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Der dreizehnte Monat
 
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Der dreizehnte Monat [Gebundene Ausgabe]

David Mitchell , Volker Oldenburg
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 2 (21. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498045040
  • ISBN-13: 978-3498045043
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 413.607 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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David Mitchell
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Drangsalierte Jugendliche machen sich unsichtbar, um die Gefahr zu verringern, dass sie entdeckt und drangsaliert werden. Stotterer machen sich unsichtbar, um die Gefahr zu verringern, dass sie dazu genötigt werden, etwas zu sagen, das sie nicht aussprechen können. Jugendliche, deren Eltern sich ständig streiten, machen sich unsichtbar, um nicht noch mehr Streit auszulösen. Der dreifach unsichtbare Junge, das ist Jason Taylor. Mit komplexen und wagemutigen Romanen wie "Chaos" und "Der Wolkenatlas" schrieb sich der 38-jährige Brite David Mitchell zum Bestsellergaranten und wichtigsten Autoren der Insel. Jetzt legt er einen halb autobiografischen, konventionell erzählten, aber nicht weniger grandiosen Kindheitsroman nach. "Der dreizehnte Monat" berichtet in 13 Kapiteln über 13 Monate im Leben des 13-jährigen Ich-Erzählers. Jason personifiziert sein Sprachproblem, nennt es Henker und kämpft gegen Wörter, die mit N oder S beginnen. Jeder gesprochene Satz muss vorher im Kopf auf Stotterfallen gecheckt werden. Doch die Suche nach Synonymen ist oft schwer, schließlich will er nicht zu geschwollen klingen und bei seinen Kumpels als schwul gelten. Zumal er dazu auch noch ein explosives Geheimnis hat: Unter dem Pseudonym Eliot Bolivar schreibt er Gedichte für die Gemeindezeitung. Im amüsant altmodischen 80er-Sprech lässt David Mitchell seinen Helden nicht nur über das erste unglückliche Verliebtsein und Streitereien mit den Eltern erzählen. Der klassische Coming-of-Age-Kanon ist ihm nicht genug. Detaillierte Beobachtungen aus der Welt zwischen Kindheit und Pubertät spiegeln Fragestellungen, die auch diejenigen verunsichern und umtreiben sollten, die meinen, sich längst im Leben eingerichtet zu haben. (cs)

Pressestimmen

"David Mitchell ist atemberaubend gut, einer der besten Erzähler seiner Generation." (NZZ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Liebevolles Buch über schwierige Zeit im Leben, 8. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Der dreizehnte Monat (Gebundene Ausgabe)
David Mitchell beschreibt ein Jahr im Leben eines 13jährigen Anfang der 80er Jahre in England. Die schwierige Zeit zwischen Kindheit und Jugend. Die persönlichen Zweifel, das erwachende Interesse am anderen Geschlecht, die jugendliche Grobheit im Umgang miteinander, das kinderverachtendes Schulwesen, familiäre Verwerfungen, die gesellschaftliche Situation - Ich-Erzähler Jason Taylor hats wahrhaftig nicht leicht, aber er schildert das Jahr ohne Selbstmitleid, genau beobachtet und für den Leser emotional und inhaltlich gut nachvollziehbar, sprachlich auch übersetzt erfrischend. David Mitchells Roman ist Selbstreflektion auch für den Leser, höchst unterhaltsam, nie larmoyant oder langweilig. Ein Buch, das man gegebenenfalls für die eigenen Kinder aufheben oder an jugendliche Leser weitergeben sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Back to the 80ies, 23. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der dreizehnte Monat (Taschenbuch)
An der Oberfläche erinnert dieses Buch an Romane wie 'Das Tagebuch des Adrian Mole'. Doch steckt viel mehr dahinter.

Im Zeitraum eines Jahres begleitet der Leser den jungen Engländer Jason durch 1982. Die Eltern haben Eheprobleme, seine große Schwester ist nicht unbedingt sein bester Freund und er selbst steht maximal dann im Mittelpunkt seiner Klasse wenn er zur Zielscheibe jener Clique wird die sich an schwächeren Mitschülern austobt. Als stotternder, Gedichte schreibender Nerd gehört er da zweifellos dazu. Zudem häufen sich die Sorgen im Herzen des jungen Jason weil er in diesem Jahr auch die Zuneigung zum schönen Geschlecht erkennt.

Unter der Oberfläche spiegelt dieses großartige Buch aber auch eine neue Epoche wieder. Vor dem Hintergrund des Falklandkrieges entwickelt sich eine neue Generation die sich aufzulehnen beginnt und 'nein' sagt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Humor und Tiefgang, 6. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der dreizehnte Monat (Gebundene Ausgabe)
Englischer Humor vom feinsten, teilweise schön schwarz, gepaart mit Tiefgang und einigen sehr poetischen Passagen - ich bin begeistert. Dazu trägt sicher auch die kongeniale Übersetzung bei. Ein Glück, denn ich würde Mitchell bei den literarischen Schwergewichten einordnen. Schon nach den ersten drei Seiten war ich voll infiziert - und etwas traurig, dass dieses Vergnügen knapp 500 Seiten später "schon" beendet war.
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