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Der dreizehnte Stamm. Das Reich der Khasaren und sein Erbe
 
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Der dreizehnte Stamm. Das Reich der Khasaren und sein Erbe [Gebundene Ausgabe]

Arthur Koestler
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Herrsching, Manfred Pawlak Vlg., (1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3881998780
  • ISBN-13: 978-3881998789
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 261.949 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neue Thesen zum Judentum 30. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Arthur Köstler geht davon aus, daß das sog. Ostjudentum nicht von den historischen Juden aus dem alten Testament abstammt sondern vom einem ehemals mächtigen Turkvolk, den Khasaren. Die Khasaren wandten sich im 8. oder 9. Jahrhundert dem Judenzum zu, weil sie sich weder dem Christenzum noch den Moslems unterwerfen wollten und so unabhängig bleiben konnten. Nach dem Niedergang des Reiches der Khasaren wurde dieser Stamm nach Westen gedrängt und blieb in Polen seßhaft.
Köstler begründet seine Aussagen mit der Kleidung der Juden und ihrer Sprache, dem jiddischen. Und natürlich auch Anhand historischer Quellen.
Ein fesseldes und doch gut zu lesendes Buch, mit der der Rassewahn nicht nur der Nazis ad absurdum geführt wird. Auch Sarazins "jüdisches Gen" wird damit der Lächerlichkeit preisgegeben und entlarvt diesen Herrn als Dummkopf. Denn wenn das Ostjudentum von einem Turkvolk abstammt, sind zumindest große Teile der auf der Welt lebenden Juden keine Semiten.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Khasaren haben bei vielen Spielen der Weltgeschichte mitgemischt........
(Arthur Koestler)

Zur gleichen Zeit als im 8. Jahrhundert ein islamisches Invasionsheer bei Tours und Portiers von Karl Martell zurückgeschlagen, und damit die Islamisierung Europas verhindert wird, kommt es an der östlichen Peripherie des Kontinents zu einer Sensation von gleichfalls weltgeschichtlicher Bedeutung. Nördlich des Kaukasus, zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer verwirft der turkstämmige "Kagan" Bulan die schamanische Religion seiner Väter und führt in seinem Khanat (Khasarien) das Judentum als Staatsreligion ein. Durch diesen Schritt kann sich Khasarien als unabhängige Macht neben dem christlichen Byzanz, mit dem es jedoch in Freundschaft verbunden ist, etablieren und eine weitere nördliche Expansion des Damaszener Kalifats stoppen.

Aus der Mitte des 10. Jahrhunderts stammt die sogenannte "Khasaren-Korrespondenz" zwischen dem Kagan (Großkhan) Joseph und dem sephardischen Wesir des omajadischen Kalifats von Cordoba. In hebräischer Schrift, deren sich das Khasarische bediente, berichtet Joseph von der legendären Herkunft seines Volkes, das nicht von Noah's Sohn Sem, sondern von dessen Bruder Japhet, über dessen Enkel Torgarma (Ahnherr aller Turkstämme) und wiederum dessen 7. Sohnes Khasar abstamme.

Das kosmopolitische Khasarenreich konnte seine Unabhängkeit gegen die beiden damaligen theokratischen Weltmächte Byzanz und Bagdad verteidigen. Das Khanat prosperierte durch Tributzahlungen, sowie Transferzölle und vermittelte den halbbarbarischen Völkern Osteuropas die persische und byzantinische Kunst. Erst der Aufstieg des Warägerreiches der Rus, der mit dem khasarischen Verlust Kiews (862) beginnen sollte, sich über Razzien und die Zerstörung der Hauptstadt Khasariens, Itlis, fortsetzte (965) und schließlich mit der Annahme des orthodoxen Christentums durch die mittlerweile mit den Slawen zu "Russen" verschmolzenen einstigen Nordleute gekrönt wurde, führte zum Niedergang Khasariens und zu einer Auswanderung seiner jüdischen Gemeinden in Richtung Westen.......

