Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Altmeisterlich - viel besser als der Film!, 26. Juli 2008
Mit diesem Soundtrack hat sich Mark Snow meines Erachtens im Vergleich zu seinen früheren, bereits ausgezeichneten musikalischen Beiträgen zur Serie noch einmal selbst übertroffen. Düstere Klänge wechseln sich ab mit melancholisch-hoffnungsvollen Melodien und fangen damit perfekt die Stimmung des Films ein. Tatsächlich gruselt man sich an manchen Stellen beim Anhören entsprechend angelegter Tracks sogar deutlich mehr als während des Films an sich.
Obwohl eigentlich so gut wie alle Tracks hörenswert sind, nenne ich als meine persönlichen Highlights die Stücke Nr. 20-22 auf der CD, d.h. das stimmungsvolle "Home Again" der Film-Schlussszene sowie die beiden Beiträge von UNKLE. Der Remix des Serienthemas kann nur als gelungen bezeichnet werden - häufiger Streicher-Einsatz verleiht der altbekannten Melodie buchstäblich eine neue Note. Einfach perfekt: "Broken", gesungen von Gavin Clark. Ein Song, wie er, finde ich, in jeden guten Abspann gehört - einprägsam und unverwechselbar. Den Xzibit-Rap am Ende kann man gut finden; mein Geschmack war's jetzt nicht.
Alles in allem eine CD, die nicht nur in den Regalen der Serien- bzw. Snow-Fans stehen darf, wenn nicht sogar sollte. Wo der Film über weite Strecken enttäuscht, stimmt dieser Soundtrack mehr als versöhnlich.
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
unschlagbar, 17. Dezember 2008
Mark Snow hat mit dem Soundtrack zu I Want To Believe eine große Leistung erbracht!
Seine Musik ist nicht nur angenehm anzuhören, sondern auch sehr facettenreich und perfekt auf den Film abgestimmt.
Mit dem Track "10-The Surgery" hat er sich selbst übertroffen.
Der Anfang dieses Tracks erinnert an Pachelbels "Canon D-Dur", danach wird das Themeninstrument (das CELLO) mit einem neuen, noch unbekannten Thema einleiten, im Hintergrund kommt beim Nachsatz als Verstärkung der Sopran dazu, das Restliche Orchester füllt das Stück mit dem Fundament, den Akkorden. Bei der Wiederholung des Stückes tritt der Sopran in den Vordergrund, wird aber immernoch vom Cello unterstützt. Bei Beginn des Nachsatzes setzt die Trompete ein, die die Stimmführung vom Sopran übernimmt und eine Überstimme bildet. Beendet wird das Stück mit einem Outro, welches das Klavier übernimmt.
Die Themenwiederholungen sind nicht abgeschaut, sondern modifiziert, alteriert, in Krebsform, Umkehrung, Krebsumkehrung, Transponiert und in vielen anderen Anwendungen in der Musik verwirklicht. Er hat nicht einfach nur ein Thema genommen und es willkürlich wiederverwendet, nein, er hat die Themen auf den Film abgestimmt wiedererklingen lassen, so meisterhaft, wie ein Johann Sebastian Bach in seinen Fugen - da würde auch niemand behaupten, dass das Thema einfach immerwieder kommt! Eine Fuge IST Themenwiederholung, in 3-4 verschiedenen Stimmen und Einsätzen und zumal mit Umkehrungen, Krebs, Krebsumkehrung, transposition, modulation, augmentation und vielen weitern Musiktheoretischen Möglichkeiten.
So könnte man auch Marks Musik sehen, als eine Fuge, der ein Thema zugrunde liegt, das eigentliche Thema "d a g a c a", welches auf der ganzen Welt bekannt ist, aus diesem Thema formen sich Abspinnungen bis hin zu eigenen Kompositionen!
Wer sich einmal den Soundtrack anhört und auf die Vielfältigkeit achtet, wird hingerissen sein. Nichtnur Geräusche und Sounds, sondern auskomponierte Stücke, die in zusammensetzung mit den Szenen des Films Hächstleistung erbringen (wie z.B. "10-The Surgery" oder "20-Going Home").
Es ist keine Pop-Musik, oder Bollywood, es ist Mark Snow, der mit Akte X auch gewachsen ist, angefangen mit Sounds und Geräuschen vor 15 Jahren, ist er heute bei eigenen Kompositionen angelangt.
Eine Meisterleistung, ein super Soundtrack und ein toller Film!
C.A., München
Musikstudentin
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
SEHR GUTE ARBEIT!, 17. November 2008
Ich kann verstehen, dass sich hier jemand aufgeregt hat, dass einiges einem sehr bekannt vorkommt aus dem ersten Film (, wenn auch eine dezentere Wortwahl keinen Abbruch getan hätte...) Mir fiel es als eingefleischtem Fan auch sofort auf und ich war mehr überrascht als verärgert. Und wenigstens kann man behaupten, dass Mark Snow nicht bei anderen geklaut hat, sondern bei sich selbst.
"Schlechte Autoren kopieren - gute klauen!" (Chris Carter)
Ich habe den Film bis jetzt noch gar nicht gesehen bis auf die obligatorischen Trailer, aber alleine die Musik zu hören, stimmt mich optimistisch, weil sie ausgearbeitet ist und einen stimmigen Eindruck macht. Die Stilrichtungen sind auch vielfältiger (Chorgesänge gab es im ersten OST nicht/kaum...) und insgesamt erscheint der Soundtrack an einigen Stellen nuancierter und ruhiger als beim ersten Film. Man sollte aber nicht vergessen, dass es sich hierbei um einen gänzlich anderen Film handelt, nicht nur von der Storyline her, sondern auch vom Gesamtsetting. Ein Vergleich ist somit eigentlich gar nicht zulässig.
Die beiden Songs von Unkle sind gut gelungen, der von Xibit ein Griff ins Klo, weil es überhaupt nichts mit dem Film zu tun zu haben scheint. Vermutlich wurde ihm der Platz auf der CD nur zugestanden, weil er im Film mitgespielt hat. Das fügt der restlichen Musik aber keinen Schaden zu. Die Musik ist wie üblich sehr schön anzuhören und verursacht Gänsehaut en masse und das, obwohl mir der Film gänzlich unbekannt ist. Und das verdient nicht nur Hochachtung, sondern auch fünf Sterne.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|