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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unterirdisch schlecht, 27. November 2009
Eigentlich gebe ich sehr ungern schlechte Bewertungen und lasse es dann meistens lieber ganz sein.
Bei diesem Film allerdings habe ich es mir anders überlegt, denn "B-Girl" ist so grottenschlecht, dass ich Sie hiermit warne, ihr Geld auszugeben, wenn Sie es doch nur bereuen würden.
Zur Geschichte: Angel ist ein stark pubertierendes Mädchen, das mit ihrer Mutter in Brooklyn lebt und deren Traum es ist, als Breakdancerin ganz groß rauszukommen. Von der Grundidee der Geschichte eigentlich nicht die schlechteste (siehe Eminems Verfilmung, hat ja auch wunderbar geklappt), jedoch ist in "B-Girl" so einiges nicht ganz stimmig. Angel geht mit einer Freundin feiern und wird auf dem Heimweg von einer verflossenen Liebe angegriffen und kann danach nur noch von Schnmerzen beeinflusst tanzen. Ihr Traum scheint zunächst geplatzt, als ihre Mutter mit ihr an die West Coast zieht und Angel dort neue Hoffnungen schöpfen kann: neue Hiphop-Clubs, neue Breakdance-Freunde, und natürlich, um das Klischee zu vollenden, der liebenswürdige Tanzlehrer, der in Angel großes Potenzial sieht und ihr hilft, wieder auf die Beine zu kommen.
Zu den Schauspielern möchte ich sagen, dass diese von ihrem Handwerk äußerst wenig verstehen. Angel wirkt wenig überzeugend, wenn nicht sogar gelangweilt beim Schauspielen. Die Besetzung ist lachhaft und lässt das Mendelsche Gesetz komplett außer Acht, allein schon weil Angel, blond und hell, eine Latino-Mutter hat und eine ebenfalls etwas dunklere Mutter. Die Filmmusik sollte mit dem Preis gekrönt werden "Kopfschmerzmusik die jeden Menschen aus dem Kino treibt". Die Kameraeinstellungen sind schlimmer als bei "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten". Ich würde gerne 0 Sterne vergeben, das erlaubt mir Amazon leider aber nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Und noch ein Tanzfilm - den man sich aber ersparen kann, 28. Dezember 2009
Man sollte meinen, dass es irgendwann reicht mit den Tanzfilmen. Aber nein, direkt wird wieder ein neuer aus dem Hut gezaubert. Wobei "neu" hier nicht ganz richtig ist, bei "B-Girl" handelt es sich um das Remake eines gleichnamigen Films von 2004.
Zur Handlung lässt sich nicht viel sagen, zu oft gab es Ähnliches. Mädchen tanzt - Rückschlag - Mädchen rappelt sich wieder auf - ist am Ende Siegerin in allen Belangen. Langweilig. Normalerweise können Tanzfilme, wenn sie gut gemacht sind, mangelnde Spannung in der Handlung durch beeindruckende Tanzszenen wieder wettmachen, leider funktioniert sogar das hier kaum. Lediglich im "Finale", dem großen Tanzwettbewerb am Ende, wird der Zuschauer ein wenig von einzelnen Tänzern in den Bann gezogen. Aber auch hier gleicht sich schnell alles und wird beliebig.
Die ganzen Schwierigkeiten, denen Angel gegenübersteht, werden schnell wieder erledigt und scheinen in Vergessenheit zu geraten. Eifersüchtiger Exfreund? Der auch noch die beste Freundin umbringt? Eigene Verletzung am Rücken? Alkoholkranke Mutter? Geldsorgen? Heimweh? Zukunftsangst? All diese Sachen passieren, werden kurz tragisch aufgebläht und dann ist alles wieder vergessen und vorbei. Aber wenn diese Probleme nicht so schnell vergessen wären, würde wohl noch stärker auffallen, dass die Schauspieler nicht schauspielern können. Und zwar alle, nicht nur die Tänzer. Wenn diese Tänzer wenigstens überragend wären, wäre es ja noch verzeihbar. Aber dass dem Publikum schlechte Schauspieler, die größtenteils maximal mittelmäßig gut tanzen können, aufgezwungen werden, ist fast unglaublich. Zumindest so lange, bis man sich diesen Film angesehen hat.
Die Kamera schafft es nicht, den Zuschauer dazu zu bringen, sich den Film gespannter anzusehen. Fast wirkt es, als hätte man eine halbwegs gute Kamera aufgetrieben und sie jemandem in die Hand gedrückt, der mal vor langer Zeit ein Handbuch über Kameraführung gelesen hat; was Gutes ist dabei nicht herausgekommen.
Der Ton ist, wie von einer DVD zu erwarten, gut, die Extras bieten Videos vom Casting der Tänzer (warum bloß haben sie im Film nicht so getanzt?), Interviews, Behind the Scenes und Outtakes.
"B-Girl" ist ein Film, den man wirklich nicht gesehen haben muss. Sowohl auf dem Gebiet der HipHop-Filme und der Tanzfilme als auch der Dramen gibt es bei weiterem bessere und lohnenswertere Filme.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gratwanderung, 13. Dezember 2009
Ich bin etwas positiver an den Film heran gegangen, weil er mir von B-Boys empfohlen wurde. Ansonsten hätte mich der Film wahrscheinlich überhaupt nicht interessiert. Im Endeffekt war ich positiv überrascht. Hier wird ein Spagat gezeigt, von Hollywood auf echte B-Boy-Battles. Grundsätzlich nicht schlecht. Wer Aufnahmen wie auf einer Battle-Of-The-Year-DVD erwartet, wird enttäuscht. Ein wenig Hollywood haftet dem Film wie gesagt an. Trotzdem bekommt man zu sehen, was einen interessiert. Sind wir ehrlich, die Darsteller in Beat Street, Boyz'N The Hood und Wild Style waren größtenteils auch keine Schauspielprofis. Das Bonusmaterial von B-Girl passt zum Film.
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