Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ohne Worte, 20. November 2009
Ja....ich bin Fan, und das seit Anfang. Aber ich habe mir geschworen, mich trotzdem kritisch mit dem Album auseinanderzusetzen.....und bin kläglich gescheitert.
Also, wer eine sachliche Rezension erwartet, sollte hier besser nicht weiterlesen.
Man kann dieses Album in keinster Weise mit Plan A vergleichen. Mit solch einer Qualität hätte selbst ich als Fan nicht gerechnet, obwohl ich mir sicher war, dass es mir gefallen wird. Aber, dass es so gut ist, hat mich wirklich überrascht.
Es ist nicht ein Titel dabei, den ich beim Hören überspringen würde.
Notizen - wieso wurde hier ein Lied über mich geschrieben? (ohne Zettel geht gar nichts)
Nicht allein - 1000 x in Dauerschleife gehört, herrlich eingängig, positiv, macht gute Laune.
Starschnitt - hat mir von den Hörproben am wenigsten gefallen, aber mittlerweile habe ich es live hören dürfen, und es geht ab wie ein rosa Moped. Und ist nun eines meiner Lieblingslieder auf dem Album.
Where did your love go wrong - muss sich hinter der internationalen Konkurenz nicht verstecken. Toller Song.
Zehn Meter Brett - einfach ein toller Text
Uhr ohne Stunden - Lieblingslied 1, konnte ich schon live erleben, wahnsinnig schön.
Alles was nicht existiert - 1000 mal gehört, auch schon in der "Erprobungsphase"
Ein Abgehsong, der auf Konzerten nicht fehlen darf, aber auch in der Studioversion klasse rüberkommt.
Cocoon - Lieblingslied 2. Als ich den zum ersten Mal hörte, dachte ich nur:
Bon Jovi kann einpacken. Das Lied gehört ins Radio und in die Charts, und zwar ganz nach oben.
Schnee von gestern - toller Text.
Stückchen Ewigkeit - Lieblingslied 3, gibt genau das Gefühl wieder, das man vom Konzert mit nach Hause nimmt. Diese Gedankenleserei in den Fan-Köpfen ist mir langsam unheimlich ;-)
Walking with you - Lieblingslied 4. Ich habe es noch nie erlebt, dass mir ein Song eine Gänsehaut nach der anderen den Rücken runterjagt. Wirklich atemraubend!!!
Winterkinder - ich hatte so gehofft, dass dieser Song irgendwann mal auf CD gebannt wird....und wurde erhört. Danke dafür allen, die das entschieden und ermöglicht haben.
Zwykla milosc - Lieblingslied 5, und das, obwohl ich nicht ein Wort verstehe.
Alleine die Sprache gesungen mit dieser Stimme, die Melodie, die Instrumentierung, da passt einfach alles.
Jetzt habt ihr meine unsachliche Meinung zu dem Album.
Vielleicht hilft es irgendjemandem bei der Kaufentscheidung.
Auf alle Fälle sollten auch Nicht-Fans ruhig mal reinhören, denn das Album ist derart facettenreich, dass eigentlich für jeden etwas dabei ist, und über die Stimme muss man nichts mehr sagen, ohne Worte.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Weg ist das Ziel, 21. November 2009
Beharrlich hat Thomas Godoj einen Fuß vor den anderen gesetzt, hat sich durch vorgefertigte Mainstream-Stücke wie "Love is you" und "It's beautiful" gekämpft und Stückchen für Stückchen mehr von sich selbst in sein Schaffen einfließen lassen. Es gibt eben zwei Kategorien Casting-Gewinner: Diejenigen, die meinen, ein bisschen Rampenlicht und viel Promotion mit Hintergrundgeschichten reichen aus, um eine Karriere in Gang zu bringen. Und die anderen, sehr seltenen, die vorher schon wussten, dass eine Show nur eine Show ist und man diese höchstens als Plattform nutzen kann. Thomas Godoj gehört definitiv in die zweite Kategorie - das hat er mit "Richtung G" bewiesen.
