Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der spielbare Western, 9. August 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Call of Juarez: Bound in Blood ist das Prequel zu Call of Juarez (2006).
Hier spielt man zwei Revolverhelden, die nach dem Desertieren zu Gesetzlosen wurden.
Zu Beginn des Spiels befindet man sich im Bürgerkrieg, nach ca. 1 Stunde flieht man, um die Familienfarm zu retten. Der Colonel hat dafür wenig Verständnis und macht von da an Jagd auf die beiden Protagonisten. Zusammen mit William, dem jünsten der drei Brüder ist man nun auf der Flucht. Unterwegs lernt man viele Feinde und Freunde kennen und macht sich auf nach Juarez, wo der sagenumwobene Schatz liegen soll.
Manchmal hat das Spiel Open-World-Abschnitte, bei denen man in Ruhe Waffen und Munition kaufen oder Kopfgeldmissionen erfüllen kann, um Geld zu verdienen. Während diesen Abschnitten ist man viel mit dem Pferd unterwegs.
Dabei fällt sofort auf: Es gibt viele verschiedene und abwechslungsreiche Szenarien, von (Geister-)Städten über Waldabschnitte bis zu Minen und Indianerdörfern.
Die beiden Helden, die man zu Beginn eines Levels wählt, haben unterschiedliche Fähigkeiten im Umgang mit Waffen und Gegenständen:
Ray (der Älteste) kann in einer Hand Dynamit, in der anderen einen
Revolver halten. Er kann Gatlings aus der Verankerung reißen und sie
ein Stück mit sich mitschleppen. Außerdem kann er Türen aufbrechen.
Thomas ist zwar körperlich schwächer, geht dafür aber gekonnt mit
Wurfmessern und Bogen um. Er kann mit einem Lasso an bestimmten Stellen
klettern und zielt präziser mit Gewehren.
Oft am Ende eines Levels oder gegen Ende einer Kopfgeldmission stehen spannende High-Noon-Duelle an: In der linken Bildhälfte sieht man den ausgewählten Helden, in der rechten Hälfte den Gegner. Man bewegt mit den Richtungstasten die Spielfigur, um den Gegner nicht aus den Augen zu kriegen. Mit der Maus steuert man die rechte Hand, um das Schießeisen rechtzeitig zu ziehen wenn die Glocke ertönt.
Im Verlauf des Spiels kämpft man gegen recht viele Gegner(-typen), davon sehen allerdings viele gleich aus.
Das Spiel ist mit höchsten Einstellungen auf jedem aktuellen PC flüssig zu spielen, es bitet auch gute Unschärfeeffekte beim zielen und tolle Wasseranimationen. Die Soundkulisse ist ebenfalls beeindruckend. Die Spielfiguren geben auch oft manch witzigen Kommentar von sich.
Die Ladezeiten sind ganz flott, während dieser wird die Handlung in Bildern von William erzählt.
Die Spielzeit ist recht kurz, hat man es einmal durchgespielt, braucht man fürs nächste Mal etwa 7-8 Stunden. Nach einmaligem Durchspielen ist der schwerste Schwierigkeitsgrad freigeschaltet. In den Levels gibt es auch versteckte Geheimnisse zu finden, wie z.B. Artworks.
Mein Fazit: Wer auf Western steht oder auch gerne Ego-Shooter spielt ist hiermit auf jeden Fall gut versorgt. Auch wenn man mit Call of Juarez: Bound in Blood im Singleplayer fertig ist, laden die tollen Multiplayermodi auf weitere Spielstunden ein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
|
|
|
|
|
|
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der wilde Westen lebt!, 20. Juli 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Die Geschichte von Call of Juarez - Bound in Blood spielt ca. 20 Jahre vor den Ereignissen des Vorgängers Call of Juarez. Ich habe diesen Vorgänger nicht gespielt, kann also nicht beurteilen, ob die Story durch Kenntnis desselben an Tiefe und Spannung verliert. Ich möchte zur Geschichte an sich nichts erzählen, damit ich keine Storydetails verrate.
Ich habe Call of Juarez so gut wie an einem Stück durchgespielt. Was zwei der Haupteigenschaften des Spiels zum Ausdruck bringt: es ist enorm spannend und fesselt durch eine hervorragende Geschichte und vielen dramatischen Wendungen vor den Bildschirm. Aber es heißt auch, dass der Abspann viel zu schnell über den Monitor flimmert. Ich habe als Gelegenheitsspieler gerade mal knapp 7 Stunden (mit Ausführen aller Nebenmissionen) gebraucht, um mich durch das Spiel zu kämpfen.
Technisch gesehen ist das Spiel allererste Sahne. Die Grafik ist größtenteils sehr stimmig und die Weitsicht lässt richtige Wild-West-Atmosphäre aufkommen. Die Musik toppt diesen Genuss noch mit stets passend gewählter und die Atmosphäre unterstreichenden Arrangements von akustischer Gitarrenmusik über treibende und rockige Stücke. Die deutsche Sprachausgabe ist der einzige Minuspunkt am akustischen Teil des Spiels, die Sprecher haben etwas wenig Gefühl, im Englischen kommt das noch einen Tick besser rüber. Bugs habe ich keinerlei entdeckt, sehr vorbildliche Arbeit der Entwickler. Die Hardwareanforderungen sind auch moderat, ich konnte sogar auf meinem mittlerweile in die Jahre gekommenen System (Athlon X2 3800+, 1 GB DDR, Geforce 6600 GT) in 1024x768 auf mittleren Details stets flüssig spielen.
Besondere Highlights für mich waren die Duelle mit speziellen Gegnern, die ich so bisher noch in keinem Spiel umgesetzt gesehen habe.
