kapital schlagen. Ein brillant geschriebenes, lustiges, provozierendes Buch. Esther Vilar reizt in vielen ihrer ketzerischen Gedanken zum Widerspruch. Aber ehrlich – ja, ehrlich kann man ihr nicht widersprechen. Man nennt sie den „Karl Marx der Männer“. Den Männern zugeflüstert: was die Vilar vom Verhältnis der Frauen untereinander schreibt, ist unbedingt lesenswert. Die erste Männerrechtlerin der literarischen Szene. Mit Wagnermusik hat die Vilar gemeinsam: der Zuhörer kann sich ihr gegenüber nur mit Not neutral verhalten. Entweder ist er für oder gegen sie. Angesteckt vom Zorn der Autorin, kann der Leser bei der Lektüre lediglich zum Vilaristen oder zum erklärten Feind werden. Wenn es noch Leute gäbe, die zum Vergnügen lesen, müsste dieses Buch ein Bestseller sein!
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45 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Zwischen "viel zu krass", "viel zu polemisch", "viel zu nüchtern" und "ist längst nicht mehr so" (der dressierte Mann: 1971 !) schieben sich beim Lesen doch immer wieder begeisterte "YES!" in die Gedankengänge. Es bereitet, wenn man als Frau etwas Selbstreflektion betreibt und eine gute Beobachtungsgabe hat oder als Mann gerade mal wieder die Schnauze voll, diebische Freude, es macht Hoffnung, und Lust, das Buch zu verschenken: in erster Linie an vernünftige Männer, weil wir Frauen uns ja nicht so einfach ändern wollen. Fazit: Eine echte Feministin muss sich auf die Seite der Männer schlagen - und dieses Buch mit Humor nehmen können. Nach Sabine Reichel's "Frustriert, halbiert und atemlos" das beste Emanzipationsbuch überhaupt... enjoy it.
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Vor 4 Monaten von Peter123 veröffentlicht
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»In einem Krieg der Frauen gegen die Männer würden die Männer verlieren, weil sie die Frauen mehr lieben als umgekehrt. Lesen Sie weiter...
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