"Richtung G" - der Titel hört sich nach einem Kompromiss an zwischen der RTL-Vergangenheit und dem, was Godoj wirklich machen möchte. Seine Anhänger waren gewarnt - das kann noch nicht der "echte" Thomas sein, der auf der Scheibe drauf ist. Weit gefehlt. Das Album ist authentisch, ehrlich und trägt eindeutig die Handschrift des Sängers himself. Überraschend ist lediglich, dass der Recklinghäuser mit der großen Vorliebe für harte Riffs relativ sanft daherkommt - so richtig harte Töne finden sich eigentlich nur beim Frustkiller "Alles, was nicht existiert". Das ist aber überhaupt kein Manko. Im Gegenteil: Godoj schafft es, den schmalen Grat zwischen "mainstreamtauglich" und "individuell" absolut schwindelfrei zu meistern.
Dabei gehört die erste Single-Auskopplung "Nicht allein" sicher nicht zu den Top-Stücken der CD. "Schnee von gestern", eine lakonische Abrechnung mit der Vergangenheit, ist vom Arrangement und Text her wesentlich stärker. Absolute Chartqualitäten bieten "Ein Stückchen Ewigkeit" - gute Laune garantiert! - und vor allem die Power-Rock-Ballade "Uhr ohne Stunden". Diese könnte sich durchaus zum Mega-Hit mausern, wenn sie die Chance einer Auskopplung und ordentlichen Vermarktung bekommt. Niemals driftet Thomas Godoj in seichte Gewässer ab, während er "Richtung G" über den Ozean der Musikalität schippert. "Winterkinder", ein Stück aus längst vergangenen Zeiten, zeigt, dass er auch heikle Themen nicht scheut, sondern anpackt.
Und mit einer polnischen Ballade zeigt er, dass er auch seine Wurzeln nicht vergessen hat. Nicht so richtig harmonisch fügen sich die drei englischen Songs in das Album ein. Während "Cocoon" durch einen schönen Text besticht und Fans leichter Balladen glücklich machen dürfte, rockt "Where did your love go wrong" zwar munter vor sich hin, aber irgendwie fehlt der persönliche Bezug zum Interpreten, scheint nicht so viel Herzblut drinzustecken wie in den deutschen Liedern. "Walking with you" schließlich lässt nach dem ersten Hören doch ein gewisses Fragezeichen zurück: Ist das nun gut oder nicht? Der Beginn - Godojs markante Stimme a capella in den Raum gestellt, danach Stück für Stück Einsetzen der Instrumente - besticht durchaus. Aber sowohl der etwas kitschige Text als auch ein bombastisch-überzogenes Finale wird bei manchem einen Zwiespalt auslösen. Zweifelsohne wird es aber auch bei dieser Nummer viele geben, die genau das besonders schön finden.
Fazit: Ein ungewöhnliches zweites Album - kreativ, innovativ, ehrlich. "Richtung G" könnte das Ziel eigentlich schon erreicht haben, würde sich ein Künstler nicht ständig weiterentwickeln. Bleibt also jetzt schon die Freude auf kommende Zeiten und das weit am Horizont anvisierte Album Nr. 3, das bei einem Künstler wie Thomas Godoj sicherlich wieder viele Überraschungen enthalten wird. Jetzt erstmal viel Spaß mit "Richtung G" - der Weg ist das Ziel.
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45 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bye, bye, Dieter!, 29. Oktober 2009
Ich habe Thomas Auftritt in Frankfurt beim Turnfest gesehen, als er sein neues Album ohne RTL im Hintergrund ankündigte. Da wirkte er noch etwas skeptisch was den Erfolg dieses Albums anbelangte...
Wenn ich die Singleauskopplung und die Hörproben nehme, braucht er sich da keine Gedanken zu machen! Endlich mal ein DSDS-Sieger, der auch alleine etwas auf die Beine stellt und sich nicht nur lau(warm)e Sommerliedchen schreiben läßt oder bereits nach einem Album abserviert werden muss, weil es selbst Dieter nicht mehr ertragen kann.
Dieses Album scheint eine gute Mischung aus rockigeren Nummern und Balladen zu werden und der polnische Titel ist ein Marketing-Zugpferd, der selbst den Poptitanen erblassen lassen wird.
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