Der einzige wirkliche Kritikpunkt für mich war die nicht abschaltbare (zumindest hab ich es nirgends gefunden) Wegfindungshilfe, die jedes noch so kleine Missionsetappenziel mit einem Stern markiert, so das man sich manchmal so vorkommt, als würde man nur von Punkt A zu Punkt B geleitet werden. Hier hätte ich mir mehr Freiheit gewünscht und wäre weniger Hilfestellung vielleicht sogar mehr gewesen, da die Levels auch so klar strukturiert sind.
Ich hätte diesem Spiel sehr gerne 5 Sterne gegeben und vom Gefühl her sind es auch so viele. Aber die viel zu kurze Spielzeit und die Durchführung durch die Levels verhindern das.
Für Western und Shooterfans ist das Spiel deswegen trotzdem ein absolutes Muss und alle anderen, die gerne mal am PC spielen sollten Call of Juarez - Bound in Blood auf jeden Fall auch in ihr Budget einplanen.
Klare Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
|
|
|
|
|
|
33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ersteindruck: Erstklassig!, 2. Juli 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Call of Juarez: Bound in Blood ist das Prequel zum 2006 erschienen Call of Juarez. In der Rolle der Brüder Ray und Thomas, wobei man meist wählen kann welchen der Brüder man spielt, erlebt man eine Story im Wilden Westen vom Feinsten.
Technisch gesehen ist Call of Juarez: Bound in Blood seinem Vorgänger in jeglicher Hinsicht überlegen und auch nach heutigem Standard hervorragend. Klasse Unschärfeeffekte, gestochen scharfe Texturen, weiche Animationen und herrliche Hintergründe, eine Freude für das Spielerauge. Verblüffend sind die geringen Anforderungen, die das mittels der "Chrome Engine 4" entwickelte Spiel an die Hardware stellt. Mein etwas in die Jahre gekommenes System (AMD Dual C. 4400+ & Ati X1950XTX) hatte beim ersten Teil schon in ein paar Maps Einbrüche der Framerate hinzunehmen. Im Nachfolger wäre mir beim ersten Start beinahe die Kinnlade runtergeklappt, da selbst bei vollen Details nicht die kleinsten Geschwindigkeitseinbußen merkbar sind. Das Spiel läuft perfekt und sieht um Klassen besser aus als sein Vorgänger, ein ganzganz großes Lob an das Entwicklerteam!! Einzig und allein die Wassereffekte können nicht auf ganzer Linie überzeugen. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist das Fehlen der Grafikeinstellung "Anti-Aliasing", dies kann jedoch manuell per Grafikkartentreiber eingestellt werden.
Der Sound des Spiels ist weitestgehend sehr gut. Die deutsche Synchro ist gut gelungen und zaubert das ein oder andere Grinsen aufs Spielergesicht. Ein Dialogbeispiel im Gefecht: Ray: "Von mir kannst du noch richtig was lernen!" Darauf Thomas: "Ja, ich hab schon was gelernt. Dass du ein verrückter Mistkerl bist." Auch in den zahlreichen Cutscenes mangelt es nicht an Wortwitz und bissigen Kommentaren, super! Sounds und Musik sind qualitativ top und untermalen die erstklassige Wildwestatmosphäre in beeindruckender Weise. Es kann jedoch gelegentlich vorkommen, dass die Sprachausgabe ein wenig zu leise wiedergegeben wird, daher empfehle ich die Einstellung von Untertiteln.
Selbst die Ladezeiten des Spiels fallen nicht mehr so lang aus wie beim ersten Teil. Sie wirken allerdings auch dadurch kürzer, dass an diesen Stellen die Geschichte vom dritten Bruder William weitererzählt wird und im Hintergrund Diashow-artig einige Zeichnungen durchlaufen. In meinen Augen eine sehr gelungene Umsetzung. Eine Neuigkeit im Spiel sind die an einigen Stellen der Solo-Kampagne auftauchenden Waffenhändler, bei denen man sein Arsenal aufstocken kann. In diesem Sinne lohnt es sich nun doppelt nach Verstecken Ausschau zu halten. Einerseits, um Geldsäckchen zu finden, andererseits um Geheimnisse zu entdecken. Waren diese "Geheimnisse" im ersten Teil nur Fahndungsplakate der Entwickler, so sind es diesmal Konzeptzeichnungen, Fotos, oder Erinnerungsfetzen der beiden Brüder.
In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dass Call of Duty 4 spielerisch eine Menge Ähnlichkeit mit CoJ: BiB haben soll. Dem würde ich generell zustimmen, denn auch hier findet man ein unglaublich intensives Spielerlebnis mit großer Abwechslung, jedoch ziemlich großer Linearität. Besonders herausheben möchte ich an dieser Stelle noch das Deckungssystem von CoJ: BiB. Hinter so gut wie jeder Kiste, Mauer, Wand usw kann der Spieler durch bloßes Heranstellen in Deckung vor seinen Feinden gehen. Geht kinderleicht von der Hand und ist spielerisch eine absolute Bereicherung.
Meiner Meinung nach haben sich die Entwickler mit diesem Western-Epos selbst übertroffen. Für alle Fans des ersten Teils ist dieses Spiel mehr als ein Muss, alle anderen Fans von Shootern und/oder Western sei an dieser Stelle sehr zu diesem Spiel geraten. Bessere Unterhaltung findet man nur sehr, sehr selten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
|
|
|
|
2115|R1OCQ5EQGM07LE;2115|R3LOINIOO2QS7N;2115|R1O8YG9PAPTPPL;
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|