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Die dreizehnte Dame
 
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Die dreizehnte Dame [Taschenbuch]

José Carlos Somoza
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548605826
  • ISBN-13: 978-3548605821
  • Originaltitel: La dama número trece
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 432.814 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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José Carlos Somoza
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

  Salomón Rulfo hat einen Traum, und der ist nicht schön. Jede Nacht sieht er einen jungen Mann, langhaarig und leger gekleidet, wie einen Schatten in ein hochherrschaftliches Haus entschwinden. Im Haus liegen mehrere Frauen, die er nacheinander tötet. Rulfo mag sich noch so sehr dagegen sträuben, dem Morden zuzusehen, er ist dazu gezwungen. Und dann bittet ihn eine der Frauen im Traum um Rettung -- bis Rulfo plötzlich begreift, dass es die rätselhafte Villa wirklich gibt, und dass mit dem Traum nicht mehr und nicht weniger als die von ihm so geliebte Poesie sich Bahn bricht in die Realität. Und plötzlich ist der arbeitslose Literaturdozent mitten drin in einer Geschichte, in der sich alles um die Macht der Worte dreht. Und in der nicht zuletzt die ganze Welt vernichtet zu werden droht. Oder ist es etwa nur seine eigene, innere Welt, die auf dem Spiel zu stehen scheint? Und sind die geheimnisvollen Frauen tatsächlich die dreizehn Musen, wie Doktor Ballesteros, den Rulfo um Rat fragt, vermutet?

  Fast scheint es, als habe der 45-jährige Kubaner José Carlos Somoza zum Schreiben von Die dreizehnte Dame, ganz im Gegensatz zu seinem Helden am Ende des Buchs, alle Musen zur Verfügung gehabte, die ihm Inspiration haben vermitteln können: so spannend ist sein Roman -- bei aller nicht immer stimmigen Verwegenheit des Plots -- geschrieben. Spätestens seit Das Rätsel des Philosophen ist Somoza auf eine Gattung spezialisiert, die man als Mystik-Krimi bezeichnen könnte, aber dieses Etikett wird der Dreizehnten Dame nicht gerecht. Denn Somazas Buch ist spannender Thriller und faszinierendes literarisches Vexierspiel, Roman im Roman, zugleich. --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Salomón Rulfo, ein arbeitsloser Literaturdozent und leidenschaftlicher Dichter, hat Nacht für Nacht denselben beunruhigenden Albtraum. In einer Villa wird er Zeuge von drei blutrünstigen Morden. Eines der Opfer, eine Frau, bittet ihn verzweifelt um Hilfe. Als Rulfo sich keinen Rat mehr weiß, wendet er sich an den geheimnisvollen Doktor Ballesteros, und gemeinsam wollen sie dem Traum auf den Grund gehen. Doch dann muss Rulfo erkennen: Die Villa ist real, die Morde sind wirklich geschehen, und ein Literaturprofessor mit dem Fachgebiet »Die Macht der Worte« interessiert sich ebenfalls für den Fall. Letzterer vermutet hinter der Tat dreizehn Musen, deren gefährlichste Waffe die Poesie ist. Rulfo erscheint diese Theorie verwegen, doch dann passieren immer seltsamere Dinge, die Menschen und die Wirklichkeit um ihn herum beginnen sich zu verändern, werden immer bedrohlicher, und er begreift, dass er handeln, die dreizehnte Dame finden muss, bevor die Welt zugrunde geht.