Das im englischen Original erstmals 1979 erschienene, einzigartige Buch erläutert die Hintergründe eines singulären historischen Ereignisses, das einen größeren Einfluss auf die jüdische Geschichte ausübte, als allgemein angenommen wird. Neben der Geschichte der den Khasaren verwandten und benachbarten Völker, wie Ogusen, Kabaren, Magyaren (Ungarn), Bulgaren, Petschenegen usw., werden auch verschiedene Theorien zur Entstehung der Jiddischen Sprache vorgestellt. "Der 13. Stamm" ist eine Rarität und ein echter Leckerbissen für alle an Religionsgeschichte und dem Judentum interessierten Lesern. Demjenigen, dem dieser Klassiker, der uneingeschränkt mit 5 Amazonsternen zu bewerten ist, angeboten wird, sollte ihn sofort kaufen.

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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Khasaren haben bei vielen Spielen der Weltgeschichte mitgemischt........
(Arthur Koestler)

Zur gleichen Zeit als im 8. Jahrhundert ein islamisches Invasionsheer bei Tours und Portiers von Karl Martell zurückgeschlagen, und damit die Islamisierung Europas verhindert wird, kommt es an der östlichen Peripherie des Kontinents zu einer Sensation von gleichfalls weltgeschichtlicher Bedeutung. Nördlich des Kaukasus, zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer verwirft der turkstämmige "Kagan" Bulan die schamanische Religion seiner Väter und führt in seinem Khanat (Khasarien) das Judentum als Staatsreligion ein. Durch diesen Schritt kann sich Khasarien als unabhängige Macht neben dem christlichen Byzanz, mit dem es jedoch in Freundschaft verbunden ist, etablieren und eine weitere nördliche Expansion des Damaszener Kalifats stoppen.

Aus der Mitte des 10. Jahrhunderts stammt die sogenannte "Khasaren-Korrespondenz" zwischen dem Kagan (Großkhan) Joseph und dem sephardischen Wesir des omajadischen Kalifats von Cordoba. In hebräischer Schrift, deren sich das Khasarische bediente, berichtet Joseph von der legendären Herkunft seines Volkes, das nicht von Noah's Sohn Sem, sondern von dessen Bruder Japhet, über dessen Enkel Torgarma (Ahnherr aller Turkstämme) und wiederum dessen 7. Sohnes Khasar abstamme. Das kosmopolitische Khasarenreich konnte seine Unabhängkeit gegen die beiden damaligen theokratischen Weltmächte Byzanz und Bagdad verteidigen. Das Khanat prosperierte durch Tributzahlungen, sowie Transferzölle und vermittelte den halbbarbarischen Völkern Osteuropas die persische und byzantinische Kunst. Erst der Aufstieg des Warägerreiches der Rus, der mit dem khasarischen Verlust Kiews (862) beginnen sollte, sich über Razzien und die Zerstörung der Hauptstadt Khasariens, Itlis, fortsetzte (965) und schließlich mit der Annahme des orthodoxen Christentums durch die mittlerweile mit den Slawen zu "Russen" verschmolzenen einstigen Nordleute gekrönt wurde, führte zum Niedergang Khasariens und zu einer Auswanderung seiner jüdischen Gemeinden in Richtung Westen.......

Das im englischen Original erstmals 1979 erschienene, einzigartige Buch erläutert die Hintergründe eines singulären historischen Ereignisses, das einen größeren Einfluss auf die jüdische Geschichte ausübte, als allgemein angenommen wird. Neben der Geschichte der den Khasaren verwandten und benachbarten Völker, wie Ogusen, Kabaren, Magyaren (Ungarn), Bulgaren, Petschenegen usw., werden auch verschiedene Theorien zur Entstehung der Jiddischen Sprache vorgestellt. "Der 13. Stamm" ist eine Rarität und ein echter Leckerbissen für alle an Religionsgeschichte und dem Judentum interessierten Lesern. Demjenigen, dem dieser Klassiker, der uneingeschränkt mit 5 Amazonsternen zu bewerten ist, angeboten wird, sollte ihn sofort kaufen.

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