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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nun FSK 16 Freigabe trotz mehr Gewaltszenen !!!, 2. Dezember 2008
Vorab: Der Film hat nun eine FSK 16 Freigabe und ist 5-6 Minuten länger als die "alte" DVD Special Edition mit der FSK 18 Freigabe. Ich gehe mal davon aus, dass diese Veröffentlichung nun identisch ist mit dem Extended Cut der UK Fassung (mit deutscher Tonspur). In den, bisher "fehlenden" 5-6 Minuten, gibt es auch die eine oder andere, zuvor geschnittene, Gewaltszene mehr.
In meinen Augen ist diese Veröffentlichung zum wiederholten Male ein Bespiel dafür, wie überflüssig die Einrichtung einer FSK an sich ist. Der Extended Cut bekommt, trotz einer höheren Gewaltdarstellung, nun eine FSK 16 Freigabe. Das macht sicherlich Sinn!
Man sollte die Damen und Herren dieses Gremiums mal ernsthaft fragen, warum Filme wie "Strassen in Flammen" (in dem mehr gesungen und getanzt als geprügelt und gestorben wird) immer noch eine FSK 18 Freigabe haben und ein Film wie " Unterwegs nach Cold Mountain" (der, meiner Meinung nach, in Sachen Gewalt viel drastischer ist) eine FSK 12 Freigabe erhalten hat. Vielleicht liegt es einfach daran, dass die Damen und Herren der FSK sich, die zu prüfenden Filme gar nicht erst bis zum Ende anschauen.
Nun gut, wer die GEZ hat, der kann auch mit der FSK leben, es gibt sicherlich wichtigere Dinge in unserem Leben, aber es gibt sicher auch notwendigere Einrichtungen, die mit diesen Geldern finanziert werden könnten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Actiongeladener Blockbuster mit Topdarstellern, 23. Januar 2009
"Con Air" bietet eigentlich alles was einen unterhaltsamen Actionfilm ausmacht.
Eine unterhaltsame Story, zahlreiche bekannte Gesichter aus Hollywood,
und krachene Action untermalt mit einer ziemlich gelungenen Filmmusik.
So kommt beim Song "Sweet Home Alabama" nicht nur bei den Charakteren
Stimmung auf sondern auch der Zuschauer wird davon mitgerissen.
Insgesamt ist die Atmosphäre des Film einfach unglaublich packend.
Die knapp 120 Minuten Spielzeit vergehen, im wahrsten Sinne des Wortes,
wie im Flug, denn wirkliche Ruhepausen kennt der Film nicht.
Zwar findet man an jeder Ecke klischeebeladene Situationen wieder, doch
könnte man sich alleine schon von den zwar sinnfreien, dennoch höchst
unterhaltsamen Dialogen begeistern lassen.
Die überspitzt coolen Dialoge sorgen zwar für einige Logiklücken, passen
jedoch einfach zur Art des Films.
Beispiel hierfür ist die Aussage von Nicolas Cage in der Rolle des Cameron Poe,
nachdem er einen Mithäftling getötet hat: "...warum hättest du nicht einfach den
Stoffhasen zurück in die Kiste legen können...".
Von Dialogen bzw. Monologen dieser Art wimmelt es im gesamten Film - typisch
für das Hollywood Actiongenre und eben Geschmackssache beim Betrachter.
Wer von "Con Air" Tiefgründigkeit und Anspruch erwartet sollte den Film meiden,
denn "Con Air" will einfach nur unterhalten und das gelingt dem Blockbuster in
jeder Sekunde.
Neben der Action wurde auch an Darstellern nicht gespart.
In jeder noch so kleinen Rolle findet man, meist auch aus dem Actiongenre,
bekannte Schauspieler wieder.
So fühlt sich Nicolas Cage in der Rolle des Cameron Poe zwar etwas unter-
fordert und spielte in John Woo's Actionfilm "Face Off" neben John Travolta
wesentlich vasierter und überzeugender, doch können vor allem John Malkovich
und Steve Buscemi in ihren Rollen als Schwerverbrecher überzeugen.
Steve Buscemi bedient bereits rein optisch alle Klischees eines psychisch
kranken Verbrechers und ist eine perfekte Besetzung für die Rolle.
"Con Air" bietet Action und Unterhaltung auf hohem Niveau, allerdings in
logikfreier und anspruchsloser Art.
Trotzdem ein Meilenstein für das Actiongenre.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfektes Popcornkino, 23. Februar 2008
Die Grundkonstellation des Films ist die klassische des Action-Kinos:
Braver Normalbürger, der aus irgendeinem Grund über überragende Nahkampf- und Schießfähigkeiten verfügt, gerät durch Zufall unter die Erzverbrecher, ohne Chancen auf Hilfe von außen, und besiegt sie im Alleingang. Dieses Rezept hat schon die "Stirb Langsam"-Reihe oder Air Force One zum Erfolg geführt, und funktioniert auch hier:
Cameron Poe, ein von Nicolas Cage charismatisch gespielter Ex-Elitesoldat, der durch einen einmaligen Fehltritt im Knast gelandet ist, wird auf dem Rückflug in die Freiheit in einen Hochsicherheits-Gefangenentransport verfrachtet, vollgestopft mit den schlimmsten Verbrechern, die dann prompt das Flugzeug kapern, so dass dann Poe der einzige Trumpf der Behörden ist, um die Gangster zur Strecke zu bringen.
Das wird sehr spannend und mit originellen Ideen umgesetzt - und mit guten Schauspielern, allen voran der charismatische John Malkovich als Anführer der Gangster, Ving Rhames, Steve Buscemi als Kinderschänder mit Hannibal Lecter-Appeal, auf der anderen Seite sorgen John Cusacks junger FBI-Agent und Colm Meaney als arroganter Sheriff für die Lacher.
Natürlich hat der Film logische Schwächen, aber die stören nicht das spannende Entertainment - und mal ehrlich, was verlangt man von so einem Film mehr?
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