Der stärkste Roman des spanischen Erfolgsautors und Gold-Dagger-Preisträgers.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von the_clairevoyant TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Seit Menschengedenken scheint ein geheimer Zirkel von "12 Damen" hinter den Versen der hohen Dichtkunst die Fäden zu ziehen. Die größten Dichter fielen den Täuschungen dieser unbeschreiblichen Wesenheiten (denn Damen sind sie nur dem Äußeren nach) zum Opfer. Gerne manifestieren sie sich als betörend schöne Frauen, um das Männerherz wild pochend in Abhängigkeit zu verstricken. Nur den begabtesten Literaten gilt ihr Interesse. Dante verfiel Beatrice, Petrarca schmachtete nach Laura, Shakespeare verging nach seiner Dark Lady. Man könnte die Zwölf auch Musen nennen, wenngleich mörderische Musen. Denn sie verwenden die zu Reim und Papier gebrachten Emotionen der großen Dichter als tödliche Waffen. Die Suche der "Damen" gilt "Machtversen", das sind Silbenfolgen von unglaublicher Kraft, kein billiger Hokuspokus, sondern Zaubersprüche der Zerstörung. Im richtigen Maß, in der richtigen Sprache intoniert machen sie untertan oder nehmen Leben. Von dieser Energie nähren die "Damen" ihre Existenz, Vers-Vampirinnen gleich.
Das "dreckige Dutzend" hat aber eine Achillesferse, nämlich die 13.Dame, das schwächste Glied in der Kette. Wer Macht über dieses an unbekanntem Ort, in einem "menschlichen Gefäß" wohnende Wesen bekommt, gefährdet die restlichen 12. Salomòn Rulfo, ein vom Schicksal gebeutelter ehemaliger Universitätsdozent für Literatur und sein Freund, der Arzt Eugenio Ballesteros, beide Witwer (ein Hinweis?), nehmen den Kampf gegen die Musen auf. Rulfos Weg wird bald von der ätherisch schönen Raquel gekreuzt, einer femme fatale wie sie in guten Büchern steht. Es ist eine wahre Lesefreude, die Drei bis Kapitel 13 zu begleiten, in dem dann "Die dreizehnte Dame" endlich enttarnt wird. Einen Abschnitt später geht es zur Sache gegen Obermuse Saga und ihren Coven. Ausgang ungewiss. Jünger der Dunklen Romantik werden von Somoza mehr als bedient.
José Carlos Somoza scheint beim Verfassen dieses Buches selbst musengeküsst worden zu sein. Die Spannung bleibt vom Anfang bis zum Ende erhalten. Detailfreudigkeit und literarisches Sachwissen lassen die Lektüre zum Genuss werden. Zwischendurch stößt man auf Genies wie Dante oder Milton und erhält vom Autor fantasievolle Alternativen über deren Wirken und Schaffen präsentiert. So müssen gute Verschwörungstheorien sein: in sich stimmig, wenngleich ein kleiner Unsicherheitsfaktor nie verloren gehen darf. Was in "Die dreizehnte Dame" störend wirkt, sind Einschübe von Blut-und-Knochen-Visionen, die in billigen Horrorfilmen besser aufgehoben wären. Dennoch tun sie dem Roman keinen Abbruch. Stilistische Ähnlichkeiten zu einem anderen spanischsprachigen Autor, Arturo Pérez-Reverte, dem Schreiber von "Der Club Dumas" (im Kino als: "Die neun Pforten" mit Johnny Depp) sind nicht von der Hand zu weisen. Plagiiert wird dennoch nicht. José Carlos Somozas "Die dreizehnte Dame" ist ein Meisterwerk und macht Lust auf mehr aus der Feder dieses Schriftstellers.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Interessanterweise trifft der Titel dieser Rezension nicht nur auf die Thematik des Buches zu, sondern auch auf das, was Somoza mit dem Leser anstellt. Selten habe ich mich beim Lesen eines Buches so gegruselt. Meines Erachtens bedingen mehrere Sachen den Grusel und die Klasse dieses Buches:
1. Der Schreibstil ist ausgezeichnet, die Wortwahl ist düster. Schauplätze werden plastisch beschrieben, das letzte Quentchen Vorstellungskraft muss und kann man dennoch selber erbringen.
2. Das schriftliche und gedankliche Hineinziehen des nächsten Handlungsstranges in den vorherigen läßt einen in permanenter Erwartung und Anspannung zurück.
3. Somoza nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, die grausigen Dinge zu beschreiben, die den Leuten von den mysteriösen Damen angetan werden. Diese Gnadenlosigkeit macht das Leid der Protagonisten umso eindeutiger, auswegsloser. Nichtsdestotrotz läßt er viele Dinge nur angedeutet, so dass viel Platz für die Vorstellung (und den Grusel) des Lesers bleibt.
4. Die Idee, die dem Buch zugrunde liegt, ist einfach großartig und sehr einfallsreich.
Den Rest müßt ihr selbst rausfinden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Zugegeben : zunächst muß man sich auf die Story einlassen (Inahltsangaben siehe meine Vorschreiber!) aber ist dies vollbracht hat man hier einen interessanten Thriller vor sich. Spannend und mit ständigem Wechsel zwischen Realität und Unwirklichkeiten, Traumwelten ... Zusätzlich hat sich der Autor noch einige stylistische Tricks einfallen lassen (einzelne, fast wir dazwischen gestreute Sätze, die in einem Erzählstrang eingeworfen werden...), um die Spannung weiter zu erhöhen. Ferner ist auch für einige Wendungen und Wirrungen gesorgt (v.a. wenn man dann weiss WER die 13te Dame eigentlich ist). Das Buch läßt auch viel Raum für Leute, die gerne interpretieren und Surreales mögen. Für Leute, die einfach nur ein spannendes Buch lesen wollen evtl zu unrealistisch und wirr...
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weiß ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Es hat mich absolut gefesselt beim lesen, daß ich es kaum beiseite legen konnte, aber am Ende hatte ich das Gefühl,... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Monika veröffentlicht
Düster-Spannend-Schön
Dieses Buch habe ich verschlungen.
Schreckliche Albträume plagen den Helden Rulfo und verfolgen ihn, bis er sich von ihnen leiten lässt und dabei auf die... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von A. Linke veröffentlicht
Anstrengend......
"Die dreizehnte Dame" beginnt vielversprechend und zieht sich dann ewig in die Länge. Ich kann also mit vielen Rezensenten, die von einem "Meisterwerk" und nicht enden... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Benjamin Bremer veröffentlicht
Gute Idee, schlechte Ausführung
Was für ein tolles Konzept: Die Musen verstorbener Poeten sind eigentlich unsterbliche Hexen, deren Macht auf der poetischen Kraft der Verse beruht, die sie bei Ihren "Opfern"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2009 von Hartwig
Unnötig brutal und eklig
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Am 29. Januar 2006 veröffentlicht
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Veröffentlicht am 10. Dezember 2004 von "kaddy002"
Ein spannender Thriller, der ein kleines bisschen enttäusch
J. C. Somoza hat einen Thriller geschrieben, der Träume und Realität geschickt vermischt, eine sehr spannende Handlung hat, aber trotzdem ein leichtes Gefühl der... Lesen Sie weiter...
Am 27. November 2004 veröffentlicht
an der grenze zum unerträglichen
beinah ist es so, als wäre ein alptraum zur realität geworden. oder ist es gar so? was ist der sinn der poesie, was ist ihre kraft, worin liegt die macht der worte? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2004 von "odi-nfe"
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